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+++ Polizei kontrolliert 2798 Fahrzeuge +++ Spitzenwert 2,73 Promille +++ 48 Strafverfahren und 119 Bußgeldverfahren eingeleitet +++

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(ots) - oldenburg.

In den vergangenen 24 Stunden kontrollierten rund 220 Beamte der Polizeidirektion (PD) Oldenburg insgesamt 2798 PKW, LKW und Motorräder. Gegen 48 Fahrzeugführer wurden Strafverfahren eingeleitet, u.a. weil sie ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol bzw. Drogen führten oder sie nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis waren. In 119 weiteren Fällen mussten Bußgeldverfahren eingeleitet werden.

Auf der Bundesstraße 212 im Bereich Bookholzberg (Landkreis Oldenburg) geriet der 39 Jahre alte Fahrer eines Kleinwagens auf die Gegenfahrbahn und setzte seine Fahrt fort, offenbar ohne seinen Fehler zu bemerken. Der Fahrer eines entgegenkommenden Fahrzeugs konnte den Zusammenstoß glücklicherweise durch ein Ausweichmanöver bzw. eine Gefahrenbremsung verhindern. Bei der anschließenden Kontrolle des 39-jährigen wurde ein Atemalko-holwert von 2,31 Promille festgestellt. Mit 2,25 Promille wurde ein ähnlich hoher Atemalkoholwert bei einem 38-jährigen Fahrzeugführer in Bad Zwischenahn (Landkreis Ammerland) gemessen. Bei beiden Fahrern wurde jeweils eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. Sie erwartet jetzt ein Strafverfahren.

Auch für einen Radfahrer aus Cuxhaven wird sein leichtsinniges Verhalten strafrechtliche Konsequenzen haben. Der 34 Jahre alte Mann war fahrend mit 2,73 Promille im Stadtgebiet unterwegs.

Aufgrund seiner auffälligen Fahrweise wurde in Berne (Landkreis Wesermarsch) der 46-jährige Fahrer eines polnischen Pkw kontrolliert. Bei ihm wurde eine Atemalkoholkonzentration von 1,26 Promille festgestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein einbehalten und eine Sicherheitsleistung von 1.400 Euro erhoben.

Bei der Kontrolle, an der sich Polizeibeamte der Inspektionen Cloppenburg/Vechta, Cuxhaven/Wesermarsch, Delmenhorst/Oldenburg-Land, Diepholz, Oldenburg-Stadt/Ammerland, Verden/Osterholz und Wilhelmshaven/Friesland beteiligten, handelte es sich um eine länderübergreifende Schwerpunktaktion zur Bekämpfung der Verkehrsunfallursache "Alkohol und Drogen" im Straßenverkehr, die in der Zeit von Freitag, 16.12.2011, 10.00 Uhr, bis Sonnabend, 17.12.2008, 10.00 Uhr, durchgeführt wurde.

Eine Auswertung des Verkehrsunfallgeschehens lässt seit Jahren erkennen, dass u. a. das Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss zu den Hauptunfallursachen zählt und die Verkehrssicherheit in nicht unerheblichem Maße beeinträchtigt. Die nord- und ostdeutschen Bundesländer führen daher zielgerichtet gemeinsame Kontrollen durch, um das Entdeckungsrisiko der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und damit eine Einstellungs- und Verhaltensänderung zu bewirken.

Ort
Veröffentlicht
17. Dezember 2011, 13:20
Autor
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