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(ots) /- Lfd. Nr.: 0265 Eigentlich führten Beamte der Polizei Dortmund am Samstagabend (2. März) an der Evinger Straße normale Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei gerieten jedoch zwei Fahrzeuge in ihr Visier, die offenbar nicht nur zu schnell unterwegs waren. Gegen 22.45 Uhr wurden die eingesetzten Beamten zunächst akustisch auf die beiden Autos aufmerksam. Denn sie vernahmen bereits aus der Entfernung das wiederholte Aufheulen von Motoren, das auf ein starkes Beschleunigen hinwies. Als die beiden Fahrzeuge in Sichtweite gerieten, beobachteten die Polizisten zudem, wie einer der beiden Wagen im Bereich der Haltestelle "Externberg" - trotz Sperrfläche - zu einem Überholmanöver ausscherte und stark beschleunigte. Ebenso wie das andere Auto, wodurch das Manöver nach kurzer Zeit abgebrochen wurde. Den Beamten gelang es in der Folge, die Geschwindigkeit des vorausfahrenden Autos zu messen. Vorwerfbare 68 km/h standen bei erlaubten 50 km/h zu Buche. Anhaltezeichen zwangen die beiden Fahrzeugführer zum Stehenbleiben. Ein 22-Jähriger aus Waltrop tat dies direkt an Ort und Stelle. Ein 19-Jähriger aus Dortmund fuhr zunächst noch weiter, bog in die Kemminghauser Straße ein und parkte sein Fahrzeug dort. Er begab sich daraufhin zu den Beamten. Weil der Verdacht eines illegalen Kraftfahrzeugrennens besteht, stellten die Beamten die Führerscheine der beiden jungen Männer sicher. Die Ermittlungen dauern an. Hinweis für Medienvertreter: Ihre Nachfragen zu dieser Pressemeldung richten Sie bitte ab Dienstag zu den üblichen Geschäftszeiten an die Pressestelle der Dortmunder Polizei.
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(ots) /- Lfd. Nr.: 0560 Am gestrigen Mittwoch, 18. April 2018, bekam die Radarwagenbesatzung des Verkehrsdienstes der Polizei Dortmund von der städtischen Verkehrsüberwachung ein Foto, auf dem ein Mountainbiker zu sehen war, der auf der Alfred-Lange-Straße mit gemessenen 68 km/h fuhr. Dieser "Pedalritter" fahre wohl regelmäßig diese Strecke, lautete die weitere Information. Heute, 19.04.2018, stellte sich genau an dieser Messstelle der Radarwagen der Polizei Dortmund auf. Ziel war es, dieser "sportlichen" Leistung auf den Grund zu gehen. Gleichzeitig machte sich ein Polizeimotorrad bereit, um den zu flotten Mountainbiker anhalten zu können. Wie prognostiziert näherte sich der "rasende" Radfahrer gegen 8 Uhr der Messstelle an der Alfred-Lange-Straße mit offenkundig überhöhter Geschwindigkeit. In der Straße Schiffhorst konnte der 24-jährige Mountainbiker mit seinem E-Downhillbike eines slowenischen Herstellers angehalten und kontrolliert werden. Das E-Bike wurde nach Rücksprache mit dem zuständigen Staatsanwalt zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt. Hierbei stellte sich heraus, dass der akkubetriebene Drahtesel für Geschwindigkeiten von deutlich über 60 km/h gut ist. Ergebnis und Siegerehrung für den 24-Jährigen: Das E-Bike ist ein Kraftfahrzeug (Krad der EU-Klasse L1e-b)! Der Fahrer eines solchen Bikes benötigt eine Fahrerlaubnis der Klasse A! Das E-Bike benötigt eine EU-Typgenehmigung vom KBA. Die Reifen müssen einer besonderen Norm (ECE-R 75) entsprechen. Das E-Bike müsste versichert sein und benötigt ein Kennzeichen. Das angehaltene E-Bike ist nicht für Fahrten im öffentlichen Verkehrsraum zugelassen und verursachte Schäden müssen aus der eigenen Tasche bezahlt werden! Der 24-Jährige war weder im Besitz einer Fahrerlaubnis, noch konnte er eine Versicherung, Zulassung oder ähnliches vorweisen. Bemerkenswerter wäre die oben genannte Leistung sicherlich auf einem "analogen" Fahrrad gewesen. Aber dann bitte auch mit Helm!
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