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(ots) /- Am Donnerstag (29. August) hat ein falscher Mitarbeiter der Wasserwerke gegen 10:50 Uhr bei einer Seniorin auf Ziegelhorststraße geklingelt. Um zu überprüfen ob nach den vergangenen, starken Regenfällen schwarzes Wasser aus den Leitungen käme, forderte der Unbekannte die Duisburgerin auf, den Duschschlauch zu halten. Nachdem er das Wasser aufgedreht hatte, ließ er die 79-Jährige alleine im Bad zurück. Erst nachdem der Tatverdächtige die Wohnung verlassen hatte, stellte die Rentnerin fest, dass ihr Bargeld fehlt. Der Flüchtige soll circa 1,70 Meter groß sein, dunkle Haare haben und etwa 40 Jahre alt sein. Er trug eine dunkelblaue Steppjacke mit einem kleinen, silbernen Schriftzug und dunkle Jeans. Unter dem Vorwand einen feuchten Schornstein versiegeln zu wollen, verschafften sich am Donnerstag (29. August) um 13:15 Uhr zwei Unbekannte Zutritt zu einer Wohnung auf der Straße Zu den Buchen. Während die Männer die Rentnerin (84) in ein Gespräch verwickelten, stahlen sie aus einem Schrank Bargeld. Erst als die falschen Handwerker weg waren, stellte die Duisburgerin den Diebstahl fest und alarmierte die Polizei. In einem weiteren Fall klingelten um 14 Uhr zwei Frauen an der Haustüre eines Ehepaares auf der Oberstraße in der Altstadt. Während eine Frau den Rentner (92) und seine Gattin (91) bat eine Nachricht für eine Nachbarin auf einen Zettel zu schreiben verschaffte sich eine weitere Unbekannte Zutritt zur Wohnung. Erst nachdem beide Frauen fluchtartig die Wohnung verlassen hatten, stellten die Eheleute den Diebstahl ihres Bargeldes fest. Beide Flüchtigen sollen circa 1,60 Meter groß sein. Die Frau, die das Gespräch führte, soll 30 bis 40 Jahre alt sein und dunkelblonde, schulterlange Haare haben. Sie trug eine weiße Bluse und hatte eine gepflegtes Erscheinungsbild und sprach Deutsch mit Akzent. Die zweite Täterin soll zwischen 20 bis 25 Jahre alt sein. Die Kripo bittet Zeugen um Hinweise: Wer Angaben zu den Verdächtigen machen kann, wendet sich bitte an das KK 32 unter 0203 280-0. Die Duisburger Polizei bittet ältere Menschen, vorsichtig zu sein. Lassen Sie keine fremden Menschen in ihre Wohnung. Handwerker vereinbaren in der Regel im Vorfeld Termine - direkt mit Ihnen, mit der Hausverwaltung oder dem Hausmeister. Fragen Sie nach und wenn Sie Zweifel haben, wählen Sie den Notruf. Wenn Sie ältere Angehörige haben, sprechen Sie mit ihren Verwandten über die miesen Maschen und perfiden Tricks der Betrüger. Kripo-Experten von der Prävention geben Tipps und halten immer wieder Vorträge in Senioreneinrichtungen rund ums Thema Trickdiebstahl. Auch online finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ viele Hinweise zu den einzelnen Tricks und wie Sie Ihre Angehörigen schützen können. (dab)
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(ots) /- Weil am Sonntag (18. August) ein falscher Polizeibeamter gegen 22:30 Uhr eine Frau (78) angerufen hatte, rückten Polizisten zur Gerlingstraße aus. Die Seniorin hörte auf ihr Bauchgefühl und gab das Telefon ihrer Tochter (56), die das Gespräch weiterführte. Der Unbekannte berichtete der Duisburgerin, dass derzeit Wohnungseinbrecher auf dem Weg zu ihrer Wohnung auf der Gerlingstraße seien. Aus diesem Grund wollte der Anrufer einen zivilen Polizisten vorbeischicken, der Schmuck und Bargeld vorsorglich einsammeln wollte, um es vor den Einbrechern zu schützen. Was der Betrüger zu dem Zeitpunkt nicht wusste: Angehörige der Rentnerin hatten richtig reagiert und zwischenzeitlich die echte Polizei verständigt. Gemeinsam warteten sie auf den Trickbetrüger und hörten das Telefonat mit. Als gegen 23:50 Uhr ein Tatverdächtiger (39) das Wohnhaus betrat, nahm die Polizei ihn an Ort und Stelle vorläufig fest. Bei einem Gerangel während der Festnahme wurden zwei Zivilpolizisten verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Die Polizei warnt: Immer wieder gelingt es Tätern, vor allem bei Senioren mit Betrugsmaschen hohe Geldbeträge oder Schmuck zu erbeuten. Bitte informieren Sie Verwandte, Angehörige und Bekannte über diese Vorgehensweise. Die Kripo sowie die Kolleginnen und Kollegen im Streifendienst kontrollieren nicht, ob oder wie viele Wertsachen sich bei Ihnen zu Hause befinden und nehmen sie auch nicht vorsorglich in Verwahrung. Lassen Sie sich die Namen der vermeintlichen Polizisten geben. Vergewissern Sie sich telefonisch bei der echten Polizei, ob in ihrem Haus Ermittlungen durchgeführt werden oder nicht. (dab) Ausführliche Tipps und Verhaltensinformationen können Sie auf unserer Internetseite abrufen: https://polizei.nrw/artikel/betrueger- geben-sich-am-telefon-als-polizeibeamte-aus
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