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(ots) /- Am Mittwoch (17. Juli) erhielt eine betagte Anwohnerin (76) der Steinbruchstraße mehrfach Anrufe eines Unbekannten, der sich am Telefon als Polizeibeamter ausgab. Der Mann erzählte der Seniorin, dass eine Einbrecherbande auf dem Weg zu ihr sei und sich daher ihr Bankguthaben in Gefahr befinde. Die 76-Jährige suchte daraufhin eine Bankfiliale in Großenbaum auf und bat am Schalter um Auszahlung eines größeren Bargeldbetrages. Eine aufmerksame Mitarbeiterin informierte daraufhin den Filialleiter, der richtig reagierte und die Polizei anrief. Noch bevor die verständigten Beamten eintrafen, ging die Rentnerin zu einer schalterlosen Bankfiliale, hob Bargeld ab und legte es verpackt in einer Tasche auf den Treppenabsatz an ihrer Wohnanschrift. Zwischen 12:00 und 12:30 Uhr erschien ein Mann, der mit einer dunkelblauen Steppjacke und einem Basecap bekleidet war. Der Unbekannte - ungefähr 35 Jahre alt - nahm die Tasche und verschwand. Das Kriminalkommissariat 32 bittet in diesem Fall um Hinweise. Zeugen, die Angaben zu dem Täter machen können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0203-280-0. Die Polizei warnt: Immer wieder gelingt es Tätern, vor allem bei Senioren, mit solchen Betrugsmaschen hohe Geldbeträge oder Schmuck zu erbeuten. Bitte informieren Sie Verwandte, Angehörige und Bekannte über diese Vorgehensweise. Die Kripo sowie die Kolleginnen und Kollegen im Streifendienst kontrollieren nicht, ob oder wie viele Wertsachen sich bei Ihnen zu Hause befinden und nehmen sie auch nicht vorsorglich in Verwahrung. Lassen Sie sich noch im Hausflur oder am Telefon die Namen der vermeintlichen Polizisten geben. Vergewissern Sie sich telefonisch bei der Polizei, ob in ihrem Haus Ermittlungen durchgeführt werden. (dab) Ausführliche Tipps und Verhaltensinformationen können Sie auf unserer Internetseite abrufen: https://polizei.nrw/artikel/betrueger- geben-sich-am-telefon-als-polizeibeamte-aus
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(ots) /- Am Dienstag (16. Juli) joggte ein Polizist in seiner Freizeit um 16:55 Uhr am Üttelsheimer See entlang, als ihm zwei junge Männer (15, 16) entgegenkamen, die ein grünes Damenrad schoben. Als der 16-Jährige das Fahrrad in ein Gebüsch schmiss, sprach der Beamte (44) das Duo an und forderte sie auf, stehen zu bleiben. Der Jugendliche schlug dem Polizisten mehrfach ins Gesicht stürzte mit ihm auf den Boden, während sein 15-jähriger Begleiter daneben stand. Während der Schläger seinen Begleiter aufforderte, ihm ein Messer zu geben, kam ein Mann (39) vorbeigelaufen, der den Notruf wählte. Das Duo flüchtete daraufhin und ließ den schwer Verletzten zurück. Die Tatverdächtigen begegneten auf ihrer Flucht anschließend einem Rheinberger Polizisten, der ebenfalls in seiner Freizeit den Rheindeich im Bereich des PCC-Stadions entlang ging. Weil sich beide auffällig nervös verhielten und den Eindruck erweckten, als seien sie auf der Flucht, wählte der 48-Jährige die 110. Verständigte Streifenwagen nahmen das Duo kurz darauf fest und brachten es zur Wache. In der Umhängetasche des 16-Jährigen fanden die Ordnungshüter unter anderem ein Einhandmesser. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung konnten beide Tatverdächtigen mit einer Anzeige, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung zurück zu ihren Eltern. Das gestohlene Fahrrad stellten die Beamten sicher. Der verletzte Polizist ist aufgrund seiner Kopfverletzungen bis auf Weiteres nicht dienstfähig. (dab)
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