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Tag der Kriminalitätsopfer 2015

(ots) - Seit über 20 Jahren erinnert der von der Opferschutzorganisation WEISSER RING e.V. ins Leben gerufene Tag der Kriminalitätsopfer am 22. März eines jeden Jahres an die Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen, die auf Schutz, praktische Hilfe und Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind. Darunter fallen nicht nur die unmittelbar Betroffenen einer Straftat, sondern auch deren Angehörige. Insbesondere Kinder geraten häufig in Mitleidenschaft, wenn sie die Betroffenheit eines Elternteils erleben. Das diesjährige Motto zum Tag der Kriminalitätsopfer lautet "Damit Opfer nicht alleine stehen!".

Die Polizei ist aufgrund ihrer Aufgabenzuweisung als Schutzorgan für die Gesellschaft sowie deren Bürgerinnen und Bürger im besonderen Maße dem Opferschutzgedanken verpflichtet. Diese Pflicht obliegt jedem Polizeibeamten und jeder Polizeibeamtin, losgelöst von der individuellen Aufgabenzuweisung in der Schutzpolizei oder als Kriminalbeamter. In herausragenden Fällen wird diese Aufgabe von sogenannten Opferschutzbeauftragten der jeweiligen Polizeibehörden übernommen. Dabei handelt es sich um für die Aufgaben "Opferschutz" und "Vermittlung von Opferhilfe" speziell geschulte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Duisburg stehen dazu zwei Ansprechpartner zur Verfügung, die ihren Dienst in der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle im Rathaus der Stadt Duisburg versehen. Kriminaloberkommissarin Sylvia Wenz und Kriminalhauptkommissar André Tiegs klären je nach Anlass und Bedarf über Opferrechte und den Ablauf des Strafverfahrens auf, vermitteln an individuell geeignete Hilfeeinrichtungen und begleiten die Betroffenen somit eine Stück weit ihres Weges zurück in die "Normalität des Lebens". Im Hinblick auf die Weitervermittlung in die Opferhilfe stellen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Weissen Rings einen unverzichtbaren Stützpfeiler des lokalen Opferhilfenetzwerkes dar.

Telefonische Erreichbarkeiten des polizeilichen Opferschutzes: 0203/280-4257 (Tiegs) und -4258 (Wenz) E-Mail: opferschutz.duisburg@polizei.nrw.de

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Veröffentlicht
18. März 2015, 12:22
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