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(ots) - Mithilfe von zwei Phantombildern fahndet die Polizeiinspektion Diepholz nach einem sog. "Schockanrufer" und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Die Masche hierbei ist fast immer identisch, insbesondere Menschen mit russischem Migrationshintergrund sind von dieser Art des Betruges betroffen. In der Regel wird in russischer Sprache eine frei erfundene, dramatische Unglücksgeschichte geschildert, in welche ein Familienangehöriger verwickelt sei. Im weiteren Verlauf des Gesprächs werden dann hohe Geldbeträge zur Abwendung von Haftstrafen oder zur Deckung von Anwaltskosten gefordert. Wie auch bei dem bekannten "Enkeltrick" wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholen wird. Ende November kam es in Bassum und Syke zu insgesamt drei derartigen Vorfällen, die bei der Polizei bekannt wurden. In einem Fall gelang es den Betrügern, eine Summe von 3.000 Euro zu erlangen. Eine 73-jährige Frau aus Syke fiel auf den Trick herein und händigte kurz nach dem Anruf an einen Geldboten das Bargeld aus. Eine 60-jährige Frau aus Syke sowie ein 67-jähriger Mann aus Bassum reagierten richtig und gingen nicht auf die Forderungen der Trickbetrüger ein. Durch die gezielten Nachfragen der potentiellen Opfer gaben die Täter ihr Vorhaben schnell auf und beendeten von sich aus das Gespräch. Mit Hilfe der 73-jährigen Frau aus Syke sowie eines weiteren Zeugen konnten mittlerweile Phantombilder des Geldboten erstellt werden. Der Täter wurde wie folgt beschrieben: männlich, Mitte 30, schlank und osteuropäisch wirkend. Er trug kurze dunkle Haare und teilweise ein schwarzes Basecap auf dem Kopf. Die Polizeiinspektion Diepholz hofft nun auf die Unterstützung der Bevölkerung. Wer Hinweise zu der auf den beiden Bildern erkennbaren Person machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Diepholz unter Telefon 05441/9710 zu melden. Auch im Raum Diepholz gab es kürzlich weitere Vorfälle mit der gleichen Masche. Die Polizeiinspektion Diepholz möchte daher auf diesem Wege erneut die Bevölkerung sensibilisieren und rät: - Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. - Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. - Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache. - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. - Informieren Sie unter der Notrufnummer 110 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt. Zudem bittet die Polizei darum, auch Freunde, Bekannte, Nachbarn oder Arbeitskollegen mit russischem Migrationshintergrund auf diese Betrugsmasche hinzuweisen. Weitere Informationen sind zu finden im Internet unter www.polizei-beratung.de
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(ots) - Nach mehreren sogenannten "Schockanrufen" zum Nachteil von Personen mit russischem Migrationshintergrund, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten im Landkreis Diepholz ereigneten, fahndet die Polizeiinspektion Diepholz nun mit Phantombildern nach den Tätern. Mitte September wurden gleich mehrere Fälle bekannt, die sich kurz hintereinander in Twistringen, Diepholz und Sulingen ereigneten. -------------- Hier der Link zur Pressemeldung vom 18.09.2012 und weiteren Infos zu den Schockanrufen: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68439/2327497/polizeii nspektion_diepholz?search=diepholz%2CMigrationshintergrund -------------- Bei dem Vorfall in Twistringen erlitt eine 81-jährige Frau nach der Tat einen Schock und musste anschließend stationär im Krankenhaus behandelt werden. Vermutlich der selbe Täter (Phantombild 1) war dann am 18.09.2012 bei einer weiteren Tat in Diepholz beteiligt. Beschreibung: ca. 30 Jahre oder jünger, 165 - 170 cm groß, schlank und sportlich, südländisch, kurzes schwarzes Haar, Dreitagebart. Der auf Phantombild 2 abgebildete Täter tauchte im Zusammenhang mit den drei Versuchstaten im Raum Sulingen am 17.09.2012 auf. Beschreibung: 28-35 Jahre, 165 bis 170 cm groß, schlank, ungepflegt, südländisch, schwarzes sehr kurzes Haar, Kopfhaut schimmerte durch, Dreitagebart, sprach schlecht russisch. Mit Hilfe der Geschädigten konnten mittlerweile die Phantombilder der beiden Tatverdächtigen erstellt werden. Die Polizeiinspektion Diepholz hofft nun auf die Unterstützung der Bevölkerung. Wer Hinweise zu den auf den Bildern erkennbaren Personen machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Diepholz unter Telefon 05441/9710 zu melden. Außerdem warnt die Polizei auch weiterhin vor den "Schockanrufen" und rät: - Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. - Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. - Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache. - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. - Informieren Sie unter der Notrufnummer 110 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt. Zudem bittet die Polizei darum, auch Freunde, Bekannte, Nachbarn oder Arbeitskollegen mit russischem Migrationshintergrund auf diese Betrugsmasche hinzuweisen. Weitere Informationen sind zu finden im Internet unter www.polizei-beratung.de
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