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Rappelkistenbericht

über das Thema: Polizei

Eigentlich gibt es bei uns im Kindergarten nur die Wichtel, Seepferdchen und Hummeln, aber wir sind eine ganz besondere Gruppe. Wir sind die Rappelkistenkinder der Elterninitiative Kindergarten Harmonie und gehen ab diesem Sommer in die Schule. Wir treffen uns regelmäßig, meist einmal in der Woche, um an von uns ausgewählten Themen zu arbeiten. Die vergangenen Monate waren sehr spannend für uns. Wir haben viele tolle Sachen erlebt, von denen wir euch hier berichten möchten: Im Januar besuchten wir die Polizeistation in Eitorf. Danach war klar, wir Rappelkistenkinder möchten mehr über die Arbeit der Polizei erfahren. Wie wird man Polizist? Was muss ein Polizist alles können? All diese Fragen brannten uns unter den Nägeln.

Zunächst einmal beschäftigten wir uns mit dem Notruf. Wir lernten, welche Notrufnummer zu wählen ist wenn ich die Hilfe der Polizei benötige und welche, wenn ein Rettungswagen oder die Feuerwehr gebraucht wird. Nachdem wir dazu einiges gelernt hatten, schnupperten wir in den Bereich der Verkehrspolizei. Bei einem Spaziergang entdeckten wir viele Verkehrsschilder. Einige waren uns bereits bekannt, doch manche waren uns auch völlig neu.

Wir vertieften dieses „Schilderschlaraffenland" indem wir zurück im Kindergarten Bilder dazu malten und Bewegungsspiele zu diesem Thema spielten. Ein Polizist muss fit sein! Das wussten wir, aber was muss er alles so können? Um das heraus zu finden hatten Nadine und Tanja in der Turnhalle ein paar Stationen aufgebaut, an denen wir alles ausprobieren durften. Im Anschluss daran gab es eine kleine Polizeiprüfung die wir natürlich alle mit Bravour bestanden. Hierzu gehörte Teamarbeit, Theorie und natürlich auch Fitness. Zu guter letzt gab es eine Schießprüfung. Hierbei lag die Aufgabe darin Bälle mit einer Nerf von Papprollen zu schießen. Das war ganz schön knifflig. Während unserer nächsten Lagebesprechung passierte etwas, wo keiner mit gerechnet hätte. Völlig aufgebracht stürmte unsere Regina in die Turnhalle und berichtete ihre Geldbörse sei gestohlen worden. Für uns war sofort klar, das ist ein Notfall und wir müssen Regina helfen den Dieb zu finden. Nachdem wir den Tatort gesichert hatten und eine Täterbeschreibung bekamen, machten wir uns gleich auf die Socken und folgten der Spur. In der Tat fanden wir am Straßenrand einige Kleidungsstücke von denen uns Regina erzählt hatte. Stutzig wurden wir, als die Spur uns zurück in den Kindergarten führte. Fußspuren und Kekskrümel führten uns in Richtung Turnhalle. Als wir in die Turnhalle kamen, staunten wir nicht schlecht.Unser Krümelmonster hatte sich Reginas Geldbörse stibitzt um für sich Kekse zu kaufen. Ganz verlegen und peinlich berührt entschuldigte sich das Krümelmonster bei Regina und versprach, bei seiner nächsten Hungerattacke mit uns zu sprechen. Wir versicherten ihm dann gemeinsam eine Lösung zu finden. Fall gelöst!!

Ein weiteres Highlight zu unserem Thema war der Besuch bei der Bundespolizei in Hangelar.

Hier konnten wir viele interessante Dinge der Polizeiarbeit kennenlernen. Zuerst stellte sich uns „Baba" vor, ein Sprengstoffexperte. Er trug einen schweren Anzug und einen riesigen Helm. Nach dieser spannenden Begegnung trafen wir uns mit mehreren Bundespolizisten in einem Besprechungsraum. Hier zeigten sie uns die verschiedenen Uniformen und Schutzanzüge und erklärten uns ihre Aufgabenbereiche. Besonders spannend war der Zugriff auf einen „Täter" mit Hilfe einer Drohne. Anschließend machten wir uns auf den Weg zu Henning, einem Piloten der Hubschrauberstaffel. In der Hubschrauberhalle angekommen, erklärte er uns einiges über seinen Beruf als Pilot und zeigte uns die beiden Hubschrauber die er fliegen darf. Wir durften sogar einsteigen!

Ein besonders dickes Dankeschön für diesen aufregenden Tag gilt unserem Rappelkisten-Papa Carlo Cippitelli, der uns dieses einmalige Erlebnis ermöglicht hat!!!

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
10. März 2017, 00:00