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(ots) /- Am Freitag (08.02.), gegen 11:40 Uhr, erhielt eine 84-jährige Dormagenerin einen betrügerischen Anruf. Der Unbekannte vermittelte bei der Seniorin den Eindruck, aus ihrem Verwandtenkreis zu stammen und Geld für einen Immobilienkauf zu benötigen. Daraufhin machte sich die Dormagenerin auf den Weg zu ihrem Bankinstitut, um das vereinbarte Geld von ihrem Konto abzuheben. Die aufmerksamen Mitarbeiter schöpften bei der hohen Summe Verdacht, dass ihre Kundin möglicherweise Opfer eines Enkeltricks geworden sein könnte. Daher alarmierten sie sofort die Polizei. Zu einer Geldübergabe kam es nicht, so dass der Seniorin kein finanzieller Schaden entstand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Betrüger beherrschen mehrere Maschen, um die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Menschen auszunutzen. Neben dem "Enkeltrick", bei dem sich die Anrufer als Verwandter oder alter Bekannter ausgeben, welcher sich in einer finanziellen Notlage befindet, gibt es noch weitere Vorgehensweisen der Trickanrufer. Sie geben sich beispielsweise als Polizeibeamte aus und berichten von einer Einbrecherbande im Wohnviertel des Betroffenen. Der falsche Polizist erkundigt sich daraufhin, nach dem Aufbewahrungsort von Wertgegenständen und bietet an, diese vermeintlich sicher in Verwahrung zu nehmen. Tipp: Machen Sie sich bewusst, dass Sie keine persönlichen Daten, wie familiäre oder finanzielle Verhältnisse am Telefon weitergeben. Händigen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen aus. Bleiben Sie misstrauisch und zögern Sie nicht, aktuelle Vorkommnisse dieser Art bei der Polizei zu melden.
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(ots) /- Opfer eines betrügerischen Teppichverkaufs wurde am Mittwoch (05.09.) eine Seniorin aus Dormagen. Gegen 15:00 Uhr klingelte es bei der über 80-Jährigen in der Dormagener Innenstadt. Vor der Haustür stand eine unbekannte Frau. Während der "herzlichen Begrüßung" durch die Unbekannte, gelang es ihr sich das Vertrauen der älteren Dame zu erschleichen. Im weiteren Gespräch schaffte es die Verdächtige, der Seniorin einen angeblich hochwertigen Teppich zu einem "Schnäppchenpreis" zu verkaufen. Überrumpelt durch das forsche Auftreten der Betrügerin, ging die Seniorin auf das Angebot ein. Gemeinsam mit der Unbekannten, sowie einer weiteren Frau, die in einem Auto vor der Haustür gewartet hatte, fuhr man zu einem Geldinstitut an der Kölner Straße. Dort hob die Dormagenerin am Bankomaten den geforderten Bargeldbetrag ab und übergab das Geld dem betrügerischen Duo, das sodann verschwand. Die Seniorin blieb auf einem Teppich von minderwertiger Qualität sitzen, der bei weitem den bezahlten Preis nicht wert ist. Die beiden Tatverdächtigen können nur vage beschrieben werden: Die Frau an der Haustür war von kleiner dicklicher Statur, etwa 60 bis 70 Jahre alt und hatte graue kurze Haare. Von der Frau im Auto ist lediglich bekannt, dass sie ungefähr 40 bis 45 Jahre alt war und dunkelblonde mittellange Haare hatte. Zum Auto, das das Duo benutzt hatte, ist nichts bekannt. Die Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat 12 in Neuss übernommen. Die Polizei warnt vor Haustürgeschäften. Zwar gilt in der Regel ein Widerrufsrecht, allerdings wird es nahezu unmöglich das Widerrufsrecht durchzusetzen, wenn kein Kaufvertrag vorliegt. Die Erfahrung zeigt, dass oft minderwertige Ware oder schlechte Dienstleistungen (Teppich- oder Dachrinnenreinigung sowie Pflaster- oder Teerarbeiten) zu stark überhöhten Preisen angeboten werden. Tipps: Holen Sie, bevor Sie auf ein Angebot eingehen, mehrere Kostenvoranschläge von bekannten Firmen ein. Auskünfte zu Anbietern können die Handwerkskammern, Innungen und die Verbraucherschutzzentrale geben. Im konkreten Fall, vergewissern Sie sich stets, wer vor der Tür steht, zum Beispiel durch einen Spion, bevor Sie Einlass gewähren. Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
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