Sag uns, was los ist:

(ots) /- Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 42-jähriger Mann aus Baden-Württemberg am Mittwoch, 14. November 2018, 10:50 Uhr, bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Hamburg erlitten. Beteiligt war ein Reisebus, der von Ulm in Richtung Hamburg unterwegs war. Der schwer verletzte Mann befand sich in seiner Funktion als Ersatzfahrer des Reisebusses auf dem Beifahrersitz. Der Fahrer, ein 31-jähriger Mann aus Baden-Württemberg, hatte zwischen der Anschlussstelle Groß Ippener und dem Dreieck Stuhr, Gemeinde Harpstedt, ein Stauende übersehen. Der Stau auf dem rechten Fahrstreifen hatte sich aufgrund der Großbaustelle im Bereich des Dreiecks Stuhr gebildet. An der Unfallstelle stand ein Tanklastzug aus den Niederlanden auf dem rechten Fahrstreifen, der von einem 54-jährigen Mann gelenkt wurde. Der 31-jährige Fahrer des Busses lenkte sein Fahrzeug im letzten Moment noch auf den linken Fahrstreifen, so dass es lediglich zu einem Zusammenstoß zwischen der rechten Front des Busses und dem linken Heck des Tankaufliegers gekommen ist. Nach dem Zusammenstoß rollte der Bus noch ca. 100 Meter auf dem linken Fahrstreifen und kam dort zum Stehen. Der 42-jährige Beifahrer im Bus wurde eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Harpstedt, Groß Ippener und Groß Mackenstedt befreit werden. Sie waren mit sechs Fahrzeugen und 21 Kameraden vor Ort. Danach wurde der schwer verletzte Mann in einem Rettungswagen versorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Zusätzlich waren ein weiterer Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Der 31-jährige Fahrer erlitt einen Schock, galt aber als unverletzt. Die neun Reisegäste blieben ebenfalls unverletzt. Sie wurden von einem Mannschaftswagen der Freiwilligen Feuerwehr Groß Mackenstedt in eine Unterkunft gebracht, wo sie von einem Ersatzbus abgeholt werden. Der Fahrer des Tanklastzuges blieb unverletzt. Nach dem Unfall wurde der Verkehr in Fahrtrichtung Hamburg zunächst mit eigenem Sperrmaterial an der Anschlussstelle Groß Ippener abgeleitet. Später errichtete die Autobahnmeisterei eine Ableitung an der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord, die noch bis ungefähr 15 Uhr Bestand haben wird. Der Verkehr, der sich zwischen der Anschlussstelle Groß Ippener und der eigentlichen Unfallstelle gestaut hatte, wurde um 12:30 Uhr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
mehr