Sag uns, was los ist:

Fahrgeschäfte, Buden und mehr Die 874. Eitorfer Traditions-Kirmes lockt am dritten September-Wochenende Die Eitorfer Kirmes gehört zu den größten im Rhein-Sieg-Kreis und ist weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannt. Am Samstag, den 21. September, startet ihre 874. Auflage, die sich über den gesamten Innenbereich des Ortes erstreckt. Schon vor der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch mit einem Fassanstich auf dem Marktplatz um 14 Uhr bieten die Verkaufsbuden ab 13 Uhr ihr Sortiment an und können die Gäste an den Fahrgeschäften durch die Luft sausen. Bis 2 Uhr nachts kann am Kirmes-Samstag gefeiert werden. Nach der Eröffnung, bei der es jeweils ein Kölschglas mit dem Wappen von Eitorf und seinen Partnerstädten Bouchain und Halesworth gegen ein Entgelt von 2,50 Euro beim Deutschen Roten Kreuz gibt, testen auch die Eitorfer Honoratioren und ihre Gäste Fahrgeschäfte, Imbiss- und Getränkebuden. Zuvor ertönt jedoch noch das obligatorische Platzkonzert auf der Autoscooter-Bahn. Und auch vor der katholischen Kirche wird am Kirmes-Sonntag zur Eröffnung in einem Zelt ein Gottesdienst mit anschließendem Blaskonzert gefeiert. Am Sonntag ist die Kirmes, ebenso wie am Montag, zwischen 11 und ein Uhr nachts geöffnet. Am Dienstag, 24. September, an dem das große Abschlussfeuerwerk auf den Siegwiesen um 21 Uhr den Höhepunkt bildet, laufen die Kirmesgeschäfte von 11 bis 24 Uhr. Die beste Sicht auf das Feuerwerk gibt es auf der Brückenstraße. Zwischen 50.000 und 100.000 Besucher haben sich bis dahin auf der Traditionskirmes amüsiert. Die geht zurück auf den Wachszintag. Hörige Hofesleute hatten im Mittelalter als Gegenleistung für den Schutz durch den Adel alljährlich einen Zins abzuliefern, der in Form von Wachs oder Wachskerzen erbracht wurde. Der Wachs war hoch gehandelt und diente außer zum Lichtmachen auch den Schreibtafeln. So wurden Bienenprodukte hoch gehandelt. Der Wachszinstag wurde 1145 im Testament von Graf Gerhard von Bonn angeordnet, in dem er die Hälfte seines Erbgutes der Abtei Michaelsberg und den Eitorfern vermacht hatte. Diese mussten am Mauritiustag (22. September) ihrer Wachszinspflicht nachkommen. 1589 wurden zwei Jahrmärkte genehmigt. Der zweite war das Kirchweihfest, das heute nicht mehr stattfindet. Der ursprüngliche Jahrmarkt fand auf dem "Wüllesfeld", dem heutigen Siegpark, statt. Die Fahrgeschäfte Der Bereich der modernen Kirmes erstreckt sich von der Brückenstraße ab Bahnübergang bis über die Asbacher Straße in Höhe der Mittelstraße. Außer dem Marktplatz und dem Posthof gehören die Goethestraße, die Schmidtgasse und seit 2011 auch die Bahnhofstraße zum Kirmesgelände. Und in der Cäcilienstraße findet ein Plutenmarkt statt, der früher in der Kirchstraße angesiedelt war. Das größte Fahrgeschäft ist das an die 60 Meter hohe Riesenrand, dass die Brückenstraße begrenzt. Daneben gibt es eine riesige Geisterbahn, die "Wilde Maus" als Achterbahn in der Bahnhofstraße, den "Break Dancer", das Kettenkarussell und den Autoscooter auf dem Marktplatz und auf der Asbacher Straße "Apollo 13" Bei diesem "Booster" werden zwei kleine Kabinen an ausladenen Armen durch die Luft geschleudert - ein Gefühl wie beim Bunjee-Jumping. Daneben