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(ots) /- Über den Notruf der Feuerwehr wurde am Dienstag, 10. September 2019, um 21:56 Uhr, gemeldet, dass in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Pommernstraße in Delmenhorst ein Feuer ausgebrochen ist. Da an der Adresse 124 Bewohner gemeldet waren, wurde ein Großaufgebot an Rettungs-, Feuerwehr- und Polizeikräften zum Brandort entsandt. Die eingetroffenen Einsatzkräfte der Polizei Delmenhorst konnten von der Straße erkennen, dass in der fünften von acht Etagen ein Feuer ausgebrochen war. Viele Bewohner konnten sich selbständig aus dem Mehrfamilienhaus befreien. Aufgrund des dichten Rauchs im Treppenhaus wurden die Bewohner der oberen Stockwerke aufgefordert, in den Wohnungen zu verbleiben und gegebenenfalls den Balkon aufzusuchen. Die Rettung dieser Personen erfolgte über einen Drehleiterwagen der Feuerwehr. Parallel zur Rettung begannen die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Delmenhorst-Mitte und -Süd mit der Brandbekämpfung. Trotz des schnellen Eingreifens brannte die Wohnung im 5. Obergeschoss vollständig aus, der entstandene Schaden wurde auf 50.000 Euro beziffert. Die Rettungskräfte, die mit zehn Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen vor Ort waren, kümmerten sich um die medizinische Versorgung der Bewohner des Mehrfamilienhauses. Es wurden fünf Personen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gefahren. Zwei konnten die Kliniken nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Ein achtjähriges Kind und zwei weibliche Jugendliche mussten stationär aufgenommen werden. Insgesamt waren am Brandort 128 Rettungs- und Feuerwehrkräfte eingesetzt. Die ausgebrannte Wohnung wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden im Laufe des Tages aufgenommen. Der Einsatz in der Pommernstraße war um 00:45 Uhr beendet. Der Großteil der Bewohner konnte in die Wohnungen zurückkehren. Lediglich zwei Bewohner von Wohnungen, die sich über der ausgebrannten Wohnung befanden, mussten durch Mitarbeiter der Stadt Delmenhorst in Notunterkünften untergebracht werden.
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(ots) /- Am Sonntag, 08.09.2019, gegen 07.00 Uhr, kam es zu einem Brand in der Garage im Erdgeschoss eines Wohnblocks in der Wittekindstraße in Delmenhorst. Beim Eintreffen erster Rettungskräfte schlugen bereits Flammen aus einem Fenster an der Front des in dichter Wohnungs- und Geschäftshausbebauung stehenden, vierstöckigen Wohnblocks. Die starke Rauchentwicklung zog durch offenstehende Fenster und Versorgungs- und Lüftungsschächte durch die Etagen des Hauses, aus dem die meisten der 42 Bewohner flüchten konnten. Die übrigen wurden durch Polizei und Feuerwehr aus dem Haus geleitet. Auch zwei Katzen konnten aus dem verqualmten Haus gebracht werden. Mehrere Personen wurden durch den Rauch gesundheitlich beeinträchtigt, wobei vier Männer im Alter von 28 bis 58 Jahren mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurden. Sie konnten die Ambulanz jedoch nach kurzer Zeit wieder verlassen. Einige Wohnungen sind wegen starker Verrußung, die übrigen wegen fehlender Versorgung mit Gas, Strom und Wasser vorerst nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner, die zeitnah in einem bereitgestellten Linienbus verweilen konnten, wurden zum weiteren Aufenthalt in die Räume des DRK in der Schulstraße gebracht, von wo aus die Unterbringung durch Mitarbeiter der Stadt Delmenhorst organisiert wurde. Die genaue Ursache des Brandes, der nach ersten Ermittlungen an einem Sperrmüllhaufen in der Garage entstand, ist bislang ungeklärt. die Ermittlungen hierzu dauern an. Die Feuerwehr war hier mit 105 Kräften der Berufsfeuerwehr sowie der freiwilligen Feuerwehren Delmenhorst-Mitte, -Süd und Hasbergen aktiv. Dazu kamen zahlreiche Rettungsdienste.
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