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(ots) /- Ein Betrüger hat in der Zeit zwischen Freitagmorgen (16.8.) und Mittwoch (21.8.) versucht mit einer fiesen Masche mehrere Tausend Euro zu ergaunern. Der Kriminelle gab sich am Telefon als angeblicher Mitarbeiter des Verbraucherschutzes aus. Er gaukelte dem Angerufenen vor, dass noch Geldforderungen im Zusammenhang mit einem Gewinnspiel bestünden, es aber zu möglichen widerrechtlichen Abbuchungen auf seinem Konto kommen könnte. Für den älteren Herrn glaubhaft, konnte der Täter diesen dazu überreden, sein Geld besser abzuheben und zuhause zu verwahren. Die ordnungsgemäße Zahlung des noch ausstehenden "richtigen" Schuldbetrages, würde mithilfe eines Gerichtsvollziehers erfolgen, der den Betrag persönlich abholen werde. Glücklicherweise witterte die aufmerksame Ehefrau des Angerufenen den Betrug und verständigte die Polizei. Am Mittwochnachmittag klickten somit dann die Handschellen bei einem 41 Jahre alten Beschuldigten aus Bielefeld, der vor dem Haus des Ehepaares erschien und das Geld in Empfang nehmen wollte. Nun wird er sich in einem Strafverfahren wegen des versuchten Trickbetruges zukünftig verantworten müssen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen, geführt von der Darmstädter Kripo (K21/22), dauern derweil an. In diesem Zusammenhang mahnt die Polizei erneut zur Wachsamkeit und Vorsicht: Seien Sie IMMER misstrauisch, wenn Unbekannte Geld von Ihnen verlangen. Prüfen Sie, ob der geschilderte Sachverhalt überhaupt zutreffen kann. Geben Sie auf KEINEN Fall persönliche Daten preis! Wenn Sie Bedenken oder Zweifel haben, rufen Sie die Polizei! Im besten Fall legen sie bei dubiosen Anrufen einfach auf!
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(ots) /- Durch eine geschickte Täuschung erbeutete am Montagnachmittag (01.07.) ein Betrüger von einem 77-jährigen Mann rund 1000 Euro. Gegen 14 Uhr sprach der Täter aus einem schwarzen Kombi sein ahnungsloses Opfer in der "Untere Mühlstraße" an. Unter dem Vorwand der Sohn eines ehemaligen Arbeitskollegen zu sein, erschlich sich der Ganove das Vertrauen des 77-jährigen Mannes. Nachdem er in einem geschickten Gespräch die Weichen für sein Vorhaben gestellt hatte, verkaufte er seinem Opfer drei Lederjacken für insgesamt 700 Euro. Weitere 300 Euro lieh er sich, unter dem Vorwand, sie bald zurückzuzahlen. Um das Vertrauen seines Opfers zu stärken, übergab der Betrüger diesem noch einen handgeschriebenen Zettel. Der Betrüger soll zwischen 30 und 45 Jahren alt und mindestens 1,90 Meter groß sein. Bei der Tat war der Mann mit einer beigen Hose und einem T-Shirt bekleidet. Zudem soll dieser nach Angaben des Zeugen ein südländisches Erscheinungsbild haben. Vor dem Hintergrund dieses Vorfalles warnt die Polizei vor der Masche der betrügerischen Lederjackenverkäufer. Besonders auf das Geld älterer Menschen haben es die dreisten Schwindler abgesehen. Die angeblich hochwertige Qualität der Jacken stellt sich bei genauerem Hinsehen als minderwertige Ware heraus. Oft fehlt dann auch noch Schmuck oder Bargeld, falls solch ein Ganove auch noch in Ihrer Wohnung war. Deshalb rät die Polizei: Lassen Sie keine Fremden ins Haus. Lassen Sie sich auf keine Straßengeschäfte ein. Ziehen Sie zu ihrer Hilfe eine Person ihres Vertrauens, wie Angehörige oder Nachbarn, hinzu. Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei über den Notruf 110. Die Kriminalpolizei (K23) in Darmstadt hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder dem Täter geben können. Wer durch diese Betrugsmasche betroffen sein sollte, kann sich ebenfalls bei den Beamten melden (06151/969-0).
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