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Ascheberg/Lüdinghausen, Landesweite Anti-Raser Kampagne mit Geschwindigkeitskontrollen unterstützt

(ots) - Olympiasiegerin Britta Heidemann

wirbt für faires Fahren

Landesweite Anti-Raser-Kampagne

"Komm gut an! Sieger rasen nicht!" soll Leben retten

Innenminister Ingo Wolf: Zu hohes Tempo ist Ursache Nr. 1 bei

tödlichen Unfällen

Mehr als jeder 3. Verkehrstote auf nordrhein-westfälischen Straßen

ist Opfer zu hoher Geschwindigkeit. "Zu schnelles Fahren ist Ursache

Nr.1 für tödliche Unfälle", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf am 8.

Januar in Düsseldorf beim Start der neuen landesweiten

Anti-Raser-Kampagne "Komm gut an! Sieger rasen nicht!" der

nordrhein-westfälischen Polizei. Prominente Unterstützung erhält sie

dabei von der Fecht-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Britta

Heidemann. "Sie ist für uns eine erstklassige Botschafterin, weil

ihre Sportart von Schnelligkeit, Präzision und Konzentration lebt",

erklärte Wolf. "Aber mit Raserei hat niemand eine Chance", betonte

die Olympiasiegerin. "Damit gefährdet man sich und andere. Nur mit

Besonnenheit schafft man es zum Sieg und ans Ziel."

Auch die Kreispolizeibehörde Coesfeld beteiligt sich an dieser

Landesweiten Anti-Raser-Kampagne. Die Kontrollen, zu denen sich

schließlich die Kreispolizeibehörden Soest, Hamm, Unna, Warendorf,

Coesfeld, Münster, Steinfurt, Borken sowie auf niederländischer

Gebiet die Polizei Noord-Oost-Gelderland zusammengeschlossen hatten,

konzentrierten sich insbesondere auf den Streckenverlauf der

Bundesstraßen 1, 63, 58, 54, 67, 474 und 525 / N 319. Unter der

zeitgleichen Beteiligung aller teilnehmenden Kreispolizeibehörden und

Kommunen wurden auf ausgesuchten Streckenführungen / Schnellstraßen

mit überregionaler Bedeutung konzertierte Überwachungsmaßnahmen

durchgeführt mit dem Ziel, einen möglichst zusammenhängenden

nachhaltigen Kontrolldruck zu erzeugen. Bei den ausgewählten

Schnellstraßen handelt es sich generell um unfallträchtige

Streckenführungen.

Insgesamt wurden am 16.03.2010 im Rahmen der behördenübergreifenden

Kontrollen die Geschwindigkeiten von 37.000 Fahrzeugen gemessen, von

denen 1.230 zu schnell unterwegs waren. Gegen 1.100 Fahrzeugführer

wurden Verwarnungsgelder erhoben. Gegen 130 Verkehrsteilnehmer

mussten Anzeigen erstattet werden.

Im Kreis Coesfeld fand die Geschwindigkeitskontrolle an wechselnden

Standorten im Bereich der Bundesstraße 58 in Lüdinghausen und

Ascheberg statt. Die Polizei wurde dabei auch von den stationären

Messanlagen des Kreis Coesfeld unterstützt.

Insgesamt wurden mittels Laser- und Eso-Technik 1024 Fahrzeuge

durch die Polizei gemessen. Dabei stellten die Polizisten insgesamt

40 Geschwindigkeitsverstöße fest, es wurde in 35 Fällen ein

Verwarnungsgeld erhoben, in 5 Fällen wurde gegen die Autofahrer eine

Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Ein PKW-Fahrer wurde dabei mit

97 Km/h in einer 50-Km/h- Zone gemessen.

Mit den stationären Anlagen im Verlauf der B 58 wurden insgesamt

8705 Fahrzeuge gemessen, von denen 45 zu schnell unterwegs waren. Ob

gegen die Fahrer ein Verwarngeld erhoben wird oder eine

Ordnungswidrigkeitenanzeige vorgelegt wird, ist erst nach

detaillierter Auswertung des Filmmaterials festzustellen.

Diese groß angelegte Aktion soll im September wiederholt werden.

Ort
Veröffentlicht
17. März 2010, 08:14
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