Sag uns, was los ist:

Liebe Bürgerinnen und Bürger! Der Rhein-Sieg-Kreis feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Eine runde Sache und eine Erfolgsgeschichte, auf die ich als Landrat des Rhein-Sieg-Kreises sehr stolz sein darf. Denn der Kreis hat sich mit seinen 19 Städten und Gemeinden links und rechts des Rheins in diesen fünf Jahrzehnten ganz großartig entwickelt. Was die Bevölkerungszahl angeht, sind wir der zweitgrößte Kreis in Deutschland, nahezu 600.000 Menschen haben hier ihre Heimat. Das sind gut 50 Prozent mehr Einwohnerinnen und Einwohner, als der Rhein-Sieg-Kreis noch vor 50 Jahren hatte. Vieles sah 1969 noch anders aus: Die kommunale Neugliederung verlief holprig und war umstritten. Eine "Schnapsidee" nannten Kritiker das, was damals neu entstand. Weil die Bundesstadt Bonn in der Mitte liegt, sprachen sie spöttisch vom "Halskrausenkreis". Doch bald kam die Einsicht, dass die Gründerväter des Rhein-Sieg-Kreises mit sehr viel Weitsicht gehandelt haben. Das konnte auch der sogenannte Hauptstadtbeschluss 1991 nicht ändern. Diese Herausforderung haben wir angenommen und mit Bravour gemeistert. Der Strukturausgleich ist gelungen, er geht aber weiter. Denn wir müssen den Bund nach wie vor an seine Verpflichtungen der Region gegenüber erinnern und den schleichenden Umzug der Ministerien nach Berlin aufhalten. Zusammen mit den Spitzenvertretern der Region habe ich gerade erst in diesem Juni zu "25 Jahre Berlin-Bonn-Gesetz" ein Verhandlungspapier auf den Weg gebracht, welches als Leitbild unsere Erwartungen an den Bund formuliert. Der Erfolg des Rhein-Sieg-Kreises ruht auf vielen Säulen, zum Beispiel der hervorragenden Lebensqualität hier bei uns. Leben, wo andere Urlaub machen: Die schöne Natur z.B. im Siegtal, im Windecker Ländchen oder im Vorgebirge zieht Erholungssuchende magisch an. Sei es beim Wandern, Fahrradfahren oder beim Sport: Die Landschaft zwischen Swisttal und Windeck bietet einen unvergleichlichen Mix. Damit das für alle so bleibt, nehmen wir auch den Natur- und Umweltschutz sehr ernst. Das vielleicht beste Beispiel ist der Naturpark Siebengebirge. Er ist einer der ältesten Naturparke in Deutschland und der älteste in NRW. Besonders hier treffen Natur und Tourismus zusammen, und beides halten wir im harmonischen Einklang. Viele weitere Facetten machen das Leben und Arbeiten hier besonders. Die breit gefächerte Bildungslandschaft mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg lädt junge Menschen aus aller Welt dazu ein, hier bei uns ihre Karriere zu starten. Sie gründen neue Unternehmen, Firmen oder Start-Ups und schaffen Arbeitsplätze. Aber auch bestehende Unternehmen siedeln sich im Rhein-Sieg-Kreis an, weil hier sie hier eine funktionierende Infrastruktur und ideale Bedingungen vorfinden. Das will ich als Landrat fördern und habe im vergangenen Jahr zusammen mit der Stadt Bonn das gemeinsame Gewerbeflächenkonzept ins Leben gerufen. Denn die Sicherung der Zukunftsfähigkeit geht nur gemeinsam! Damit die Menschen hier arbeiten, müssen sie auch eine Wohnung haben. Bezahlbarer Wohnraum ist für mich eins der wichtigsten Zukunftsthemen. Der Rhein-Sieg-Kreis ist eine Zuzugsregion und benötigt bis 2030 etwa 30.000 zusätzliche Wohneinheiten. Um das zu erreichen, müssen wir uns Fördermittel des Landes sichern und gezielt in geordnete Bahnen lenken. Dafür setze ich mich ein. Die Menschen leben nicht nur im Rhein-Sieg-Kreis, sie füllen ihn mit Leben. Denn jede Region ist nur so gut wie die Bereitschaft zum Engagement. Mein besonderer Dank gilt deshalb den vielen ehrenamtlich Tätigen! Egal, ob bei der Freiwilligen Feuerwehr, in Sport- und Traditionsvereinen, Initiativen oder Interessengruppen: Das Ehrenamt ist die tragende Säule der Gesellschaft, denn unsere Zivilgesellschaft lebt von einem lebendigen bürgerschaftlichen Einsatz Vieler - vor 50 Jahren, heute und auch in Zukunft! Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich eine spannende Lektüre. Ihr Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises
