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Haushaltsrede der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Bürgermeister, verehrte Ratsmitglieder,Die Welt ist klein geworden; vor Jahren waren Flüchtlingsdramen und Terror für uns weit weg. Nun spielen sich Dramen in unseren europäischen Nachbarstaaten ab und auch hier in Deutschland, um noch genauer zu sein, wir hier in Eitorf spüren die Auswirkungen davon. Zurzeit unterliegt alles einem extremen Wandel, und wir werden nicht danach gefragt ob wir ihn wollen oder nicht.Wir können versuchen, den Wandel aufzuhalten, wir können einfach zuschauen und uns nach den angeblich besseren Zeiten zurücksehnen, oder wir können uns dafür entscheiden, mit der Zeit mitzugehen und die Entwicklung mit zu formen und mit zu gestalten.Wir von Bündnis 90/ die Grünen halten das letztere für das Beste. Für die Gemeinde Eitorf und für seine Einwohner. Aber das, meine Damen und Herren, geht nicht alleine sondern nur gemeinsam und nicht gegeneinander sondern nur miteinander. Das geht nur mit Toleranz und Verständnis für die Ängste, Sorgen und Befürchtungen unserer Bürger. Das „Raushauen" von Parolen, das Verunglimpfen von Mitbürgern in den verschiedensten elektronischen Medien oder gar Einschüchterungsversuche sind der verkehrte Weg und haben in Eitorf nichts zu suchen.Meine Damen und Herren, wie schon erwähnt, auch Eitorf unterliegt dem Wandel und da geschieht Einiges. Wir freuen uns über die geplante Sanierung des Herrmann Weber Bades und der Turnhalle am Eichelkamp und wir bedanken uns bei der Verwaltung, dass es ihr gelungen ist, hier Fördergelder zu erhalten. Die vorübergehende Schließung beider Einrichtungen ist leider unvermeidbar und wird sicherlich Probleme mit sich bringen aber diese halten wir für lösbar. Hierbei stellt die Turnhalle als Flüchtingsunterkunft das größere Problem dar. Wir bekommen die Flüchtlinge zugewiesen und müssen sie unterbringen. Bis aber geplante Neubauten realisiert sind lassen sich komplizierte Unterbringungssituationen nicht vermeiden. In diesem Punkt haben wir aber vollstes Vertrauen zur Verwaltung. Bei den Neubauten gilt es unüberlegte Schnellschüsse zu vermeiden. Hier sollten auch späterer Nutzungsmöglichkeiten mit berücksichtigt werden. Planer haben hierzu schon verschiedene Konzepte ausgearbeitet, zu sehen in Troisdorf oder aber gemäß dem Flensburger Modell. Unter dieser Prämisse werden wir die Planungen entsprechend unterstützen. Weitere Projekte die Eitorf verändern sind der Neubau für Feuerwehr und Bauhof, der Umbau des Theaters am Park und die Erweiterung der Sekundarschule.Fortsetzung folgt.

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Veröffentlicht
22. April 2016, 00:00
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