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Ein noch engerer Schulterschluss zwischen den Akteuren im Tourismus muss das Ziel sein. Darin waren sich alle Expertinnen und Experten nach einer informativen und angeregten Diskussionsveranstaltung einig. Eingeladen hatte die Lübecker Bundestagsabgeordnete und tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Gabriele Hiller-Ohm, in das Technikzentrum Lübeck. Zunächst stellte Hiller-Ohm die Nationale Tourismusstrategie vor, die zur Zeit auf Bundesebene erarbeitet wird. Sie erläuterte, wie der Bund den Tourismus nachhaltig stärken will. Anschließend diskutierten Catrin Homp, Leiterin der Geschäftsstelle des Tourismusverbands Schleswig-Holstein, Christian Martin Lukas, Geschäftsführer der LTM, Johannes Grunwald, Referent Tourismuswirtschaft IHK zu Lübeck, und Uwe Kirchhoff, Leiter des Kurbetriebs Travemünde, über Strategien, mit denen der Tourismus in Lübeck und Norddeutschland gefördert werden kann. „Die Veranstaltung war ein Erfolg“, freut sich Hiller-Ohm. „Über 50 interessierte Gäste kamen in das Technikzentrum und brachten ihre Ideen und Anmerkungen zu Tourismusstrategien ein. Dabei war die Branche breit vertreten – Mitglieder des Hotel- und Gaststättenverbands sowie Inhaber:innen von Reisebüros, Ferienwohnungsvermieter, Vorsitzende von Wassersportverbänden und auch Lübecks Wirtschaftssenator Sven Schindler nahmen an der Diskussion teil. Im November vergangenen Jahres haben wir im Deutschen Bundestag einen gemeinsamen Antrag von CDU/CSU und SPD zur Nationalen Tourismusstrategie verabschiedet. Nun gilt es, diese Strategie konkret auszugestalten und umzusetzen. Besonders wichtig ist dabei die Verzahnung mit den Tourismusstrategien der Länder und Kommunen. Deshalb freue ich mich, dass wir bei der Veranstaltung über Schnittmengen zwischen der Nationalen Tourismusstrategie und den Strategien aus Schleswig-Holstein und Lübeck sprechen konnten. Gemeinsam stärken wir so den Tourismus in Norddeutschland. Deutlich wurde, dass Lübeck und Travemünde ihre Alleinstellungsmerkmale, also ihre Besonderheiten, noch deutlicher herausstellen müssen. Nicht jeder Trend sollte mitgemacht werden. In Lübeck und Travemünde will man deshalb auf Qualität und eine nachhaltige Entwicklung setzen. Konkret heißt dies, den Tourismus umweltfreundlicher aber insbesondere auch sozial nachhaltiger zu gestalten. Hier setze ich mich nach wie vor für verbesserte Arbeitsbedingungen ein sowie für Maßnahmen, um dem Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel zu begegnen. Ich freue mich über den intensiven Austausch. Dies ist ein gutes Zeichen für den Tourismus bei uns im Norden.“ (Quelle: Hiller-Ohm) www.unserort.de/Luebeck
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Pressemitteilung der vernetzten Gemeinschaft der Bürgervereine Porz/Poll sowie dem Förderkreis Rrh. Köln Am 22.01.2020 in der Zeit von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr hatte die vernetzte Gemeinschaft der Bürgervereine (Bürgervereine Gremberghoven, Langel, Libur, Porz-Mitte, Poll, Wahn-Wahnheide-Lind, Urbach, Zündorf, der Bürgervereinigung Ensen-Westhoven, der Grengeler Ortsgemeinschaft und dem Förderkreis Rechtsrheinisches Köln) einen Runden Tisch zum Thema " Zukunft Schiene: Niederkassel -Porz- Rodenkirchen. Wo geht die Reise hin? “ organisiert. Zu dieser geschlossenen Veranstaltung im Aegidium Wahn waren Experten der Verwaltung, der Wirtschaft / Industrie sowie der Politik aus den Städten Köln, Niederkassel, Troisdorf, Wesseling und dem Rhein-Sieg Kreis geladen. Zu dem Teilnehmerkreis gehörten auch Verkehrsexperten aus dem Bundestag, dem Landtag NRW, dem Verkehrsministerium NRW und den Landesbetrieben Straßen NRW sowie Fachleute von NABU und BUND. Anwesend waren darüber hinaus Vertreter der vernetzten Gemeinschaft der beteiligten Bürgervereine. Des Weiteren war der 