mehr 
Hallo Gestern - willkommen Heute Wir sind zusammengewachsen: Chapeau: 50 Jahre "Rhein-Sieg-Kreis" Schön aufpassen, Sie tragen da einen VW-Käfer! Mit diesen Worten ermahnte mein Vater, Ewald Rautenberg, einen jungen Mann bei einem inhäusigen Umzug des Rautenberg Verlags in Siegburg, Zeithstraße, der gerade eine "Maschine" über Flure und Treppen für eine Kollegin zu deren neuem Arbeitsplatz schleppte. Damals wurden die Zeitungen mit Kugelkopfmaschinen geschrieben. Eine großartige Erfindung: jetzt verhakten sich die Buchstaben nicht mehr und - was noch viel wichtiger war - durch die verschiedenen Kugelköpfe konnte sogar in verschiedenen Schriftschnitten gesetzt werden: mager, kursiv und fett. Wert einer solchen Schreibmaschine waren rund 1.200 Mark und damit der eines äußerst erstrebenswerten Familienvehikels, des VW-Käfers. Willkommen in den End-Sechzigern und bei der heutigen Rautenberg Media KG. Wilde Zeiten sind gerade angebrochen für das noch junge, im Januar 1961 gestartete Unternehmen, denn mit der 1969 einhergehenden Zusammenlegung vieler Gemeinden zu Gemeinden oder Städten enden nahezu die Hälfte aller bis dahin geschlossenen Verträge mit Kommunalverwaltungen zur Veröffentlichung amtlicher Bekanntmachungen, weil die verschiedenen Rathäuser fusioniert wurden. Harter Tobak für den damals gerade 38-jährigen Unternehmer. (Der durch seine kleine, schmale Gestalt und beinahe bartlose Haut rund zehn Jahre jünger und damit so jugendlich wirkt, dass er von Kunden bei "wichtigen Gesprächen" oft nach dem Vater gefragt wird - schließlich sollte es doch einen "richtigen" großen, integren, älteren Chef mit grauem Haar und Bierbauch geben.) Das Unternehmen überlebt den herben Rückschlag nicht nur, sondern kann in den folgenden Jahren so expandieren, dass die Räumlichkeiten - inzwischen wird auf beiden Seiten der Zeithstraße produziert - zu klein werden und der Bau eines neuen Firmensitzes in Troisdorf, Mendener Straße, geplant wird. Die Ölkrise, nahezu Vollbeschäftigung mit großen Problemen Mitarbeiter zu finden, und viele andere Hindernisse werden in den kommenden Jahren zu bewältigen sein. Aus der Not eine Tugend gemacht: Mütter und Wiedereinsteigerinnen gibt es in der Wunderwirtschafts- und auch Babyboomerzeit zuhauf. So werden die Zeitungen bei Rautenberg Media bis heute in Grafik-Design, Satz und Layout vorwiegend von Mediengestalterinnen hergestellt. Wir erinnern uns gerne an das Gestern, denn viele unserer Kunden sind uns über Jahrzehnte treu geblieben. Wir freuen uns, dass Sie heute da sind und freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft mit vielen neuen Anforderungen (Digitalisierung) und Innovationen, die unser Leben täglich verändern. Aber bitte nicht vergessen: JETZT ist die beste Zeit zu leben! Wir grüßen alle Leserinnen und Leser, die verehrte Kundschaft, sowie alle Mitarbeiter und einfach alle, die uns kennen, sehr herzlich. Bleiben Sie gesund und genießen Sie unseren wunderschönen Rhein-Sieg-Kreis und die umfassende Informationen in Ihrer/unserer Gemeinde- oder Städtezeitung von Rautenberg Media. Wir freuen uns auf die Zukunft mit Ihnen! Wir verlegen ZEITUNGEN in ALLEN STÄDTEN UND GEMEINDEN DES RHEIN-SIEG-KREISES. Für unsere Kunden produzieren wir sehr gerne auch: Drucke (Kataloge, Broschüren), Homepages und Shops und Filme. Besuchen Sie uns auf oder dem Social-Media-Portal: Wir sind und bleiben Ihr Medienpartner in der Region. Wir sehen uns - bis bald. Ihre Rautenberg Media/Troisdorf
mehr