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(ots) /- 150 Führerscheine wurden im vergangenen Jahr während der zweiwöchigen Verkehrskontrollen zur Fastnachtszeit durch die Polizei bei unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehenden Fahrzeugführern hessenweit sichergestellt. Die Beamten nahmen in dem Zeitraum zudem 75 Verkehrsunfälle, bei denen Alkoholeinfluss eine Rolle gespielt hat, sowie 10 Verkehrsunfälle unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel auf. Auch in diesem Jahr sorgt die Polizei an den "tollen Tagen" für sichere Verhältnisse im Straßenverkehr. Die Beamten führen anlässlich Fastnacht erneut Verkehrskontrollen durch und werfen dabei ein besonderes Augenmerk auf das Umfeld der bekannten Veranstaltungen und Fastnachtsumzüge. Nach wie vor ist Alkohol eine der häufigsten Unfallursachen. Hier noch einmal die wichtigsten Fakten zum Thema Alkohol und Straßenverkehr: Für die Führerscheinneulinge in der Probezeit und alle unter 21 Jahren gilt grundsätzlich die magische 0,0-Promille-Grenze. Für alle anderen kann aber bereits ab 0,3 Promille der Führerschein in Gefahr sein. So muss man bei einem Unfall auch bei diesem Wert mit einem entsprechenden Strafverfahren rechnen. Genau wie bei der sogenannten absoluten Fahruntüchtigkeit ab 1,1 Promille heißt es dann auch hier: Blutentnahme und Führerschein weg. Hinzu kommen Punkte in Flensburg und eine teure Geldstrafe. Ab 0,5 Promille begeht man aber schon eine Ordnungswidrigkeit. Mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot sind die Folge. Nicht zu unterschätzen ist auch der Restalkohol am nächsten Morgen. Die Leber baut pro Stunde nur zirka 0,1 Promille ab. Wer bis in die Nacht feiert und dabei ordentlich bechert, kann also morgens immer noch weit über 0,5 Promille haben. Gerät man damit in eine Kontrolle, kann das unangenehme Folgen haben. Wer sich unsicher fühlt, sollte am Morgen das Auto lieber stehen lassen. Die Ordnungshüter empfehlen in der "Fünften Jahreszeit" auf öffentliche Verkehrsmittel und Taxen umzusteigen oder zur guten und bewährten Fahrgemeinschaft zurückzugreifen. So bleibt die närrische Zeit ein Spaß für Groß und Klein. Das Polizeipräsidium Südhessen wünscht viel Freude beim Feiern!
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(ots) /- Anfang Februar führten Beamte Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen auf der A 5, zwischen dem Frankfurter Kreuz und Darmstadt, Abstandskontrollen durch. Nun liegt das Ergebnis vor: In einem Zeitraum von knapp einer Stunde wurden 100 Verstöße festgestellt. Dies ist der Fall, wenn der Sicherheitsabstand weniger als 5/10 des halben Tachowertes beträgt. Im Nachhinein wird jeder festgestellte Verstoß noch einmal durch einen Sachbearbeiter überprüft, zum Beispiel ob zuvor ein Spurwechsel stattgefunden hat. Neunzehn der Fahrzeugführer unterschritten den Sicherheitsabstand derart, dass sie in naher Zukunft ein Fahrverbot von mindestens einem Monat zu erwarten haben. Bei ihnen betrug der Sicherheitsabstand lediglich 3/10 des Tachowertes. So hielt ein Wagenlenker aus Darmstadt bei einer Geschwindigkeit von 147 km/h lediglich einen Sicherheitsabstand von 14 Metern zum vorausfahrenden Fahrzeug ein. Dem Darmstädter drohen ein Bußgeld in Höhe von 320 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot. Weiterhin konnten 30 Brummifahrer festgestellt werden, die den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 50 Metern zum Vordermann nicht einhielten. Ein LKW-Fahrer hielt lediglich einen Sicherheitsabstand von 10 Metern zu einem vorausfahrenden LKW ein. Auf den Mann kommt nun ebenfalls ein Fahrverbot sowie Punkte in Flensburg und ein empfindliches Bußgeld zu. Die Kontrollen werden durch die Polizei fortgesetzt, weil mangelnder Sicherheitsabstand einer der Hauptursachen für Verkehrsunfälle auf deutschen Autobahnen darstellt.
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