1. Vorsitzende Herr Maretzky des Bürgervereins Rodenkirchen anwesend. Ziel der Veranstaltung war es, überregional und überparteilich die verschiedenen Interessenvertreter an einen gemeinsamen Runden Tisch zu bringen, um die Zukunft des Schienensystems (ÖPNV und Gütertransport) des rechtsrheinischen Kölner Südens sowie der angrenzenden Städte Niederkassel, Troisdorf und Wesseling vorzustellen und zu diskutieren. Die vernetzte Gemeinschaft der Bürgervereine hatte hierzu die Idee und hat sich dieser Herausforderung gestellt, um auf dringend erforderliche und zeitnah zu realisierende Verbesserungen der Verkehrssituation hinzuweisen, da seit der Eingemeindung der Stadt Porz vor 45 Jahren im Bereich der Infrastruktur kaum Verbesserungen - nach der Einschätzung einiger Anwesender hat sich die Situation sogar verschlechtert - festzustellen sind. Hauptthema der Veranstaltung war die Stadtbahn Bonn-Niederkassel-Köln mit den verschiedenen Varianten zur Querung des Rheins und die damit erforderliche neue Anbindung des EVONIK-Standortes Lülsdorf für den Gütertransport an das rechtsrheinische DB-Schienensystem. Gerade im Hinblick auf die zu erwartende verstärkte Auslastung des EVONIK-Geländes in Lülsdorf, unter anderem mit dem Neubau eines trimodalen Containerterminals der Duisburger Hafen AG, befürchten die Organisatoren eine deutliche Zunahme des Verkehrs, speziell des Schwerlastverkehrs im ohnehin schon überlasteten Verkehrsnetz in dieser Region. Im beschriebenen Bereich hat sich in diesem Zeitraum die Einwohnerzahl durch viele Neubaugebiete verdoppelt, ohne dass das ableitende überregionale Straßennetz ausgebaut wurde. Hieraus begründen sich die täglichen Staus vom Rhein-Sieg Kreis über den Bezirk 7 (Porz/Poll) hinaus bis in das Kölner Zentrum. Aufgrund des zunehmenden hohen Verkehrsaufkommens in Porz und der geänderten Sicht auf die ökologische Belastung bedingt durch den MIV, gewinnen Verkehrsentlastungen durch Schienensysteme (ÖPNV und Gütertransport) immer mehr an Bedeutung. In einer eindrucksvoll animierten Präsentation, die die Organisatoren der Veranstaltung – Simin Fakhim und Hans Baedorf - im Namen der vernetzten Gemeinschaft vorgestellt haben, wurden die unterschiedlichen Varianten der Stadtbahn und der Gütertrasse vorgestellt und diskutiert. Die Informationen wurden in vielen sondierenden Vorgesprächen mit den Fachleuten durch Fakhim/Baedorf zusammengetragen und in der für den Runden Tisch eigens angefertigten Präsentation eingearbeitet. Nach dem einstündigen Vortrag folgte eine ruhige, sachliche und sehr konstruktive Diskussion unter den Beteiligten, die von Herrn Prof. Dr. Andreas Vogel als Kommunikationswissenschaftler professionell moderiert wurde. Einigkeit herrschte darüber, dass die Stadtbahn Bonn - Niederkassel- Köln für die gesamte Region eine einmalige Chance und die Möglichkeit einer starken Entlastung im Verkehrsbereich darstellt. Allerdings ist die Realisierung der Stadtbahn, mit einem 10 Minuten-Takt zu den Hauptverkehrszeiten, nur möglich, wenn die bisherige Gütertrasse - die in Teilbereichen für die Stadtbahn genutzt werden soll - an anderer Stelle neu gebaut wird. Die Gütertrasse dient ausschließlich der Anbindung des EVONIK-Geländes an das bestehende rrh. DB-Netz, ohne öffentliche Nutzung. Nach Meinung der Vernetzung ist es unbedingt erforderlich, dass alle beteiligten Kommunen und Akteure hier an einem Strang ziehen und jeweils Kompromisse eingehen, damit dass Projekt der Stadtbahn zeitnah verwirklicht werden kann. Weiterhin fordert die vernetzte Gemeinschaft unbedingt auch eine Verlängerung der Linie 7 bis zum Anschlussknoten der neuen Stadtbahn mit Umsteigemöglichkeit, so dass zum einen eine " durchgängige " Verbindung von Porz nach Bonn und zum anderen eine Verbindung in das linksrheinische südliche Köln besteht.
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