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(ots) - Die Polizei wirft einem Wohnmobilfahrer "Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort" (§ 142 StGB) vor. Zugrunde gelegt sind folgende Sachverhalte: Ein 61 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Heide war mit seinem Fahrzeug auf der Burger Straße unterwegs - aus Quickborn kommend in Fahrtrichtung St. Michel. In der Burger Straße kam ihm ein Wohnmobil entgegen, das nicht in der Fahrspur geblieben war, sondern in dem Moment mittig der Fahrbahn gelenkt wurde. Zwar habe der Lkw-Fahrer noch versucht, dem entgegenkommenden Auto auszuweichen, dennoch hätten sich beide Außenspiegel berührt. In Mitleidenschaft gezogen worden zu sein, gab auch ein 39 Jahre alter Pkw-Fahrer aus Burg an. Der habe das Wohnmobil an anderer Stelle überholen wollen. Doch dann sei das Wohnmobil nach links gezogen worden - mit der Folge, dass rechter Außenspiegel und rechte Stoßstange des Pkw beschädigt wurden. In beiden Fällen entfernte sich der Wohnmobilfahrer, ohne sich mit den Unfallgegnern auszutauschen. Mittlerweile ist das Fluchtfahrzeug identifiziert - der geschädigte Pkw-Fahrer hatte sich das Kennzeichen notiert und die Kennung an die Polizei weitergegeben. Gesten wurde es von der Polizei besichtigt, dabei wurden auch Beschädigungen am Mohnmobil dokumentiert. Die Ermittlungen gegen einen männlichen Verkehrsteilnehmer aus dem Bereich des Amtes Burg-St. Michaelisdonn wegen "Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort" (§ 142 StGB) und wegen Verstoßes gegen straßenverkehrsrechtliche Vorschriften dauern an. Hermann Schwichtenberg
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