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(ots) Lfd. Nr.: 0327 Ablenkung ist die sehr wahrscheinliche Ursache eines tödlichen Verkehrsunfalles am 21.03.2020 auf der Autobahn 44 bei Rüthen. Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein 41-jähriger polnischer Staatsangehöriger die Autobahn 44 mit seinem Audi in Richtung Kassel. Er benutzte zwar den rechten Fahrstreifen, war jedoch nach eigenen Angaben mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs. Bei seiner späteren Befragung gab der 41-Jährige an, er habe bei einer Geschwindigkeit von rund 160 km/h sein Navigationsgerät bedient und kurzfristig nicht auf die Fahrbahn geschaut. So entging ihm, dass auf dem rechten Fahrstreifen unmittelbar vor ihm eine 50 Jahre alte Frau aus Salzkotten mit ihrem PKW Ford fuhr, dieses jedoch in deutlich geringerer Geschwindigkeit. Abgelenkt vom Verkehrsgeschehen fuhr der 41-Jährige auf den Ford der Frau aus Salzkotten nahezu ungebremst auf. Der Ford schleuderte gegen die Seitenschutzplanke, kippte zur Seite und wieder zurück und blieb schlussendlich erheblich beschädigt auf dem Seitenstreifen liegen. Die 50-Jährige erlitt dabei schwerste Verletzungen. Da sie im Fahrzeugwrack eingeklemmt war, brachte die Feuerwehr schweres Gerät zum Einsatz, um sie zu befreien. Letztlich erlag die Frau wenig später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Auch der Audi des 41-jährigen Mannes wurde total beschädigt, der 41-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei sperrte die Richtungsfahrbahn Kassel für die Dauer der Unfallaufnahme, den PKW des Unfallverursachers stellten die Beamten für die weiteren Ermittlungen sicher. Der Sachschaden beträgt rund 30.000 Euro. Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Pressestelle Oliver Peiler Telefon: 0231-132 1020 Fax: 0231-132 9733 E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/ Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4553847 OTS: Polizei Dortmund Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell
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(ots) Lfd. Nr.: 0326 Stadt und Polizei haben am Freitag, 20.03.2020, im Rahmen einer Pressekonferenz den eindringlichen Appell bekräftigt, Menschenansammlungen zur Minimierung der Ansteckungsgefahr im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu meiden. Seit diesem Wochenende wurde seitens der Stadt eine Allgemeinverfügung erlassen, die Menschenansammlungen über 4 Personen verbietet. Einsatzkräfte des Ordnungsamtes der Stadt Dortmund und der Polizei haben am Samstag, 21.03.2020, bis in die heutigen Morgenstunden die Einhaltung dieses Ansammlungsverbots überwacht und kontrolliert. Ein erstes Fazit der Polizei fällt durchaus positiv aus - die Appelle von Stadt und Polizei scheinen nachhaltig gewirkt zu haben und wirken weiterhin: Trotz des guten Wetters am gestrigen Tag zählte die Polizei im Rahmen ihrer Kontrollen nur wenige Ansammlungen im öffentlichen Bereich. In den allermeisten Fällen konnten die Personengruppen durch Ansprache aufgelöst werden, die polizeilichen und städtischen Einsatzkräfte stießen größtenteils auf Verständnis und Betroffenheit. Die Durchsetzung von Ansammlungsverboten in Dortmund gehört nicht unbedingt zum Alltag in der Polizeiarbeit und so kommentierte der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange diesen ersten Tag nach der behördlichen Verfügung so: "Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Dortmunderinnen und Dortmundern für ihre Besonnenheit im Umgang mit den hohen Infektionsrisiken. Für uns war nicht absehbar, wie die Bürgerinnen und Bürger mit dieser Ausnahmesituation umgehen werden. Es scheint sich jedoch abzuzeichnen: Die Dortmunder haben verstanden, dass die Situation ernst ist und reagieren besonnen!" Nur wenige Menschen zeigten sich gestern uneinsichtig, die Polizei erstattete in lediglich drei besonders hartnäckigen Fällen Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Gregor Lange betont: "Selbstverständlich werden unsere polizeilichen Einsatzkräfte weiterhin die Einhaltung des Ansammlungsverbotes kontrollieren. Auch der Polizei kommt eine Schlüsselrolle in dieser Ausnahmesituation zu, wenn es darum geht, Infektionsrisiken zu senken, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und vor allen Dingen den Kranken und Schwachen in unserer Gesellschaft beizustehen." In diesem Zusammenhang lobt der Polizeipräsident den Einsatz seiner Polizistinnen und Polizisten: "Mein Dank gilt auch den Polizeibeamtinnen und -beamten, die trotz der Risiken und teilweise auch persönlicher Betroffenheit mit viel Engagement und Souveränität ihren Dienst für den Bürger leisten. Unsere Einsatzkräfte haben in den allermeisten Fällen Probleme kommunikativ lösen können. Das zeigt, wie groß das Vertrauen in die Polizei ist und macht zuversichtlich!" Die Kontrollen bezüglich der Einhaltung des Ansammlungsverbotes werden fortgesetzt. +++bitte unterbrechen Sie die Infektionskette+++ "Wir bleiben für Sie da! Bitte bleiben Sie zuhause!" Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Pressestelle Oliver Peiler Telefon: 0231-132 1020 Fax: 0231-132 9733 E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/ Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4553778 OTS: Polizei Dortmund Original-Content von: Polizei Dortmund, übermittelt durch news aktuell
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