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Dachsanierung für den Berrendorfer Hexenkessel

Am 31. Oktober dieses Jahres trugen die Bambinis und die F-Jugend des Fußballclubs Rot-Weiß Berrendorf ihre traditionelle Herbstrunde im Berrendorfer „Hexenkessel" aus. Aber nicht nur Fußball wurde an diesem Tag gespielt: 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tagebaus Hambach starteten gleichzeitig im Rahmen eines „RWE Aktiv vor Ort-Teamprojektes" gemeinsam mit Vereinsmitgliedern mit der Sanierung der Gebäude des Vereins. Die in die Jahre gekommenen Anlagen hatten Undichtigkeiten in den Dächern und sollten wieder wetterfest gemacht werden. Durch die eindringende Feuchtigkeit waren die Gebäude mehr und mehr unansehnlich geworden, zudem hatten sich durch die morsche Bausubstanz unangenehme Gerüche ausgebreitet. „Dieser Zustand war einfach nicht mehr haltbar" so der Vorstandsvorsitzende des Fußballclubs, Jakob Commandeur. Dachdeckermeister Erdmann Schmidt hatte das Problem schnell ausgemacht: Hier war eine neue Schicht über dem Dach erforderlich, dort gar das Auswechseln und Erneuern ganzer Teilbereiche. Eigentlich seit drei Jahren in Rente unterbrach der Dachdeckermeister aus Berrendorf seinen Ruhestand gern, um hier durch fachgerechte Arbeit dem Verein zu helfen. „Schließlich habe ich selbst 40 Jahre lang im Verein Fußball gespielt!"

Projektleiterin Ingrid Meier von RWE betreute das Projekt: „RWE Companius unterstützt gesellschaftliches Engagement der Mitarbeiter(innen), die sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit für eine gute Sache einsetzen. Mit unserer Aktion helfen wir, dass der Verein weiter erfolgreich ist und für unsere Jugend positive Impulse gesetzt werden. Uns allen hat die Arbeit viel Spaß gemacht". Gemeinsam wurden die Gebäude inspiziert und die maroden Stellen identifiziert. RWE und der Förderverein des FC RW Berrendorf, der sich die Pflege und den Erhalt der Anlage zur Aufgabe gemacht hat, stellten die notwendigen Mittel für die Beschaffung der Baumaterialien zur Verfügung. Vier Wochen lang wurde kräftig in die Hände gespuckt, zirka 20 ehrenamtliche Helfer insgesamt sanierten die marode Dachfläche. Die Helfer Willi Junggeburth, Jakob Commandeur sowie Fritz Wiedenfeld und Horst Herkenrath waren beinahe täglich auf der Baustelle. Bei einem Ortstermin zur Fertigstellung am 28. November trafen sich der Vereinsvorstand des FC RW Berrendorf und Vorstandmitglieder des Fördervereins sowie einige der fleißigen Helfer vor Ort. Über 200 Quadratmeter saniertes und teilweise erneuertes Dach bedecken nun die Tribüne des Berrendorfer „Hexenkessels" sowie den Grillplatz und den Sanitärbereich. Hohe Anerkennung zollte bei dieser Gelegenheit der Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Udo Hamacher allen Helfern und bedankte sich im Namen des Vereins dafür, dass sie so viel ihrer Freizeit geopfert hatten. Auch Wilfried Gau, Vertreter der Betriebsleitung des Tagebaus Hambach bedankte sich bei allen Helfern und auch bei Projektleiterin Ingrid Meier: „Sie hielt uns RWE-ler und das ganze Team zusammen" lobt er auch ihren Einsatz. „Wir hoffen nun, dass diese Dächer lange halten werden" waren sich alle Beteiligten einig und Dachdeckermeister Erdmann Schmidt steuerte den Dachdecker-Wahlspruch „Auf ewig Dicht!" bei.

(mos)

Das Team: v.r. Udo Hamacher, Wilfried Gau, Ingrid Meier, Erdmann Schmidt und weitere Helfer

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Veröffentlicht
04. Dezember 2015, 00:00
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