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(ots) /- Mit Unterstützung der mobilen Dresdner Kontroll- und Überwachungseinheit erfolgten am gestrigen Mittwoch Komplexkontrollen am Hauptbahnhof Dresden. Der Schwerpunkt der umfangreichen Maßnahmen lag auf der Minimierung von Tatgelegenheiten durch Erhöhung polizeilicher Präsenz am Hauptbahnhof Dresden, der Erhöhung des Fahndungsdrucks auf mutmaßliche Straftäter und damit verbunden eine Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung im öffentlichen Raum. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Im Zuge der Kontrolle von knapp 100 Personen wurden sechs Straftaten festgestellt und zur Anzeige gebracht, weiterhin konnten 14 Fahndungstreffer erzielt und drei Haftbefehle vollstreckt werden. So wurde im Hauptbahnhof Dresden ein Kroate festgestellt, der alkoholisiert und in Streitigkeiten mit einer anderen Person verwickelt war. Bei der Kontrolle wurde bekannt, dass gegen die Person ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Trunkenheit im Verkehr vorlag. Die Person wurde zu 30 Tagen Freiheitsstrafe oder zur Zahlung von 900,- EUR verurteilt. Der kroatische Staatsangehörige konnte die Geldstrafe nicht entrichten und wurde in die JVA Dresden eingeliefert. Gegen 13:30 Uhr erfolgte die Kontrolle eines 42-jährigen Deutschen im EC 379, aus Prag kommend. Gegen die Person lag ein Strafbefehl des Amtsgerichtes Berlin-Tiergarten wegen Betruges vor. Er wurde zu 42 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe oder zur Zahlung von 630,- EUR Geldstrafe verurteilt. Die Geldstrafe konnte der Berliner bezahlen. Dennoch muss er sich demnächst erneut vor Gericht verantworten, denn im Rahmen der polizeilichen Bearbeitung wurden bei dem Mann Drogen, vermutlich Cannabis-Harz, aufgefunden und sichergestellt Um 14:44 Uhr landete am Flughafen Dresden ein libyscher Staatsangehöriger. Der aus Amsterdam kommende 24-Jährige wurde per Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden gesucht. Der wegen gefährlicher Körperverletzung in der Dresdner Neustadt Verurteilte, sollte 1.200,- EUR Geldstrafe bezahlen oder eine 120-tägige Ersatzfreiheitsstrafe antreten. Die Person konnte die Geldsumme nicht aufbringen und wurde in die JVA Dresden eingeliefert. Um 15:55 Uhr wurde am Hauptbahnhof Dresden ein Betrüger entlarvt. Der 16-Jährige verschaffte sich mittels einer fingierten Spendensammelliste für Taubstumme und unter Vortäuschung selbst betroffen zu sein, einen Vermögensvorteil. Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsstaatsanwalt wurde des betrügerisch erlangte Bargeld sowie die Spendenliste sichergestellt. Ein Verfahren wegen Betruges wurde eingeleitet. Die fahndungsmäßige Überprüfung des jungen Rumänen ergab zudem sechs staatsanwaltschaftliche Suchvermerke aus Leipzig, Bochum, Ulm, Würzburg und Regensburg wegen Betrugs und Hausfriedensbruchs. Die Feststellungen fügen sich in das Lagebild der Bundespolizei Dresden ein. Seit Monatsbeginn registrierten die Beamten bereits jetzt 90 Fahndungstreffer, darunter 12 Haftbefehle die vollstreckt werden konnten.
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(ots) /- Die Bundespolizei Dresden blickt auf ein arbeitsintensives Wochenende zurück. So wurde mit Unterstützung der Bundespolizeibereitschaftspolizei aus Bad Düben, Duderstadt, Bayreuth und in bewährter Zusammenarbeit mit der Landespolizei Sachsen, am Sonntag das Fußballspiel Dynamo Dresden - Union Berlin abgesichert. Zudem wurden am Freitag, dem 05.04.19 von 06:00 bis 22:00 Uhr, unter Einbeziehung zusätzlicher Verbandskräfte, verstärkte Kontrollen im Bereich der Bundespolizeiinspektion Dresden durchführt. Der Schwerpunkt der umfangreichen Komplexkontrollen lag auf der Minimierung von Tatgelegenheiten durch Erhöhung polizeilicher Präsenz am Hauptbahnhof Dresden, der Erhöhung des Fahndungsdrucks auf mutmaßliche Straftäter und damit verbunden eine Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung im öffentlichen Raum. Im Zuge des Komplexeinsatzes und dem Wochenende wurden über 100 polizeilich relevante Feststellungen getroffen. In den drei Tagen wurden 27 Straftaten, 17 Ordnungswidrigkeiten und 40 Fahndungstreffer registriert und bearbeitet. Exemplarisch hierfür einige herausragende Sachverhalte: Am Freitag, dem 05.04.19 um 07:20 Uhr, urinierte ein 31-jähriger deutscher Staatsangehöriger im Bahnhof Dresden-Neustadt in ein Gepäckschließfach. Nachdem er durch die Beamten festgestellt worden ist, beleidigt er Diese. Anschließend war er nicht bereit seine Identität anzugeben und widersetzte sich aktiv den polizeilichen Maßnahmen. Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Hausfriedensbruch wurden eingeleitet. Gegen 09:00 Uhr stellte die Bundespolizei einen 23-jährigen lybischen Staatsangehörigen am Flughafen Dresden International fest. Eine Überprüfung ergab, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen Diebstahls des Amtsgerichts Dresden bestand. Der Verhaftete wurde in die JVA Dresden eingeliefert. Am Samstag, dem 06.04.19, gegen 01:15 Uhr stellten Bundespolizisten einen 21-Jährigen im Hauptbahnhof Dresden liegend fest. Der junge Mann war nicht ansprechbar. Bundespolizisten leiteten sofort eine Erstversorgung ein und informierten den Rettungsdienst. Beim Transport des Coswigers, der zwischenzeitlich wieder bei Bewusstsein war, versuchte dieser den Sanitäter mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Dies wurde sofort unterbunden. Ein anschließender Atemalkoholtest ergibt 3,17 Promille. Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte erfolgte. Am Sonntag, dem 07.04.19 erfolgte eine Kontrolle eines 49-Jähriger im Hauptbahnhof Dresden. Bei der Überprüfung der Personalien stellen die Beamten fest, dass der deutsche Staatsangehörige wegen Erschleichens von Leistungen per Haftbefehl durch das Amtsgericht Dresden gesucht wurde. Der Dresdner konnte die Geldstrafe in Höhe von 150 EUR nicht entrichten und musste deshalb eine 15-tägige Haftstrafe antreten. Ebenfalls am Sonntag, gegen 19:15 Uhr streckte ein 28-Jähriger beim Anblick einer Bundespolizeistreife vor dem Hauptbahnhof demonstrativ den rechten Arm zum "Hitlergruß" aus. Bei der folgenden Identitätsfeststellung beleidigte er die Beamten und entkleidete sich zudem vollständig. Ein Atemalkoholtest ergab 1,27 Promille. Zudem ist der Dresdner in der Vergangenheit mehrfach wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich in Erscheinung getreten. Nun sieht er Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Beleidigung und Belästigung der Allgemeinheit entgegen.
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