gibt es jede Menge kleinerer Fahrgeschäfte, Schieß-, Wurf- und Losbuden sowie eine große Auswahl an Essen- und Getränkeständen. Auch manche Vereine und Gaststätten beteiligen sich mit Zelten und Sitzangeboten an der Kirmes. Ein Höhepunkt für Kinder ist der Kirmesmontag, an dem die Schulen geschlossen bleiben. Auch das Rathaus hat während der Kirmestage geschlossen. Das Sicherheitskonzept Damit sich die Besucher auf der Kirmes auch sicher fühlen können, hat die Gemeinde gemeinsam mit der Polizei und der Feuerwehr ein Sicherheitskonzept erarbeitet. So werden wie im Vorjahr die Zufahrten aller Straßen zum Veranstaltungsbereich mit modernen, gemeindeeigenen Betonfertigelementen abgesichert. Außerdem sind sowohl Kräfte des Ordnungsamtes, als auch der Polizei und eines Sicherheitsdienstes verstärkt auf der Kirmes vertreten. Besucher werden gebeten, auf das Mitführen von großen Rucksäcken, großen Taschen oder Gegenständen zu verzichten. Wie bei anderen Großveranstaltungen wird es im Interesse aller Kirmesbesucher Kontrollen von Personen und Taschen geben. Wer verdächtige Personen oder Gegenstände bemerkt, sollte die Sicherheitskräfte ansprechen. Verkehrsverbindungen und Parkplätze Speziell während der Kirmestage wird ein Buspendelverkehr eingerichtet, damit die Parkplatzsituation entspannt bleibt. Das Kirmesgelände liegt nur zweihundert Meter vom Bahnhof entfernt. Man kann also mit dem Zug anreisen oder aber die dort halbstündlich bis stündlich fahrenden Busse benutzen. Der nördliche Abfahrtpunkt an der Brückenstraße bedient die Strecke Halft, Alzenbach und Bitze. Der südliche Abfahrtpunkt auf der Asbacher Straße die Ortschaften Scheidsbach, Mühleip, Obereip. Gute Parkmöglichkeiten gibt es auf der P+R-Anlage, die sowohl von der Brückenstraße (östlich), als auch vom Spinnerweg (westlich) erreicht werden kann. Parken kann man auch unter der Hochstraße, auf dem Parkplatz Parkstraße gegenüber der Villa Gauhe, hinter dem Theater am Park, Am Eichelkamp/Gymnasium, auf dem Parkplatz ZF Sachs (nur Kirmes-Samstag und -Sonntag), in den Parkhäusern am Bahnhof/Schulgasse und Schmidtgasse, auf den Siegwiesen hinter dem Gymnasium sowie auf dem Parkplatz Sekundarschule/Sportplatz. • In der Kirchstraße gibt es beidseitig ein absolutes Halteverbot, damit sichergestellt ist, dass Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge, deren Einsatzzentrale sich während der Kirmestage gegenüber der katholischen Kirche befindet, ungehindert ihren Standort anfahren können. • Die Schoellerstraße wird zwischen Einmündung Kirchstraße und Einmündung Jakobstraße in Fahrtrichtung Jahnstraße/Jakobstraße als Einbahnstraße ausgewiesen werden. Eine Einfahrt in die Schoellerstraße in Richtung Markt ist ab Einmündung Jakobstraße nicht mehr möglich. • Die Eipstraße ist ab Kirmessamstag ausschließlich schwerbehinderten Menschen zum Parken vorbehalten. Diese können dort kostenlos parken, wenn sie eine Parkberechtigung besitzen. Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt. Die Straße Am Eichelkamp wird als Umleitungsstrecke genutzt. Daher gibt es hier ein absolutes Halteverbot. Die Siegstraße ist aufgrund von Tiefbauarbeiten vom Kreisel Im Auel bis zu den Bahnschranken für die Durchfahrt komplett gesperrt. (ins)
