Sag uns, was los ist:

(ots) Oldenburg. Insgesamt knapp 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben heute (22.10.2019) mit ihren Traktoren aus dem gesamten Nordwesten an der Demonstration gegen Agrarpolitik in Oldenburg teilgenommen. "Wenn es bei einer Demonstration mit knapp 2000 Treckern offensichtlich nur zu drei Zwischenfällen kam, kann ich nur mein Kompliment an die sehr kooperativen und verantwortungsvollen Versammlungsteilnehmer richten", so das Lob des Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Oldenburg Johann Kühme. "Ich bedanke mich aber auch für das Verständnis und die Geduld aller Verkehrsteilnehmer, mein Dank gilt gleichzeitig auch unseren Einsatzkräften." Verkehrsbeeinträchtigungen bei der Anreise: Es kam unter anderem durch Konvois mit einer Länge von bis zu 20 Kilometern zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Bundesstraße 401 und auf der L24. Insbesondere auch im Innenstadtgebiet verursachte die Anreise der Demonstrationsteilnehmer starke Verkehrsbeeinträchtigungen, wodurch sich der Veranstaltungsbeginn um eine Stunde verzögerte. Zur Kundgebung befanden sich 1765 Traktoren auf dem Freigelände, etwa 200 Fahrzeuge befanden sich noch auf den umliegenden Straßen und konnten nicht mehr auf das Gelände fahren. Verkehrsbeeinträchtigungen bei der Abreise: Nach dem Veranstaltungsende gegen kurz vor 13 Uhr kam es im Verlauf der Abreise zu Verkehrsbehinderungen. Gegen 16:20 Uhr haben die letzten Veranstaltungsteilnehmer das Gelände verlassen. Ab 17 Uhr kam es bei der Abreise zu keinen weiteren Verkehrsbehinderungen mehr im Innenstadtbereich. Zwischenfälle: In zwei Fällen sollen landwirtschaftliche Fahrzeuge auf Einsatzkräfte zugefahren sein. In einem Fall handelte es sich um einen Häcksler, (selbstfahrende Arbeitsmaschine). Der Führerschein des Fahrers wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg sichergestellt. In beiden Fällen wurde ein Verfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Es wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen zu den beiden Vorfällen dauern an. Zudem kam es im Stadtgebiet Oldenburg im Rahmen der verkehrslenkenden Maßnahmen zu einem Unfall mit zwei beteiligten Pkw, bei dem eine Person leicht verletzt wurde.
mehr 
(ots) /- Die Regionale Kontrollgruppe Kriminalitätsbekämpfung der Polizeidirektion Oldenburg hat zwischen 20:00 Uhr am Donnerstag, 27. Juni 2019, und 03:00 Uhr am Freitag, 28. Juni 2019, mobile Fahndungskontrollen durchgeführt. Den Schwerpunkt bildete dabei die Autobahn 1 zwischen dem Dreieck Stuhr und dem Ahlhorner Dreieck. Die Aktion geschah zur Bekämpfung der Deliktsformen Rauschgiftkriminalität, Verstöße gegen das Aufenhalts- und Asylrecht sowie gegen Zoll- und Steuervorschriften, Kfz-Delikte, Bandenkriminalität und Urkundenkriminalität. Insgesamt wurden in dem Zeitraum 87 Fahrzeuge und 149 Personen kontrolliert. Dabei wurden 5 Strafanzeigen festgestellt. Am 27. Juni wurde gegen 23:15 Uhr bei der Kontrolle eines Pkw aus Verden eine Luftdruckwaffe und ein Schlagring im Handschuhfach gefunden. Die zur Luftdruckwaffe gehörige Munition befand sich im Kofferraum. Der 21-jährige Fahrzeugführer konnte keinen Waffenschein vorlegen. Die Waffen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Kurz vor der Anschlussstelle Groß Ippener in Fahrtrichtung Bremen wurde am 27. Juni um 22.30 Uhr ein 43-jähriger Fahrzeugführer aus Hamburg angehalten. Der Pkw war weder zugelassen noch versichert, zudem wurde dem Fahrer vorgeworfen, gestohlene Kennzeichen angebracht zu haben. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die Kennzeichen sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Gegen 1.50 Uhr, am 28. Juni, stellten die Beamten bei der Kontrolle eines auf der Bundesstraße 75 in Richtung Delmenhorst in einem Miet-Auto fahrenden 44-jährigen Portugiesen fest, dass gegen ihn Zahlungshaftbefehl wegen Kennzeichenmissbrauchs vorliegt. Nach einer Zahlung einer Summe von 970 Euro durfte der Fahrzeugführer seine Fahrt fortsetzen. Unter Drogeneinfluss stand ein 31-Jähriger, der am 28. Juni um 2.15 Uhr mit einem Kleintransporter aus Hamburg auf der A1 kurz vor der AS Groß Ippener in Fahrtrichtung Bremen angehalten wurde. Ein beim Fahrzeugführer durchgeführter so genannter Drogenvortest reagierte positiv auf Kokain. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet, die Weiterfahrt untersagt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Polizeikräfte der PD Oldenburg setzten sich aus Beamten der Autobahndienststellen (Ahlhorn, Oldenburg, Langwedel), Fahndungskräfte der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, Kräfte der Drogenkontrollgruppe Diepholz, Diensthundeführer aus den Bereichen Delmenhorst und Vechta mit Rauschgiftspürhunden sowie Ermittlungsbeamte des Kriminalermittlungsdienstes Wildeshausen zusammen. Unterstützt wurde die Fahndungskation von Zollfahndern des Hauptzollamtes Bremen.
mehr