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Verkehrssündern auf der Spur

(ots) - Auch über das lange Osterwochenende wurde durch die Polizei an verschiedenen Örtlichkeiten im Kreisgebiet der Verkehr überwacht. Besonders effizient war der erneute Einsatz des zivilen Motorrads, dem sogenannten Provida-Krad, im Bereich der Eifel.

So konnten in der Zeit von Donnerstag bis Montag zahlreiche Verkehrsverstöße geahndet werden. Hierbei handelte es sich nicht nur um Geschwindigkeitsüberschreitungen, sondern auch um zahlreiche andere Delikte, wie unangeschnalltes Fahren oder verbotswidriges Telefonieren, die durch unverbesserliche Verkehrsteilnehmer begangen wurden.

Im Bereich der L 24 zwischen Stolberg und Raffelsbrand sowie der B 399 um Kleinhau und der L 249 im Großraum Mariawald wurde schließlich der ein oder andere Motorradfahrer angehalten, der sich nicht nur durch zu schnelles, sondern auch durch besonders waghalsiges und gefährliches Fahren hervor getan hatte. Am Ende waren es 32 Bußgeld bewährte Verkehrsverstöße und ein Fahren ohne Fahrerlaubnis, was entsprechend zur Anzeige gebracht wurde. Besonders erschreckend war hier am Donnerstagabend die Fahrweise eines 39-jährigen Düreners, der im Bereich Hürtgenwald mit 174 Stundenkilometer durch eine 70er-Zone raste sowie die eines Mannes aus Bergheim, der am Sonntagmittag im gleichen Bereich 183 Stundenkilometer und somit 113 Stundenkilometer zu schnell fuhr.

Ein besonders intensives, verkehrsdidaktisches Gespräch wurde mit einem 16 Jahre alten Mädchen und ihren Eltern geführt. Nicht nur, dass sie mit 106 Stundenkilometern deutlich zu schnell die auf 70 Stundenkilometer begrenzte Straße passierte. Auch ihre Kleidung war mit Sportschuhen, Jeans und Kunstlederjacke für das Fahren eines Leichtkraftrads mehr als ungeeignet.

Letztlich kamen alle Delinquenten zu dem Ergebnis, dass ihr auch für andere Verkehrsteilnehmer Gefahren trächtiges Verhalten nicht nur unnötig, sondern auch teuer war. Glücklicherweise zahlten alle an diesen Tagen nur mit Geld und nicht mit ihrem Leben, doch bei manchen hat nicht viel zu diesem teuren Preis gefehlt, was bei Einsicht in die Aufnahmen des Provida-Krads jedem klar wurde.

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Veröffentlicht
22. April 2014, 10:30
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