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(ots) /- An den Falschen geraten - "Abholer" nach versuchtem "Enkeltrick" festgenommen - U-Haft Ein 86 Jahre alter Düsseldorfer reagierte nach einem Anruf seines angeblichen Neffen genau richtig: Weil ihm die Sache komisch vorkam, rief er seinen echten Neffen zunächst an, fragte nach, ob dieser tatsächlich Geld benötige und informierte dann die Polizei. Am Nachmittag klickten die Handschellen, als einer der Betrüger das Geld bei dem Senior für den falschen Neffen abholen wollte. Der 33-jährige Tatverdächtige befindet sich seit Mittwoch in Untersuchungshaft. Der 86-Jährige erhielt am Montag den Anruf eines Mannes, der dem Senior suggerierte, dass er der Neffe sei. Im Verlauf des Gesprächs bat der Anrufer um finanzielle Hilfe. Er sei gerade bei einem Notar und müsse heute noch 25.000 Euro zahlen. Als der Düsseldorfer erklärte, dass er diese Summe nicht aufbringen könne, aber dennoch mit Bargeld aushelfen wolle, fragte der Anrufer intensiver nach weiteren Vermögenswerten. Danach wurde das Telefonat zunächst beendet, verbunden mit dem Hinweis, sich noch einmal zu melden. Der Senior berichtete in der Zwischenzeit seiner Frau von dem Anruf und beiden kamen Zweifel, dass es sich bei dem Anrufer um ihren Neffen handelte. Diesen riefen sie daher an und schnell war klar, dass sich der echte Neffe nicht in einer finanziellen Notlage befindet. Daher informierte das Paar die Polizei. Das zuständige Kriminalkommissariat klärte die weitere Vorgehensweise bei erneuten Anrufen ab. Tatsächlich meldeten sich die Kriminellen erneut. Es wurde nach einigen Anrufen vereinbart, dass ein Abholer das "versprochene" Bargeld an der Wohnanschrift entgegennehmen würde. Bei der fingierten Übergabe des Geldes an der Haustür, wurde dann ein 33 Jahre alter Mann festgenommen. Der 33-jährige Osteuropäer wurde nach seiner Vernehmung am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Auch gestern versuchten Kriminelle mit der gleichen Masche eine Seniorin zur Übergabe von 40.000 Euro zu bewegen. Als die Frau jedoch erklärte, dass sie erstmal mit ihrem Mann reden wolle, wurde das Gespräch beendet. Auch in diesem Fall reagierten die Betroffenen richtig. Sie verständigten die Polizei und erstatteten eine Anzeige. Die Polizei gibt folgende Tipps: -Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten. -Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbe-kannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten. -Rufen Sie unter der Ihnen bekannten Nummer Ihren Verwandten an! -Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufs geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
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(ots) /- Weihnachtszeit - Reisezeit - Düsseldorfer Polizei kontrolliert Fernreisebus - 38 Mängel festgestellt - "Schwarzes Schaf" aus dem Verkehr gezogen - Fotos hängen an Beamte des Verkehrsdienstes der Düsseldorfer Polizei konnten am Dienstagmorgen (12. Dezember) ein besonders "schwarzes Schaf" unter den Reisebussen aus dem Verkehr ziehen. Die Beamten stellten unzählige Mängel fest. Die Fahrt wurde abgebrochen. Am Morgen kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes einen mazedonischen Fernreisebus, der mit fünf Fahrgästen besetzt war und gerade im Begriff war, circa 20 bis 30 weitere Fahrgäste am zentralen Busbahnhof Worringer Platz aufzunehmen, um nach Mazedonien zu fahren. Der Fahrer konnte keine Lizenz für die Aufnahme von Passagieren vorweisen. Weiterhin konnten 38 zum Teil schwerwiegende, technische Mängel festgestellt werden. Hier die nicht abschließende Mängelliste: Ungleiche Bremswirkungen an allen Achsen, Korrosionsstellen an tragenden Teilen (hauptsächlich an der Bodengruppe), Ölundichtigkeit am Ausgleichsbehälter der Lenkhilfe (Es tropfte Öl auf den Endschalldämpfer der im Betriebszustand circa 800 Grad Celsius erreicht). Es wurden zudem keinerlei Feuerlöscher oder Hilfematerialien mitgeführt. An der Antriebsachse waren alle Spurstangenköpfe ausgeschlagen. Es bestand eine hohe Umweltbelastung durch Motorundichtigkeit und viele Beleuchtungseinrichtungen waren defekt. Fast alle Sicherheitsgurte waren ohne Funktion. Mehrere Reifen waren einseitig abgefahren. Der Stoßfänger vorne war beschädigt und scharfkantig. Der Energiespeicher für die Druckluftbehälter war angerostet. In der Sache haben die Beamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt, eine Sicherheitsleistung in Höhe von 631,50 Euro erhoben, die Kennzeichen bis zur Beseitigung aller Mängel sichergestellt sowie einen Bericht an die Bezirksregierung (als Genehmigungsbehörde) gefertigt. Die Bilder: 1. Luftfederbalg und 2. Träger am Unterboden total durchgerostet (teilweise zugespachtelt mit Dichtmasse, um eine fachgerechte Reparatur zu suggerieren)
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