mehr 
Fahrgeschäfte, Buden und mehr Die 874. Eitorfer Traditions-Kirmes lockt am dritten September-Wochenende Die Eitorfer Kirmes gehört zu den größten im Rhein-Sieg-Kreis und ist weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannt. Am Samstag, den 21. September, startet ihre 874. Auflage, die sich über den gesamten Innenbereich des Ortes erstreckt. Schon vor der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch mit einem Fassanstich auf dem Marktplatz um 14 Uhr bieten die Verkaufsbuden ab 13 Uhr ihr Sortiment an und können die Gäste an den Fahrgeschäften durch die Luft sausen. Bis 2 Uhr nachts kann am Kirmes-Samstag gefeiert werden. Nach der Eröffnung, bei der es jeweils ein Kölschglas mit dem Wappen von Eitorf und seinen Partnerstädten Bouchain und Halesworth gegen ein Entgelt von 2,50 Euro beim Deutschen Roten Kreuz gibt, testen auch die Eitorfer Honoratioren und ihre Gäste Fahrgeschäfte, Imbiss- und Getränkebuden. Zuvor ertönt jedoch noch das obligatorische Platzkonzert auf der Autoscooter-Bahn. Und auch vor der katholischen Kirche wird am Kirmes-Sonntag zur Eröffnung in einem Zelt ein Gottesdienst mit anschließendem Blaskonzert gefeiert. Am Sonntag ist die Kirmes, ebenso wie am Montag, zwischen 11 und ein Uhr nachts geöffnet. Am Dienstag, 24. September, an dem das große Abschlussfeuerwerk auf den Siegwiesen um 21 Uhr den Höhepunkt bildet, laufen die Kirmesgeschäfte von 11 bis 24 Uhr. Die beste Sicht auf das Feuerwerk gibt es auf der Brückenstraße. Zwischen 50.000 und 100.000 Besucher haben sich bis dahin auf der Traditionskirmes amüsiert. Die geht zurück auf den Wachszintag. Hörige Hofesleute hatten im Mittelalter als Gegenleistung für den Schutz durch den Adel alljährlich einen Zins abzuliefern, der in Form von Wachs oder Wachskerzen erbracht wurde. Der Wachs war hoch gehandelt und diente außer zum Lichtmachen auch den Schreibtafeln. So wurden Bienenprodukte hoch gehandelt. Der Wachszinstag wurde 1145 im Testament von Graf Gerhard von Bonn angeordnet, in dem er die Hälfte seines Erbgutes der Abtei Michaelsberg und den Eitorfern vermacht hatte. Diese mussten am Mauritiustag (22. September) ihrer Wachszinspflicht nachkommen. 1589 wurden zwei Jahrmärkte genehmigt. Der zweite war das Kirchweihfest, das heute nicht mehr stattfindet. Der ursprüngliche Jahrmarkt fand auf dem "Wüllesfeld", dem heutigen Siegpark, statt. Die Fahrgeschäfte Der Bereich der modernen Kirmes erstreckt sich von der Brückenstraße ab Bahnübergang bis über die Asbacher Straße in Höhe der Mittelstraße. Außer dem Marktplatz und dem Posthof gehören die Goethestraße, die Schmidtgasse und seit 2011 auch die Bahnhofstraße zum Kirmesgelände. Und in der Cäcilienstraße findet ein Plutenmarkt statt, der früher in der Kirchstraße angesiedelt war. Das größte Fahrgeschäft ist das an die 60 Meter hohe Riesenrand, dass die Brückenstraße begrenzt. Daneben gibt es eine riesige Geisterbahn, die "Wilde Maus" als Achterbahn in der Bahnhofstraße, den "Break Dancer", das Kettenkarussell und den Autoscooter auf dem Marktplatz und auf der Asbacher Straße "Apollo 13" Bei diesem "Booster" werden zwei kleine Kabinen an ausladenen Armen durch die Luft geschleudert - ein Gefühl wie beim Bunjee-Jumping. Daneben gibt