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Organisierte Kfz-Kriminalität in Düsseldorf-Heerdt - Täter erbeuten Airbags im Gesamtwert von rund 90.000 Euro - Polizei sucht Zeugen

(ots) - Professionell und organisiert gingen in

der vergangenen Nacht die Mitglieder einer "Autoknacker-Bande" zu

Werke. Auf dem Gelände eines Autohauses an der Heerdter Landstraße

brachen sie insgesamt 29 Fahrzeuge auf und entwendeten die Airbags.

Die Ermittlungskommission der Düsseldorf Polizei arbeitet mit

Hochdruck.

Um 7.15 Uhr heute früh bemerkte ein Mitarbeiter des Autohauses an

der Heerdter Landstraße die aufgebrochenen Fahrzeuge auf dem

Firmengelände. An insgesamt 29 Fahrzeugen hatte sich in der

vergangenen Nacht eine bislang unbekannte Anzahl von Personen an den

Neu- und jungen Gebrauchtwagen zu schaffen gemacht. Bei allen Pkw

gelang es der Bande nach dem Einschlagen eines Seitenfensters, den

Schließmechanismus zu überwinden, die Batterie abzuklemmen und

anschließend fachmännisch die Airbags auszubauen. Aufgrund der

zielgerichteten und "sauberen" Arbeit geht die Ermittlungskommission

davon aus, dass hier Profis am Werk waren. Laut Angaben des

geschädigten Autohändlers liegt der Wert der Beute bei rund 90.000

Euro, den Sachschaden nicht eingerechnet. Die Ermittlungen laufen auf

Hochtouren.

In diesem Zusammenhang bitten die Ermittler Zeugen, die in der

vergangenen Nacht (ab 19.30 Uhr) speziell im Bereich der

Anschlussstelle Heerdt der B7 in Fahrtrichtung Düsseldorf verdächtige

Fahrzeuge oder Personen beobachtet haben, sich unter der Rufnummer

0211/8700 mit dem Kriminalkommissariat 33 in Verbindung zu setzen.

Für Hinweise, die zur Wiederbeschaffung der Beute und/oder zur

Ergreifung der Täter führen, lobt der Geschädigte eine Belohnung in

Höhe von 3.000 Euro aus. Bei früheren, fast identischen Fällen, in

diesem und im vergangenen Jahr, war festgestellt worden, dass

zumindest der Abtransport des Diebesgutes mit einem Fahrzeug

erfolgte, das die Täter auf der Rückseite des Firmengeländes

positioniert hatten (siehe Anhang). Die Polizei bittet speziell

Personen, denen gebrauchte Airbags zum Kauf angeboten werden,

misstrauisch zu sein und die Behörden zu benachrichtigen. Es könnte

sich um Diebesgut handeln. Darüber hinaus könnten die Airbags beim

Ausbau ihre Funktionstüchtigkeit eingebüßt haben und entweder während

der Fahrt ohne Anlass auslösen oder bei einem Unfall versagen.

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Veröffentlicht
03. November 2009, 11:47
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