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Darmstadt: Falsche Fünfziger / Ladendieb hatte gefälschte Geldscheine einstecken / Polizei rät Geschäften: Prüfgerät anschaffen!

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(ots) - Zivilfahnder der Polizei Darmstadt haben am Donnerstagnachmittag (23.10.2014) in der Innenstadt einen 22-jährigen und bereits mehrfach polizeibekannten Mann festgenommen. Er war zuvor von einem Ladendetektiv in einem Geschäft beobachtet worden, als er mehrere Parfüme in eine Tasche steckte und den Laden verließ. Nach kurzer Fahndung konnten ihn die Polizeibeamten festnehmen und die Tasche mit zwei Parfüm-Packungen sicherstellen. Zudem hatte er drei Fünfzigeuroscheine einstecken, die sich nach einer ersten Inaugenscheinnahme als Fälschungen entpuppten. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt stellte noch am Donnerstag beim Amtsgericht einen Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls für den 22-jährigen Beschuldigten. Er wird im Laufe des Freitags dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Sicherstellung der gefälschten Geldscheine nimmt die Polizei erneut zum Anlass, insbesondere bei der Vereinnahmung von Fünfzigeuroscheinen besonders aufmerksam zu sein. Schon Anfang des Jahres wurden vermehrt solche Scheine in Umlauf gebracht (wir haben berichtet). Auch im Hinblick auf das bald einsetzende Vorweihnachtsgeschäft rät die Polizei daher allen Betrieben zur Anschaffung eines Prüfgerätes und zur erhöhten Aufmerksamkeit bei der Entgegennahme von Fünfzigeuroscheinen. Auf den ersten Blick sind die Scheine meist nicht als Falschgeld erkennbar. Erst bei Prüfung einzelner Sicherheitsmerkmale fällt die Fälschung auf. So ist bei Geldscheinen mit dem Wert 50, 100, 200, 500 Euro auf der Rückseite unten rechts eine Wertzahl aufgedruckt, deren Farbe sich bei Kippen des Scheines verändern muss. Ausnahmen sind die neuen Fünf- und Zehneuroscheine, deren Farbwechsel der Wertzahl auf der Vorderseite ist. Bei den Geldscheinen 5 (alt), 10 (alt) und 20 Euro befindet sich mittig auf der Rückseite des Scheines - von oben nach unten durchgehend - ein Glanzstreifen. Sollte Ihnen dennoch ein falscher Geldschein ausgehändigt werden, informieren Sie umgehend die Polizei. Geben sie den Schein nicht wieder an den Kunden zurück. Informationen zum Thema Falschgeld finden Sie unter www.polizei-beratung.de. Auf der Internetpräsenz der Deutschen Bundesbank unter www.bundesbank.de finden Sie ebenfalls Hinweise zur Falschgelderkennung.

Ort
Veröffentlicht
24. Oktober 2014, 09:42
Autor
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