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(ots) Viele Einwohner unserer Stadt kennen sie nur ohne Turm, manche wissen noch, da ist oder war doch ein Tonstudio drin - die Lukaskirche in der Südvorstadt. Die baulichen Wunden zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kreuzkirche am Altmarkt zu eng für die mehr als 100.000 Gläubigen in ihrem Einzugsbereich. So wurde nach Plänen des Leipziger Architekten Georg Weidenbach in den Jahren 1899 bis 1903 die Lukaskirche errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Lukaskirche, vor allem Altarraum und Turm, stark beschädigt. Folgeschäden traten ein, sodass die Kirche lange nicht mehr genutzt werden konnte. Ende der 1950er Jahre entstand die Idee, das Gebäude für Orchesterproben und Schallplattenaufnahmen zu nutzen. Von 1964 bis 1972 wurde die Kirche zum Tonstudio umgebaut. Seit 1972 werden wieder Gottesdienste in der Lukaskirche gefeiert. In ihrer über einhundertjährigen Geschichte findet derzeit die erste umfangreiche Sanierung des Gebäudes statt. Die kosten für die insgesamt drei Bauabschnitte werden auf etwa 6,5 Millionen Euro geschätzt. Das Bundespolizeiorchester Berlin möchte dieses anspruchsvolle Vorhaben gern unterstützen! Bei den Sanierungsarbeiten wurden hinter einer Wand im sogenannten Karajan-Zimmer Sandsteintafeln mit den Namen gefallener Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg gefunden. Im Sinne der Überschrift sollen die Tafeln, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalschutz, fachgerecht restauriert und innerhalb der Lukaskirche aufgestellt werden. Die Kosten für die denkmalgerechte Sanierung werden auf etwa ca. 53.000 EUR geschätzt. Am 28. September 2019 um 19 Uhr sind alle Unterstützer, Spender, Musikliebhaber und Interessierte herzlich eigeladen! Unter dem Titel "Licht und Gold" können Sie die faszinierende, genreübergreifende Klangwelt des Bundespolizeiorchesters Berlin unter der Leitung seines Chefdirigenten Gerd Herklotz erleben. Im Anschluss der Veranstaltung besteht die Möglichkeit mit den Künstlern und der musikalischen Leitung ins Gespräch zu kommen! Das Bundespolizeiorchester Berlin Mit seinen professionellen Darbietungen ist das Orchester ein wichtiger Repräsentant der Bundespolizei und damit ein wichtiger Bestandteil der bundespolizeilichen Öffentlichkeitsarbeit. Die Auftritte erfolgen zu verschiedenen Anlässen, wie etwa bei dienstlichen Feierlichkeiten, zu Gunsten wohltätiger Einrichtungen oder in Form von Unterhaltungskonzerten. Zudem beteiligt sich das Bundespolizeiorchester Berlin auch an Workshops der Landesmusikakademie. Hier wird Kursteilnehmern der Fachrichtung Orchesterdirigenten die Möglichkeit gegeben, als Teil ihrer Ausbildung ein Probedirigat mit anschließendem Konzert zu absolvieren und so ihr erworbenes Können öffentlich zu präsentieren. Repertoire Das Bundespolizeiorchester Berlin verfügt über ein umfangreiches Repertoire. Dazu gehören Originalkompositionen für symphonisches Blasorchester, Spezialarrangements aus den Bereichen Unterhaltungs- und Filmmusik sowie Musical sowie traditionelle Märsche. Zusätzlich treten die Musikerinnen und Musiker auch in kleineren Ensembles auf und ergänzen somit die Konzert- und Programmgestaltung um zahlreiche weitere anspruchsvolle Variationen: Ein Bläserquintett, ein Hornquartett und ein Blechbläserensemble widmen sich der klassischen Musik. Das Saxofonquintett bietet ungewöhnlich illustrierte Klangfarben im Gewand ebenso ungewöhnlicher Arrangements. Traditioneller Swing und