Sag uns, was los ist:

(ots) Lfd. Nr.:1432 Dortmunds Polizeipräsident, Gregor Lange, gab heute (6. Dezember) im Rahmen eines Medientermins den Startschuss für den Einsatz der Bodycams. "Heute ist ein erfreulicher Tag für die Polizei: Meine Polizeibeamtinnen und -beamte tragen ab heute die vom Innenminister geforderten und angeschafften Bodycams im Einsatz", so der Präsident. "Wir müssen für unsere Beamten etwas tun, was für mehr Sicherheit und Rückendeckung sorgt. Es ist ein Zeichen des gelebten Respekts, Polizeibeamte mit solchen Kameras auszustatten und sie so zu schützen." Das Thema "Gewalt gegen Polizeibeamte" hat in der Polizeibehörde Dortmund einen sehr hohen Stellenwert. In einer täglichen Morgenbesprechung fragt der Behördenleiter als erstes nach nennenswerten Vorfällen, in denen Polizeibeamtinnen/-beamte beleidigt oder verletzt werden. "Das ist mir sehr wichtig", betonte er. "Ich will immer genau wissen, ob es zu Übergriffen gegen meine Beamten gekommen ist." "Respekt gegenüber Polizeibeamtinnen/-beamten" ist auch Thema eines Projektes der Behörde. Der Polizeipräsident hat seit etwa einem halben Jahr einen Polizeibeamten als Ansprechpartner institutionalisiert, der sich ausschließlich um die Belange, Fragen und Sorgen von im Dienst verletzten Beamtinnen/-en kümmert. In einem Qualitätszirkel (professionelles Einschreitverhalten) werden kritische Einsätze reflektiert und analysiert. "Wir arbeiten ständig daran uns weiterzuentwickeln, das müssen wir auch, die Anforderungen verändern sich stetig. Daher müssen auch wir uns Gedanken über Schutz machen", so Lange weiter. Polizeidirektor Frank Schulz stellte die Kamera aus technischer und rechtlicher Sicht vor: "500 Bodycams sind für die Polizei in Dortmund und Lünen vorgesehen. Im Moment verfügen wir über 200, die restlichen werden im ersten Quartal 2020 ausgeliefert." Neben den eigentlichen Kameras sind weitere technische Geräte notwendig und Systeme zu installieren. "Dies geschieht parallel zu den zwingend notwendigen Schulungen, die jeder Beamte durchlaufen haben muss, bevor er eine Kamera für den Dienst zugeteilt bekommt", so Schulz weiter. Zur Nutzung der Kameras wurde im neuen Polizeigesetz NRW eigens der §15c geschaffen. Den Nutzen des "körpernah getragenen Aufnahmegeräts" - so der Name im Verwaltungsdeutsch - sieht Schulz ebenso positiv wie der Polizeipräsident. Bei der Frage, in welchen Bereichen die Kameras zuerst eingesetzt werden sollen, entschied sich der Behördenleiter für den Bereich der Wache Nord und den Wachbereich Mitte. Darüber hinaus sind ab heute auch erste Beamte der Fahrradstaffel mit Bodycams unterwegs. Polizeipräsident Lange betonte abschließend noch einmal: "Die Kameras sollen deeskalierend wirken und Polizeibeamte vor Übergriffen schützen. Wir können aber auch Straftaten beweissicher dokumentieren und Einsatzsituationen nachbereiten." Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Pressestelle Telefon: 0231/132-1020-29 https://dortmund.polizei.nrw/ Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4461289 OTS: Polizei Dortmund Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell
mehr 
(ots) Lfd. Nr.: 1429 Landes- und Bundespolizei haben am Donnerstag (5. Dezember) erneut einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz in Dortmund durchgeführt. Kontrollschwerpunkte waren dabei der Hauptbahnhof, einzelne Haltestellen und deren Umfeld. So stand zum Beispiel auch der Keuningpark im Fokus der Einsatzkräfte. Insgesamt überprüften die Beamtinnen und Beamten rund 181 Personen. Am Dortmunder Hauptbahnhof trafen Beamte der Bundespolizei gegen 14.10 Uhr auf einen 22-jährigen Mann, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Er wurde zunächst zur Wache im Hauptbahnhof gebracht. Weil er den entsprechenden Geldbetrag jedoch nicht erbringen konnte, ging es danach weiter ins Polizeigewahrsam. Gegen 15 Uhr kontrollierten die Bundespolizisten im Hauptbahnhof zudem einen 16-jährigen Syrer, der durch ein Jugendamt zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben war. Hinzu kam bei ihm noch der Verdacht des illegalen Aufenthalts, so dass er ebenfalls den Weg ins Polizeigewahrsam antreten musste. Nur 20 Minuten später lief den Einsatzkräften im Bahnhof der nächste Kandidat in die Arme. Der 18-jährige Syrer war zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Aufgrund des Verdachts des illegalen Aufenthaltes wurde auch er festgenommen und ins Gewahrsam gebracht. Auch im Keuningpark mussten die Einsatzkräfte gleich mehrfach tätig werden. Gegen 14.10 Uhr kontrollierten Beamte der Bereitschaftspolizei dort einen 23-Jährigen, bei dem sie Marihuana fanden. Sie stellten das Betäubungsmittel sicher und entließen den Mann vor Ort. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ebenso wie einen 18-Jährigen und einen 21-Jährigen. Diese beobachteten zivile Einsatzkräfte gegen 15.20 Uhr bei einem offensichtlichen Drogenverkauf. Die Drogen stellten die Beamten sicher. Zudem fand Diensthund Temba in der direkten Umgebung noch einen sogenannten Drogenbunker. Bei diesem einen blieb es jedoch nicht. Gegen 17.40 Uhr kundschaftete die Hündin weitere aus, so dass mehrere Verkaufseinheiten mit Betäubungsmitteln sichergestellt werden konnten. Im Zuge des Einsatzes nicht außer Acht zu lassen, sind die mehr als 30 Bürgergespräche, die die Einsatzkräfte führten. Auch in Zukunft werden weiterhin entsprechende Präsenz- und Kontrollmaßnahmen stattfinden - mit dem Ziel, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Pressestelle Nina Kupferschmidt Telefon: 0231-132 1026 Fax: 0231-132 9733 E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/ Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4461088 OTS: Polizei Dortmund Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell
mehr