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Duisburg - Stauendunfall auf der A 40 - Drei Fahrzeuge beteiligt - Zwei Säuglinge verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz

(ots) - Bei einem Auffahrunfall am Ende eines Staus im Bereich der Dauerbaustelle auf der A 40 bei Duisburg-Rheinhausen wurden gestern Nachmittag zwei Säuglinge so schwer verletzt, dass sie zur medizinischen Behandlung in eine Spezialklinik gebracht werden mussten. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen, sowie die Landung eines Helikopters wurde die Richtungsfahrbahn Dortmund gesperrt.

Samstag, 19. Oktober 2013, 15.50 Uhr

Nach derzeitigem Ermittlungsstand näherte sich um 15.50 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Dortmund ein 40-jähriger Berufskraftfahrer in seinem Mercedes Sprinter dem abgesicherten Stauende einer Baustelle. Unmittelbar dahinter steuerte ein 26-jähriger Familienvater aus Krefeld seinen Renault, in dem darüber hinaus seine gleichaltrige Lebensgefährtin und zwei fünf Monate alte Säuglinge saßen. Beide Fahrzeugführer erkannten die Situation rechtzeitig und hielten am Stauende an. Nicht so ein mit zwei rumänischen Staatsangehörigen besetzter Kastenwagen, dessen 24-jähriger Fahrer nahezu ungebremst auf den Pkw der Familie prallte. Durch die Wucht der Kollision wurde der Renault nachfolgend auf den Sprinter geschoben, wobei sich der Berufskraftfahrer leichte Verletzungen zuzog. Bei dem Unfall wurden beide Säuglinge verletzt. Für eines der Kinder wurde ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle angefordert, für dessen Landung die Fahrbahn komplett gesperrt werden musste.

Nach der Erstversorgung konnten beide Säuglinge mit Rettungswagen in eine Kinderklinik gebracht werden. Über den derzeitigen Gesundheitszustand der Kinder liegen hier keine Erkenntnisse vor; Lebensgefahr habe aber nach Einschätzung der Ärzte vor Ort nicht bestanden. Der leicht verletzte Lkw-Fahrer aus Duisburg suchte selbstständig einen Arzt auf.

Der Citroen des Unfallverursachers und der Wagen der Familie aus Krefeld wurden zur Beweissicherung eingeschleppt. Der 24-Jährige Rumäne wurde zunächst zur Autobahnpolizeiwache in Moers gebracht und nach Vernehmung und Zahlung einer Sicherheitsleistung entlassen.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der Verkehr zunächst über die Parallelfahrbahn der Anschlussstelle Duisburg-Rheinhausen am Unfall vorbeigeführt. Später war der linke Fahrstreifen der Hauptfahrbahn wieder frei befahrbar. Der Verkehr staute sich auf rund drei Kilometern Länge. Der Sachschaden beträgt circa 9.000 Euro.

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Veröffentlicht
20. Oktober 2013, 10:44