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Darmstadt: Mit Schockanruf Geld ergaunert / Opfer: Emigranten aus der ehemaligen Sowjetunion

(ots) - Zwei aus der ehemaligen Sowjetunion stammende Frauen haben am Sonntagnachmittag (9.1.2012) Anrufe von einer russisch sprechenden Anruferin erhalten, die sich jeweils als Tochter der Angerufenen ausgaben. "Die Tochter" gaben an, einen schlimmen Verkehrsunfall verursacht zu haben. Um nicht enttarnt zu werden und um bei den Angerufenen den hervorgerufenen ersten Schock weiter zu vertiefen, wanderte der Telefonhörer von der angeblichen Tochter schnell zu einer männlichen Person, die sich als angeblicher Anwalt ausgab. Dieser forderte 14.000,- EUR für eine angeblich dringend notwendige Operation einer Geschädigten. Andernfalls müsse man die Polizei einschalten. Beide angerufenen Frauen gaben an, nicht so viel Geld zu haben, so dass sich der Anrufer nun auch mit einer wesentlich kleineren angebotenen Summe zufrieden gab. Letztlich kam es dann aber nur zu einer Geldübergabe. Die zweite Frau hatte sich nämlich inzwischen bei ihrer "echten" Tochter rückversichert und so den Schwindel enttarnt. So leider aber nicht im zweiten Fall. Der Anrufer hielt die Frau so lange am Telefon, bis ein weiterer männlicher Komplize kurz darauf an der Wohnungstür erschien, um die von der Frau angebotenen neunzehnhundert Euro Bargeld im Empfang zu nehmen. Bei ihm soll es sich um einen etwa 20-25 Jahre alten Mann mit kurzen schwarzen Haaren handeln. Er sprach nur sehr schlecht russisch und könnte nach dem Eindruck der Geschädigten aus Litauen oder Lettland stammen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Darmstadt (K24) entgegen. Auch können sich Personen, die auch einen solchen Anruf erhielten, unter der Telefonnummer 06151/969 0 melden.

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Veröffentlicht
21. Mai 2012, 11:14
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