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Zwischen irdischer Befangenheit und himmlischer Sehnsucht

Lesung der Erzählungen der Chassidim

Die von Martin Buber gesammelten Geschichten und Legenden der Chassidim (der Frommen) aus der Welt des osteuropäischen Judentums begeistern durch ihre Lebensweisheit, durch Humor und gelebte Religiosität. Der Chassidismus, die im 18. Jahrhundert entstandene religiöse Bewegung der Juden Osteuropas, hat eine Fülle legendenhafter, lebendiger Erzählungen hervorgebracht. Das Leben in ihren Wohnorten, Jiddisches Schtetl genannt, war nicht nur von bitterer Armut geprägt, sondern auch von tiefster Religiosität, von einer den Alltag heiligenden Spiritualität und von den Traditionen der Vorfahren. Martin Buber bezeichnet diese Welt als eines der „größten Phänomene lebendiger und fruchtbarer Gläubigkeit".

Diese Lesung will daran erinnern, dass in der Shoah nicht nur mehr als sechs Millionen Juden ermordet wurden, sondern dass auch mit ihnen in Osteuropa eine unvergleichliche Welt unterging, die stille Welt der Chassidim.

In die Geschichten und Legenden führt Ingrid Rasch aus Köln ein, gelesen werden sie von der Kölner Schauspielerin Wieslawa Wesolowska. Musikalische Zwischenspiele des bekannten Klezmer-Spielers Rolf Faymonville laden mit den Erzählungen zum Nachdenken ein.

Veranstalter: CulturKirche Oberberg, Förderverein St. Mariä Namen Osberghausen, Katholisches Bildungswerk im Oberbergischen Kreis, Oberbergische Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kulturwoche der Gemeinde Engelskirchen in der Katholischen Kirche St. Mariä Namen Osberghausen, Em Depensiefen 6 am Montag, 28. August, um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Herzliche Einladung zur Lesung und zum sich anschließenden Imbiss!

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19. August 2017, 00:00
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