Sag uns, was los ist:

Der Kreis Euskirchen hat sich zum Ziel gesetzt, alle Haltestellen im Kreis barrierefrei zu gestalten. Menschen, die in ihrer Bewegung oder Wahnehmung eingeschränkt sind, sollen die Angebote von Bus und Bahn im Kreis Euskirchen uneingeschränkt nutzen können. "Gerade eingeschränkte Menschen brauchen ein gutes Bus- und Bahnangebot. Dazu gehören auch barrierefreie Haltestellen. Um dieses richtige und wichtige Ziel zu erreichen, müssen einige Haltestellen auch in Bad Münstereifel umgebaut werden" berichtet der Bad Münstereifeler Kreistagsabgeordnete Thilo Waasem über das Umbauprogramm des Kreises. Derzeit sind von den 1.114 Haltestellen (je Haltepunkt gibt es in der Regel zwei Haltestellen) nur 95 schon barrierefrei. Es müssen also noch einige Haltestellen umgebaut werden. Um den Aus- bzw. Umbau der Haltestellen zu organisieren, wurden verschiedene Kategorien von Haltestellen gebildet, und diese anschließend priorisiert. Auf diesem Weg können in einem ersten Schritt die Haltestellen umgebaut werden, die eine wesentliche Bedeutung für den Nahverkehr und eine hohe Nachfrage bei den Kunden haben. Grundsätzlich soll mindestens eine Haltestelle pro Ortsteil in Hin- und Gegenrichtung in die erste Priorität aufgenommen werden. Mobilitätseingeschränkte hätten dann zumindest die Möglichkeit der ÖPNV-Nutzung – wenn auch nicht an jeder Haltestelle im Ort. Ebenso sollen Haltestellen an wichtigen Orten (zum Beispiel an Schulen, Behörden, großen Arbeitgebern, etc.) in die Priorisierung aufgenommen werden. Die nach dieser Priorisierung definierten Haltestellen sollen nun mit einem etwa zwei Millionen Euro schweren Umbauprogramm in Angriff genommen werden. Laut Waasem sind in Bad Münstereifel 16 Haltestellen mit 30 Haltestellenseiten in die erste Priorität aufgenommen worden. In einem ersten Bauabschnitt sollen nun folgende vier Haltestellen mit sieben Haltestellenseiten in Angriff genommen werden: * Kirspenich – Fabrikstraße * Bad Münstereifel – Gewerbegebiet / Ärztehaus * Iversheim – Iversheim Bahnhof * Kalkar – Kalkar Ort Die weiteren Haltestellen, die im nächsten Bauabschnitt erfolgen sollen, sind folgende: * Schönau – Ahrstraße * Esch – Esch Abzw. * Holzem – Haus Hardt * Houverath – Hochtürmer Blick * Hohn – Kolvenbach / Hohn * Lethert – Lethert Frings * Houverath – Limbacher Straße * Mahlberg – Mahlberg Ort * Mutscheid – Mutscheid * Nöthen – Nöthen * Rupperath – Rupperath * Wald – Wald
mehr 
Vor zwei Jahren hat der Bundestag das Entgelttransparenzgesetz beschlossen. Jetzt hat das Bundeskabinett dieses Gesetz evaluiert. Danach kann jede Beschäftigte und jeder Beschäftigter in einem Betrieb mit mehr als 200 Angestellten erfahren, was die Kolleginnen und Kollegen in derselben Position verdienen. Dieser Anspruch auf Lohntransparenz ist ein wichtiger Schritt hin zu einer tatsächlichen Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, die in Deutschland bis heute noch nicht erreicht ist. Die Evaluation zeigt allerdings deutliche strukturelle Schwächen in der Umsetzung Die Bundestagsabgeordnete, Gabriele Hiller-Ohm, erläutert: „Frauen verdienen immer noch sechs Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen in der gleichen Position, deshalb ist der Anspruch auf Transparenz in den Betrieben sehr wichtig. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einer wirklichen Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern. Die Evaluation hat aber auch gezeigt: an bestimmten Stellen muss das Gesetz noch verbessert und ausgebaut werden. Nur so können wir sicherstellen, dass Frauen und Männer eine echte Chance auf gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit haben. Deshalb brauchen wir verbindliche Prüfverfahren für Unternehmen und wir müssen die Auskunftspflicht auf kleinere und mittlere Unternehmen ausweiten. Außerdem muss das Verbandsklagerecht eingeführt werden, damit Frauen nicht alleine gegen ihren Arbeitgeber vor Gericht ziehen müssen. Die Schrauben müssen nachgezogen werden, damit Unternehmen und Institutionen des öffentlichen Dienstes endlich ihrer Verpflichtung zu gleicher Bezahlung von Frauen und Männern für gleiche und gleichwertige Arbeit nachkommen. Neben der Verbesserung des Entgelttransparenzgesetzes brauchen wir entschlossene Maßnahmen, die Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen voranzutreiben. Dazu gehört, dass wir gegen die gläserne Decke vorgehen, die Frauen in großen Teilen noch immer daran hindert, Führungspositionen einzunehmen. Dazu gehört auch, dass wir Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, endlich angemessen bezahlen. Und dazu gehört, dass wir nachhaltiger die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verankern. Festgefahrene Strukturen aufzubrechen, ist eine lange und schwierige Aufgabe. Wir gehen bereits einen guten Weg, haben aber noch lange nicht alle Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen überwunden. Nach wie vor setze ich mich deshalb als Bundestagsabgeordnete ganz besonders für die Gleichstellung von Frauen ein.“ (Quelle: Hiller-Ohm) www.unserort.de/Luebeck
mehr