moderne Unterhaltungsmusik werden von der Big Band und unserer "Kreuz & Quer" Besetzung präsentiert. Die Blasmusikformation richtet sich an Freunde traditioneller Blasmusik. Leitung Dirigent des Bundespolizeiorchesters Berlin Gerd Herklotz Gerd Herklotz wurde am 27. Mai 1961 in Glashütte (Sachsen) geboren und erhielt seine musikalische Prägung ab dem 10. Lebensjahr als Mitglied des Dresdner Kreuzchores, wo er auch als Chor- und Orgelpräfekt tätig war. Nach seinem Studium in den Fächern "Dirigieren" (bei Professor Siegfried Kurz) und "Klavier" an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, erhielt er ein Engagement als 1. Kapellmeister am Theater Halberstadt. In dieser Tätigkeit arbeitete er anschließend an den Theatern in Bautzen, Zwickau und Vorpommern (Stralsund/Greifswald). In dieser Zeit leitete er eine Vielzahl von Konzerten, Opernproduktionen, Operetten und Musicals sowie große Ballettproduktionen. Deutsche Erstaufführungen sowie Uraufführungen waren dabei von Anfang an wesentlicher Bestandteil seiner Aktivitäten. 2003 wurde er Chefdirigent beim Ludwig-Musical "Sehnsucht nach dem Paradies" in Füssen und 2006 Chefdirigent beim Orchester "Neues Sinfonieorchester Berlin". Als Gastdirigent arbeitete er zudem an zahlreichen Theatern und Orchestern in Deutschland, darunter die "Dresdner Philharmonie", das "Nationaltheater Mannheim" und das "Theater Kiel". Außerdem dirigierte er in Tokio, Seoul und Moskau. Seit Februar 2018 ist Gerd Herklotz neuer Leiter des Bundespolizeiorchesters Berlin. Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Dresden, Polizeidirektor Reuschel, freut sich auf dieses herausragend Konzert ganz besonders, da er in unmittelbarer Nähe der Lukaskirche aufgewachsen ist.
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(ots) Viele Einwohner unserer Stadt kennen sie nur ohne Turm, manche wissen noch, da ist oder war doch ein Tonstudio drin - die Lukaskirche in der Südvorstadt. Die baulichen Wunden zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kreuzkirche am Altmarkt zu eng für die mehr als 100.000 Gläubigen in ihrem Einzugsbereich. So wurde nach Plänen des Leipziger Architekten Georg Weidenbach in den Jahren 1899 bis 1903 die Lukaskirche errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Lukaskirche, vor allem Altarraum und Turm, stark beschädigt. Folgeschäden traten ein, sodass die Kirche lange nicht mehr genutzt werden konnte. Ende der 1950er Jahre entstand die Idee, das Gebäude für Orchesterproben und Schallplattenaufnahmen zu nutzen. Von 1964 bis 1972 wurde die Kirche zum Tonstudio umgebaut. Seit 1972 werden wieder Gottesdienste in der Lukaskirche gefeiert. In ihrer über einhundertjährigen Geschichte findet derzeit die erste umfangreiche Sanierung des Gebäudes statt. Die kosten für die insgesamt drei Bauabschnitte werden auf etwa 6,5 Millionen Euro geschätzt. Das Bundespolizeiorchester Berlin möchte dieses anspruchsvolle Vorhaben gern unterstützen! Bei den Sanierungsarbeiten wurden hinter einer Wand im sogenannten Karajan-Zimmer Sandsteintafeln mit den Namen gefallener Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg gefunden. Im Sinne der Überschrift sollen die Tafeln, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalschutz, fachgerecht restauriert und innerhalb der Lukaskirche aufgestellt werden. Die Kosten für die denkmalgerechte Sanierung werden auf etwa ca. 53.000 EUR geschätzt. Am 28. September 2019 um 19 Uhr sind alle Unterstützer, Spender, Musikliebhaber und Interessierte herzlich