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(ots) - Datum: Montag, 29. Februar 2016, 11:34Uhr Einsatzort: Johannesstraße, Elmshorn Einsatz: FEU4 (Feuer, 4 Löschzüge) Am Montagmittag kam es in der Elmshorner Innenstadt zu einem Großfeuer in einem kombinierten Lager- und. In der Spitze waren mehr als 150 Kräfte aus vier verschiedenen Feuerwehren, dem Kreisfeuerwehrverband, sowie dem DRK eingesetzt. Als die ersten Kräfte um Einsatzleiter Rolf Valentin die Johannesstraße in Elmshorn erreichten stand der hintere Gebäudeteil eines Lager- und Werkstattgebäudes bereits in Vollbrand. Die hohe Brandintensität und explodierende Gasflaschen im Inneren des Gebäudes hatten die Statik bereits massiv geschwächt, sodass den Einsatzkräften noch in der Initialphase ein Teil der Giebelwand entgegenstürzte. Daraufhin wurde entschieden die Brandbekämpfung nur noch im Außenangriff vorzutragen. In dem als Möbellager und KFZ-Werkstatt genutztem Gebäude fanden die Flammen reichlich Nahrung, sodass sich die Flammen zügig bis in den vorderen Gebäudeteil ausbreiten konnten. Trotz der massiven Flammen- und Hitzeentwicklung gelang es den Kameraden einen Überschlag in das direkt angrenzende Mehrfamilienhaus zu verhindern. Von dem Korb einer Drehleiter aus, wurden die Flammen immer wieder zurückgedrängt und die mit einem Wärmedämmverbundsystem isolierte Fassade gekühlt. Um die Elmshorner Kameraden zu unterstützen wurde die Alarmstufe konsequent bis FEU4 (Feuer, 4 Löschzüge) angehoben. Die eigentliche Brandbekämpfung wurde über diverse handgeführte Strahlrohre, zwei Wasserwerfern über die Drehleiter und den Teleskopmast der Elmshorner Wehr, sowie über den Wasserwerfer eines Tanklöschfahrzeuges und einem mobilen Wasserwerfer vorgetragen. Das konsequente Vorgehen zeigte Erfolg, sodass circa zwei Stunden nach Brandausbruch "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden konnte. Im Laufe der Löscharbeiten wurden zwei Personen, welchem unter dem Eindruck des Geschehens standen, vom Rettungsdienst betreut und in Krankenhäuser befördert. Im Laufe der Nachlöscharbeiten wurde der angrenzende Dachbereich des Mehrfamilienhauses sicherheitshalber aufgenommen um eine unbemerkte Ausbreitung sicher ausschließen zu können. Außerdem wurden mehrere Fognails (Löschnägel) in die Isolationsschicht der Fassade eingeschlagen, um auch hier eine Ausbreitung zu 100% auszuschließen. Die Nachlöscharbeiten waren gegen 17:30 Uhr beendet. Eine Brandwache wurde durch die FF Elmshorn initialisiert und wird den Brandort noch bis in den späten Abend regelmäßig auf Brandnester kontrollieren. Um die Einsatzkräfte optimal zu versorgen wurde im Verlauf der Versorgungszug des DRK alarmiert, welche eine Einsatzstellenversorgung aufbaute. Der Schlauchwagen der feuerwehrtechnischen Zentrale brachte zusätzliche Atemschutzflaschen und Schlauchmaterial an die Einsatzstelle. Während des gesamten Einsatzes stand eine Rettungswagenbesatzung in Bereitstellung um die eingesetzten Kräfte medizinisch abzusichern. Der Kreisbrandmeister Frank Homrich informierte sich vor Ort über den Einsatzverlauf und stand der Einsatzleitung beratend zur Seite. Angaben zur Brandursache und Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden. Im Anschluss an die Nachlöscharbeiten wird die Kriminalpolizei standartmäßig die Ermittlungen übernehmen. Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr Elmshorn: 15 fahrzeuge, 45 Kräfte Feuerwehr klein Nordende: 3 Fahrzeuge, 21 Kräfte Feuerwehr Seester: 2 Fahrzeuge, 20 Kräfte Feuerwehr Horst (Steinburg): 4 Fahrzeuge, 25 Kräfte KFV Pinneberg: Rufbereitschaft FTZ, Kreisbrandmeister, 2 Pressesprecher Rettungsdienst (RKiSH): 3 RTW, 6 Kräfte Polizei: 4 Streifenwagen, 8 Kräfte Einsatzleiter: Brandmeister Rolf Valentin (Zugführer FF Elmshorn)
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(ots) - Erstmeldung: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/3263872 Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, sich ein erstes Bild von der Brandstelle gemacht und Zeugen sowie den Betreiber der Kfz-Werkstatt befragt. Der 44-Jährige hatte, als er von dem Feuer erfuhr, einen Schock erlitten und befindet sich noch in einem Krankenhaus. Andere Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Die Brandursache ist noch unklar. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen derzeit nicht vor. Die Ermittler können momentan nicht ausschließen, dass das Feuer unbemerkt im Zusammenhang mit bereits vor Brandausbruch abgeschlossenen Arbeiten an Kfz in Verbindung steht. Zur Brandausbruchszeit befanden sich weder der Werkstattmeister noch andere Personen in der Werkstatt, so dass es keine unmittelbaren Zeugen gibt. Die Werkstatt hat sich auf Reparatur von historischen Fahrzeugen spezialisiert. Die Löscharbeiten dauerten über Stunden. Der gesamte Gebäudekomplex ist weitestgehend zerstört. Ein direkt benachbartes Mehrfamilienhaus konnte durch die Feuerwehr vor größeren Brandschäden bewahrt werden. Noch immer finden Nachlöscharbeiten der Feuerwehr statt. In der Werkstatt befanden sich drei Fahrzeuge, die ausgebrannt sind. Eine unmittelbar angrenzende Lagerhalle eines Möbelgeschäftes im selben Gebäudekomplex ist ebenfalls brandbetroffen. Das Lager war leer. Ab 17 Uhr war die anfangs extreme Rauchentwicklung soweit eingedämmt, dass die Warnmeldung an die Bevölkerung, Fenster und Türen geschlossen zu halten, zurückgenommen werden konnte. Die Schüler einer Grundschule in der Jahnstraße waren zunächst angehalten worden, über Schulschluss hinaus zunächst im Schulgebäude zu bleiben. Gegen 14 Uhr lag in dem Bereich keine Gefahr mehr vor und sie konnten nach Hause. Die Bewohner des unmittelbar angrenzenden Mehrfamilienhauses waren gleich zu Beginn des Einsatzes vorsichtshalber evakuiert worden (8 Wohnparteien). Die Polizei schätzt den Sachschaden momentan auf über eine halbe Mio. Euro. Die genaue Schadenshöhe muss erst ermittelt werden. Der Brandort ist für die weiteren Untersuchungen beschlagnahmt. Wegen des Feuers waren angrenzende Straßen im Innenstadtbereich heute gesperrt. Autofahrer mussten kleinere Umwege in Kauf nehmen.
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