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Witterungsbedingte Unfall- und Einsatzlage der Polizei in NRW

(ots) - Die Landesleitstelle der Polizei NRW

teilt mit, dass sich im Zeitraum von Samstag, 30.01.2010, 05:00 Uhr

bis Sonntag, 31.01.2010, 05:00 Uhr in Nordrhein-Westfalen insgesamt

2.082 witterungsbedingte Verkehrsunfälle ereigneten. Hierbei wurden

100 Menschen teils schwer verletzt. Der entstandene Gesamtsachschaden

beläuft sich auf zirka 4.760.245 EUR.

Trotz Neuschnee und Glätte verlief die Nacht auf

nordrhein-westfälischen Straßen glimpflich. Sowohl das in der Nacht

zu Sonntag geringere Verkehrsaufkommen, als auch die besonnene

Fahrweise der gewarnten Verkehrsteilnehmer trugen hierzu bei. Im

Zeitraum von 20:00 Uhr bis 05:00 Uhr kam es landesweit lediglich zu

285 witterungsbedingten Verkehrsunfällen.

Jedoch wurde die Polizei nicht verschont:

In Bochum sicherte ein Streifenwagen unter Nutzung des Blaulichtes

und Warnblinklichtes einen Verkehrsunfall ab. Ein PKW-Führer verlor

glättebedingt die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr auf den

Streifenwagen auf. Einer der Polizeibeamten wurde hierbei leicht

verletzt.

Die Anzahl der sonstigen witterungsbedingten Einsätze betrug 19.

Hierbei handelte es sich überwiegend um Hilfeleistungen bei liegen

gebliebenen Fahrzeugen.

Die anhaltende Schnee- und Eisglätte wird auch im Tagesverlauf in

ganz Nordrhein-Westfalen weiterhin zu starken Behinderungen führen.

Die Polizei rät daher auch weiterhin unnötige Fahrten zu vermeiden

und witterungsangepasst vorsichtig zu fahren.

(Dü)

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Veröffentlicht
31. Januar 2010, 05:02
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