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Von der Spielhalle in die Psychiatrie

(ots) - Am Montagnachmittag wurde der Polizei ein

Zusammentreffen mit einem stark renitenten Spielstudiobesucher

beschert. Der Mann leistete Widerstand gegen die notwendig gewordene

Ingewahrsamnahme.

Seit den Mittagsstunden hatte sich ein 19-Jähriger aus dem

Stadtgebiet in einer Spielhalle am Markt aufgehalten. Nachdem er an

den Automaten offenbar seinen gesamten Einsatz verloren hatte,

verlangte er Geld von der Spielhallenaufsicht, welches ihm natürlich

nicht zur Verfügung gestellt wurde. Daraufhin wurde er aggressiv und

begann anwesende Gäste zu beleidigen und gegen das Inventar zu

treten. Obwohl er sich mit diesem Verhalten ein Hausverbot

einhandelte, verließ er das Spiellokal zunächst nicht.

Auch die hinzu gerufenen Polizeibeamten wurden gegen 14.30 Uhr von

seinen Flüchen eingedeckt und bedroht. Der kommunikativ nicht

zugängliche 19-Jährige hatte auch keine Hemmungen seine Faust gegen

eine Beamtin zu heben. Schließlich musste er überwältigt und

gefesselt werden. Daraus resultierte die polizeiliche

Ingewahrsamnahme, der später eine ordnungsbehördlich und ärztlich

verfügte Einweisung zur fachärztlichen Betreuung in eine renommierte

Klinik folgte.

Ort
Veröffentlicht
22. Juni 2010, 10:30
Autor
Rautenberg Media Redaktion