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(ots) /- Zusammen erfolgreich gegen Rauschgiftschmuggler - - Gemeinsame Ermittlungsgruppe von Zoll und Polizei stellt rund 200 Kilogramm Rauschgift sicher Hilden / Düsseldorf / Essen Bereits am 01. Juni 2018 schlugen Zoll und Polizei in einer gemeinsamen Aktion gegen eine Gruppe von Rauschgiftschmugglern zu. Nachdem die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER), bestehend aus Beamten des Polizeipräsidiums Düsseldorf und des Zollfahndungsamts Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf zuvor monatelange Ermittlungen geführt hatte, gelang es den Beamten am vergangenen Freitag nunmehr einen Rauschgifttransport abzufangen. Bei der Übergabe von ca. 25 Kilogramm Marihuana, die in einem Gewerbegebiet in Hilden aus einem spanischen Lkw entladen wurden, nahmen sie noch vor Ort drei tatverdächtige Männer im Alter von 40, 43 und 44 Jahren fest. Dabei handelt es sich um zwei marokkanische Staatsangehörige sowie den französischen Fahrer des Lkw. Beim Zugriff, an dem auch Spezialeinheiten beteiligt waren, hatte einer der Tatverdächtigen bereits einen Teil des Rauschgifts in seinen privaten Pkw geladen. Darin fanden die Ermittler zudem noch rund 40.000,- Euro Bargeld. Bei der anschließenden Durchsuchung verschiedener Wohnungen in Düsseldorf wurden die Beamten ebenfalls fündig. In einem bereits im Vorfeld lokalisierten Gebäude, das im Rahmen der Ermittlungen als möglicher "Rausgiftbunker" identifiziert werden konnte, fanden die Zoll- und Polizeibeamten schließlich noch einmal ca. 140 Kilogramm Marihuana, 26 Kilogramm Haschisch sowie eine scharfe Schusswaffe mit Munition. Der 56-jährige, deutsche Inhaber der Bunkerwohnung wurde daraufhin ebenfalls festgenommen. In der Wohnung eines zuvor festgenommenen Tatverdächtigen fanden die Ermittler weitere 175.000,- Euro Bargeld. Gegen alle vier Tatverdächtigen erging Haftbefehl. "Die erfolgreiche Sicherstellung einer so großen Menge Rauschgift zeigt in einem weiteren Fall das Ergebnis der langjährigen und erfolgreichen Zusammenarbeit des Zollfahndungsamts Essen mit der Polizei Düsseldorf auf dem Gebiet der Bekämpfung der schweren und organisierten Rauschgiftkriminalität", da sind sich der stellvertretende Leiter der Direktion Kriminalität des Polizeipräsidiums Düsseldorf, Dietmar Kneib und Stefan Muhr, als stellvertretender Leiter des Zollfahndungsamts Essen, einig. Die Ermittlungen von Zoll und Polizei in dieser Sache dauern an. Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe führt diese im Auftrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf.
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(ots) /- Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Aachen und des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen Bereits seit 2015 ermittelt eine Ermittlungskommission, die EK HEAT, im Landeskriminalamt NRW (LKA NRW) gegen Banden niederländischer Geldautomatensprenger. Insgesamt verzeichnet das LKA NRW seit zweieinhalb Jahren mehr als 200 Geldautomatensprengungen, von denen der überwiegende Teil niederländischen Tätern zugerechnet wird. Beute und Sachschäden gehen in die Millionen. Im engen Austausch mit den niederländischen Ermittlungsbehörden konnten in den vergangenen zweieinhalb Jahren 45 niederländische Geldautomatensprenger durch NRW-Behörden festgenommen werden. Anfang 2018 wurde die Zusammenarbeit erstmals in einer gemeinsamen deutsch-niederländischen Ermittlungsgruppe (Joint Investigation Team, JIT) intensiviert. Partner dieser vertraglich festgelegten Zusammenarbeit von Polizei und Justiz sind neben dem LKA NRW und der Staatsanwaltschaft Aachen, das LKA Niedersachsen und die Staatsanwaltschaft Osnabrück sowie auf niederländischer Seite die Staatsanwaltschaft Arnheim und mehrere niederländische Ermittlungskommissionen der Polizei. Daneben wird das JIT von den europäischen Ermittlungsbehörden Eurojust und Europol unterstützt. Bereits nach wenigen Wochen konnte die gemeinsame Ermittlungsgruppe am 17.04.2018 ihren ersten Erfolg verbuchen. Nachdem es in den frühen Morgenstunden zu einer versuchten Geldautomatensprengung in Castrop-Rauxel gekommen war, gelang es den deutschen und niederländischen Ermittlern wenige Stunden später, zwei Tatverdächtige festzunehmen. Hierbei handelt es sich um niederländische Staatsangehörige marokkanischer bzw. türkischer Herkunft im Alter von 26 und 27 Jahren. Nachdem die deutschen Ermittler deren Identität festgestellt hatten, veranlassten die niederländischen JIT-Partner noch am selben Tag die Durchsuchung ihrer Wohnanschriften in den Niederlanden. Hierbei konnte neben Gasflaschen und Bargeld im fünfstelligen Bereich weiteres umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden, von deren Auswertung die Ermittler sich Hinweise auch zur Aufklärung zurückliegender Geldautomatensprengungen erhoffen. Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes wurde eine weitere Person festgenommen und leicht verletzt. Hier stellte sich jedoch im Weiteren heraus, dass sie an der Tat nicht beteiligt war. Die beiden Festgenommenen wurden am 18.04.2018 dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aachen die Untersuchungshaft anordnete. Die Freundin eines der Beschuldigten, die wegen ihrer Unterstützung auf der Flucht ebenfalls festgenommen worden war, wurde am Folgetag wieder auf freien Fuß gesetzt.
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