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(ots) Um sich der Überprüfung durch die Polizei zu entziehen, hat sich am Dienstagabend, 12.11.2019, ein bislang unbekannter Autofahrer aus den Niederlanden in halsbrecherischer Fahrweise von der Rheinbrücke aus in Richtung des alten Grenzübergangs s`Heerenberg entfernt und entkam schließlich unentdeckt. Ausgangspunkt war ein um 18.40 Uhr gemeldeter Tankbetrug in Kleve durch einen roten Kleinwagen mit niederländischen Kennzeichen. Eine Emmericher Funkstreife konnte das Fahrzeug im Bereich der Rheinbrücke feststellen und sich dahinter setzen. Trotz eingeschalteten Blaulichts und Anhaltezeichen setzte das Fahrzeug die Flucht unbeirrt über die B220 in Richtung Landesgrenze fort, wobei es trotz erheblichen Verkehrs zu rücksichtslosen Überhol- und Ausweichmanövern kam. Dabei betrug die Geschwindigkeit anstatt der erlaubten 70 km/h bis zu 130 km/h. Im Kreuzungsbereich der B220/Weseler-/Ostermayerstraße zwängte sich das Fluchtfahrzeug zwischen bei Rotlicht wartende Fahrzeuge hindurch, schaltete seine Beleuchtung aus und raste weiter in Richtung Landesgrenze. An dieser Stelle wurde insbesondere aufgrund der Gefährdungssituation Unbeteiligter die Verfolgung durch die Polizei abgebrochen. Letztmalig durchfuhr das flüchtige Fahrzeug die Ampel an der Autobahnauffahrt ungebremst und bei Rot, bevor es Richtung Grenze nach links abbog. Offenbar ist es nur äußerst glücklichen Umständen zu verdanken, dass es zu keinem schweren Verkehrsunfall gekommen ist. Die Fahrweise des Pkw-Führers muss von einer Vielzahl anderer Verkehrsteilnehmer beobachtet worden sein. Zeugen werden daher dringend gebeten, sich mit der Polizei in Emmerich, Telefon 02822-7830, in Verbindung zu setzen. Zwischenzeitlich liegen im übrigen zwei weitere gleichgelagerte Anzeigen wegen Tankbetrugs vom 03. und 09.11.2019, hier jeweils begangen an der Tankstelle auf der Ostermayerstraße in Emmerich, bei der Polizei vor. (SI)
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