es jede Menge kleinerer Fahrgeschäfte, Schieß-, Wurf- und Losbuden sowie eine große Auswahl an Essen- und Getränkeständen. Auch manche Vereine und Gaststätten beteiligen sich mit Zelten und Sitzangeboten an der Kirmes. Ein Höhepunkt für Kinder ist der Kirmesmontag, an dem die Schulen geschlossen bleiben. Auch das Rathaus hat während der Kirmestage geschlossen. Das Sicherheitskonzept Damit sich die Besucher auf der Kirmes auch sicher fühlen können, hat die Gemeinde gemeinsam mit der Polizei und der Feuerwehr ein Sicherheitskonzept erarbeitet. So werden wie im Vorjahr die Zufahrten aller Straßen zum Veranstaltungsbereich mit modernen, gemeindeeigenen Betonfertigelementen abgesichert. Außerdem sind sowohl Kräfte des Ordnungsamtes, als auch der Polizei und eines Sicherheitsdienstes verstärkt auf der Kirmes vertreten. Besucher werden gebeten, auf das Mitführen von großen Rucksäcken, großen Taschen oder Gegenständen zu verzichten. Wie bei anderen Großveranstaltungen wird es im Interesse aller Kirmesbesucher Kontrollen von Personen und Taschen geben. Wer verdächtige Personen oder Gegenstände bemerkt, sollte die Sicherheitskräfte ansprechen. Verkehrsverbindungen und Parkplätze Speziell während der Kirmestage wird ein Buspendelverkehr eingerichtet, damit die Parkplatzsituation entspannt bleibt. Das Kirmesgelände liegt nur zweihundert Meter vom Bahnhof entfernt. Man kann also mit dem Zug anreisen oder aber die dort halbstündlich bis stündlich fahrenden Busse benutzen. Der nördliche Abfahrtpunkt an der Brückenstraße bedient die Strecke Halft, Alzenbach und Bitze. Der südliche Abfahrtpunkt auf der Asbacher Straße die Ortschaften Scheidsbach, Mühleip, Obereip. Gute Parkmöglichkeiten gibt es auf der P+R-Anlage, die sowohl von der Brückenstraße (östlich), als auch vom Spinnerweg (westlich) erreicht werden kann. Parken kann man auch unter der Hochstraße, auf dem Parkplatz Parkstraße gegenüber der Villa Gauhe, hinter dem Theater am Park, Am Eichelkamp/Gymnasium, auf dem Parkplatz ZF Sachs (nur Kirmes-Samstag und -Sonntag), in den Parkhäusern am Bahnhof/Schulgasse und Schmidtgasse, auf den Siegwiesen hinter dem Gymnasium sowie auf dem Parkplatz Sekundarschule/Sportplatz. • In der Kirchstraße gibt es beidseitig ein absolutes Halteverbot, damit sichergestellt ist, dass Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge, deren Einsatzzentrale sich während der Kirmestage gegenüber der katholischen Kirche befindet, ungehindert ihren Standort anfahren können. • Die Schoellerstraße wird zwischen Einmündung Kirchstraße und Einmündung Jakobstraße in Fahrtrichtung Jahnstraße/Jakobstraße als Einbahnstraße ausgewiesen werden. Eine Einfahrt in die Schoellerstraße in Richtung Markt ist ab Einmündung Jakobstraße nicht mehr möglich. • Die Eipstraße ist ab Kirmessamstag ausschließlich schwerbehinderten Menschen zum Parken vorbehalten. Diese können dort kostenlos parken, wenn sie eine Parkberechtigung besitzen. Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt. Die Straße Am Eichelkamp wird als Umleitungsstrecke genutzt. Daher gibt es hier ein absolutes Halteverbot. Die Siegstraße ist aufgrund von Tiefbauarbeiten vom Kreisel Im Auel bis zu den Bahnschranken für die Durchfahrt komplett gesperrt. (ins)
mehr