eigeladen! Unter dem Titel "Licht und Gold" können Sie die faszinierende, genreübergreifende Klangwelt des Bundespolizeiorchesters Berlin unter der Leitung seines Chefdirigenten Gerd Herklotz erleben. Im Anschluss der Veranstaltung besteht die Möglichkeit mit den Künstlern und der musikalischen Leitung ins Gespräch zu kommen! Das Bundespolizeiorchester Berlin Mit seinen professionellen Darbietungen ist das Orchester ein wichtiger Repräsentant der Bundespolizei und damit ein wichtiger Bestandteil der bundespolizeilichen Öffentlichkeitsarbeit. Die Auftritte erfolgen zu verschiedenen Anlässen, wie etwa bei dienstlichen Feierlichkeiten, zu Gunsten wohltätiger Einrichtungen oder in Form von Unterhaltungskonzerten. Zudem beteiligt sich das Bundespolizeiorchester Berlin auch an Workshops der Landesmusikakademie. Hier wird Kursteilnehmern der Fachrichtung Orchesterdirigenten die Möglichkeit gegeben, als Teil ihrer Ausbildung ein Probedirigat mit anschließendem Konzert zu absolvieren und so ihr erworbenes Können öffentlich zu präsentieren. Repertoire Das Bundespolizeiorchester Berlin verfügt über ein umfangreiches Repertoire. Dazu gehören Originalkompositionen für symphonisches Blasorchester, Spezialarrangements aus den Bereichen Unterhaltungs- und Filmmusik sowie Musical sowie traditionelle Märsche. Zusätzlich treten die Musikerinnen und Musiker auch in kleineren Ensembles auf und ergänzen somit die Konzert- und Programmgestaltung um zahlreiche weitere anspruchsvolle Variationen: Ein Bläserquintett, ein Hornquartett und ein Blechbläserensemble widmen sich der klassischen Musik. Das Saxofonquintett bietet ungewöhnlich illustrierte Klangfarben im Gewand ebenso ungewöhnlicher Arrangements. Traditioneller Swing und moderne Unterhaltungsmusik werden von der Big Band und unserer "Kreuz & Quer" Besetzung präsentiert. Die Blasmusikformation richtet sich an Freunde traditioneller Blasmusik. Leitung Dirigent des Bundespolizeiorchesters Berlin Gerd Herklotz Gerd Herklotz wurde am 27. Mai 1961 in Glashütte (Sachsen) geboren und erhielt seine musikalische Prägung ab dem 10. Lebensjahr als Mitglied des Dresdner Kreuzchores, wo er auch als Chor- und Orgelpräfekt tätig war. Nach seinem Studium in den Fächern "Dirigieren" (bei Professor Siegfried Kurz) und "Klavier" an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, erhielt er ein Engagement als 1. Kapellmeister am Theater Halberstadt. In dieser Tätigkeit arbeitete er anschließend an den Theatern in Bautzen, Zwickau und Vorpommern (Stralsund/Greifswald). In dieser Zeit leitete er eine Vielzahl von Konzerten, Opernproduktionen, Operetten und Musicals sowie große Ballettproduktionen. Deutsche Erstaufführungen sowie Uraufführungen waren dabei von Anfang an wesentlicher Bestandteil seiner Aktivitäten. 2003 wurde er Chefdirigent beim Ludwig-Musical "Sehnsucht nach dem Paradies" in Füssen und 2006 Chefdirigent beim Orchester "Neues Sinfonieorchester Berlin". Als Gastdirigent arbeitete er zudem an zahlreichen Theatern und Orchestern in Deutschland, darunter die "Dresdner Philharmonie", das "Nationaltheater Mannheim" und das "Theater Kiel". Außerdem dirigierte er in Tokio, Seoul und Moskau. Seit Februar 2018 ist Gerd Herklotz neuer Leiter des Bundespolizeiorchesters Berlin. Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Dresden, Polizeidirektor Reuschel, freut sich auf dieses herausragend Konzert ganz besonders, da er in unmittelbarer Nähe der Lukaskirche aufgewachsen ist.
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