Veröffentlicht
01. Juli 2016, 00:00
Mitteilungsblatt Eitorf
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Großes Jubiläumskonzert

des MGV Eitorf-Halft

Als Höhepunkt des 120jährigen Vereinsjubiläums veranstaltete der MGV Eitorf-Halft am 25. Juni 2016 sein großes Jubiläumskonzert im Theater am Park. Durch seine wechselvolle Vereinsgeschichte während dieser 120 Jahre ist der MGV zugleich Teil der Heimatgeschichte des Ortsteils Halft und in enger Verbindung zu seinen Einwohnern. So unterstützen die „Halfter" ihren Chor bei seinen vielfältigen Aktivitäten und der Chor ist bemüht, die enge Verbundenheit mit den „Halftern" durch Geselligkeit, Traditionspflege und Freude an der Musik zu fördern.

Schon das Motto dieses Jubiläumskonzertes „Zauber der Musik" ließ etwas von der Begeisterung für die Musik erahnen.Und tatsächlich bot der MGV unter der Leitung seines Chordirektors, Bernd Radoch, ein so abwechslungsreiches und niveauvolles Programm, das alle Zuhörer zu Begeisterungsstürmen - teilweise zum Mitsingen und Mitklatschen - hinriss. Den Anfang machte der Chor mit dem Lied „Zauber der Musik". Danach bedankte sich der Vereinsvorsitzende, Eduard Zolper, bei den Zuhörern für ihr zahlreiches Erscheinen. Es folgten in lockerem Wechsel von Chor,Solistinnen und Klaviersolo Werke von Schubert, Puccini, Mozart, Chopin und Verdi und ging dann über zu moderneren Stücken von Reinhard Mey, Ennio Morricone, Andrew Lloyd Webber und Westside Story, um schließlich mit Stücken von den Bläck Föss zu enden. Dabei brillierte die Sopranistin, Jana Ryklova, mit ihrer ausdrucksvollen Stimme, indem sie Opernarien von Puccini und Verdi sowie Werke von Chopin wie „In mir klingt ein Lied", Leonard Bernstein „Somewhere" oder Ennio Morricone „Once upon a time"vortrug. Daneben verzauberte die Mezzosopranistin, Iris Dorothea Engels, die Zuhörer mit ihrer warmen Stimme, indem sie Lieder von Schubert wie „Heideröslein" oder Mozart „ Warnung", J. Brooks „You light up my life" und P. Burkhard „O mein Papa" zum Besten gab.Besonderen Beifall erhielten die Solistinnen mit ihren Duetten wie „Barcarole" von J. Offenbach, „ Que sera,sera" von J.Livinston/Evans und dem Song „Ich hätt getanzt heut Nacht" aus „My fair Lady".Zwischendurch zeigte der Pianist, Jan Weigelt, sein Können mit herrlichen Soli von Beethovens „Klaviersonate cis-moll" sowie einem Beatles-Medley.

Insgesamt stellte sich das Jubiläumskonzert als gelungene Mischung aus konzertanter Musik, Opernarien, Melodien mit Volksliedcharakter, Musicalstücken und kölschen Liedern dar. Die Zuhörer dankten den Solistinnen, Pianisten und Chormitwirkenden für diese „zauberhafte Musik" mit stürmischem Beifall und stimmten zum Ende voll Begeisterung in das Lied „ Wir wünschen eine Gute Nacht" ein.

Besonderer Dank gilt dem Vereinsvorsitzenden,Eduard Zolper, für seine hervorragende Arbeit für die Organisation dieses Konzertes sowie den beiden Chorleitern Bernd Radoch und Rudolf Güldenring, für ihre unermüdliche Vorbereitungsarbeit mit dem Chor.Bereits Karl Valentin merkte an, dass „ Kunst zwar schön sei, aber- leider - viel Arbeit mache".

Dieter Röpke

  1. Schriftführer
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01. Juli 2016, 00:00
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