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SPD-Elsdorf im Dauerwahlkampf gefangen

Über die jüngste Presseveröffentlichung der SPD-Elsdorf kann man nur noch den Kopf schütteln. Anscheinend gelingt es den Sozialdemokraten nicht, eine neue konstruktive Rolle abseits des Wahlkampfes zu finden.

Nachdem unter der Bevölkerung das Thema des sozialen Wohnungsbaus und möglicher Standorte immer kontroverser diskutiert wurde, hat der Bürgermeister sich dazu entschieden zu einem Gespräch mit allen Fraktionen einzuladen, um sich über die verschiedenen Meinungen auszutauschen. Seitens der CDU-Elsdorf sind wir diesem Gespräch gerne gefolgt.

Es wurden hier noch einmal alle Konsequenzen des Festhaltens an der aktuellen Beschlusslage sowie eines Fallenlassens sehr deutlich geschildert. Dem Appell des Bürgermeisters, bis zur nächsten Ratssitzung eine parteiübergreifende Lösung zu finden, konnten sich zunächst alle Fraktionen anschließen. Es war der Stellvertretende Bürgermeister und Kollege Peter Ruhnke der sich ebenfalls für eine sachliche gemeinsame Diskussion einsetze und sich dafür stark machte, eine Presseruhe seitens der Parteien zum Wohle der Sache bis zur nächsten Ratssitzung einzuhalten. Umso mehr waren wir jetzt überrascht, dass Könens SPD dies gerade einmal eine knappe Woche durchhalten konnte und somit öffentlich den guten Vorschlag von Peter Ruhnke konterkariert hat.

Könens Vorschlag weitere Gespräche ohne den Bürgermeister durchzuführen werden wir seitens des Jamaika-Bündnisses nicht folgen und stattdessen die nächste Einladung des Bürgermeisters zu Gesprächen mit allen Fraktionen wahrnehmen.

Wir hoffen, dass bis dahin auch das Spätsommertheater in Reihen der Sozialdemokraten beendet ist und man weiter sachlich an einer Lösung zum Wohle der Bürger und der Stadt arbeiten kann. Mit konstruktiver Oppositionsarbeit hat dies nämlich wenig zu tun. Solche Spielchen waren und sind eher der Grund, warum man sich in selbiger befindet!

Auch die neue Opferrolle, die im Artikel beschrieben wird, hilft in der Sache nicht weiter. Wahrscheinlich alle Fraktionen wie auch unsere erleben immer wieder verbale Angriffe oder Schlimmeres - gerade bei so strittigen Themen wie der Flüchtlingsfrage. Hieraus ergibt sich kein Alleinstellungsmerkmal. Vielmehr ist es unser Auftrag, alle Meinungen, und wenn sie noch so kontrovers sind, anzuhören, zusammenzubringen und in gute Politik umzusetzen. Diesem verantwortungsvollen Auftrag stellt sich die CDU-Elsdorf zusammen mit dem Jamaika-Bündnis und lädt alle politischen Kräfte in Elsdorf ein daran teilzuhaben und weiterhin Verantwortung zum Wohle der Stadt zu tragen.

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Veröffentlicht
16. September 2016, 00:00
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