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(ots) /- Gleich in zwei Fällen erbeuteten Betrüger am gestrigen Tage einen höheren Geldbetrag und Münzen. Beide erfolgreichen Taten ereigneten sich im Ascheberger Ortsteil Herbern. Im ersten Fall gab sich eine Betrügerin als Enkelin aus, die eine Eigentumswohnung kaufen wolle und hierfür Geld benötigt. Daraufhin hob ein Ehepaar einen höheren Geldbetrag bei der Bank ab und überreichte ihn anschließend an einen Boten. Dieser Bote fuhr mit einem Taxi in Richtung Hamm davon. Nachfragen bei umliegenden Taxiunternehmen bzgl. der Fahrt verliefen bislang negativ. Der Bote wird als deutsche männliche Person beschrieben, die ca. 40 Jahre alt und ca. 160-165 cm groß war. Bekleidet war der Mann mit einer braunen Stoffjacke. Auf dem Kopf trug er eine Baseballkappe. Das Geld steckte er in eine braune Umhängetasche. Im zweiten Fall gaben die Täter sich als Polizeibeamte mit dem Namen Schwarz bzw. König aus. Sie gaben gegenüber der Geschädigten an, dass sie und ihr Ehemann auf einer Liste stünden, die bei Straftätern aufgefunden wurde, die bereits eine Vielzahl von Einbrüchen begangen hätten. Im Laufe von mehreren Anrufen erweckte der "Polizeibeamte Schwarz" das Vertrauen der Frau, die angab, dass ihr diese Betrugsversuche durchaus aus den Medien bekannte sei. Trotzdem ging sie auf die Forderungen ein die "Polizisten" bei ihren Ermittlungen zu unterstützen. Hierzu sollte sie ihre Wertgegenstände vorübergehend übergeben. Nach Abschluss der Ermittlungen würde sie diese zurück erhalten. Die Frau übergab einen höheren Bargeldbetrag und mehrere Münzen an einen Polizeibeamten, der die Gegenstände im Auftrag des Herrn Schwarz an ihrer Wohnanschrift abholte. Erst nach der Übergabe kamen der Frau Zweifel und sie informierte über 110 die Polizei. In diesem Fall wird der Mann als ca. 20 Jahre alt und 160-170 cm groß beschrieben. Er hatten eine schmächtige Figur, dunkle lockige Haare sowie einen 3-Tage-Bart. Der Mann war mit einer dunklen Jeans, hellblauen Fleecejacke und einer schwarzen Basekapp bekleidet. "Ich bin schockiert, dass es trotz der regelmäßigen Berichterstattung und intensiven Präventionsarbeit immer noch zu vollendeten Betrugsdelikten kommt. Es zeigt sich, dass wir die Bevölkerung nicht oft genug vor diesen fiesen Machenschaften warnen können", sagt Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr in diesem Zusammenhang. Neben diesen beiden vollendeten Betrugsfällen wurden noch vier weitere versuchte Betrugsdelikte im gesamten Kreisgebiet angezeigt. In Coesfeld und Coesfeld-Lette gaben sich die Betrüger als Enkel bzw. Bekannte aus die kurzfristig Geld benötigen würden. In Senden versuchten die Betrüger den Trick mit den falschen Polizeibeamten und in Nottuln-Appelhülsen wurde ein Gewinn versprochen, hierzu sollten die Kontodaten mitgeteilt werden. Auch heute meldeten sich bereits mehrere Bewohner der Gemeinde Havixbeck die Anrufe von falschen Polizeibeamten bekommen haben. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass sie niemals mit der Rufnummer 110 anruft. Lassen sie sich am Telefon auf keine Gespräche bzgl. ihrer Vermögensverhältnisse ein. Falls sie einen solchen Anruf erhalten, beenden sie das Telefonat. Lassen sie sich nicht im Telefonat, zur Absicherung, mit anderen Dienststellen verbinden. Falls sie sich bei der Polizei erkundigen wollen, rufen sich selbstständig die 110 an. Übergeben sie keine Wertgegenstände an fremde Personen. Falls sie einen solchen Anruf erhalten, erstatten sie Anzeige bei der Polizei.
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(ots) /- Erneut haben Trickbetrüger versucht, eine 88-jährige Frau aus Dülmen um ihr Erspartes zu bringen. Bereits im Januar war die Dame Opfer eines versuchten Trickbetrugs geworden. Ein aufmerksamer Bankmitarbeiter wurde damals skeptisch und informierte die Polizei. Zu einem finanziellen Schaden der Frau ist es zum Glück nicht gekommen. Polizisten führten mit der Dülmenerin ein ausführliches Sicherheitsgespräch, damit sie zukünftig Betrügern am Telefon keinen Glauben schenkt. Dieses Gespräch verinnerlichte die Dame jedoch nur für drei Wochen. Am Donnerstag (7. Februar) ging die Dame erneut zur Bank, um eine Überweisung zu tätigen: wieder in dem Glauben, sie habe einen hohen Geldbetrag gewonnen. Trickbetrüger hatten sie erneut angerufen. Die 88-jährige Frau aus Dülmen war bereit, 9.999,99 Euro an den Täter zu überweisen, um anschließend den vermeintlichen Gewinn ausgezahlt zu bekommen. Auch dieses Mal wurde der Sparkassenangestellte stutzig und informierte die Polizei - und verhinderte hiermit erneut einen finanziellen Schaden der Dame. Ursprungsmeldung: Dülmen/ Aufmerksamer Bankmitarbeiter verhindert Betrug an Seniorin Coesfeld (ots) - Einem aufmerksamen Bankmitarbeiter hat es eine 88-jährige Dülmenerin zu verdanken, dass sie nicht Opfer einer Trickbetrügerin geworden ist. Bereits in der letzten Woche erhielt die Seniorin den Anruf einer Frau, die ihr einen Lottogewinn in größerer Höhe in Aussicht gestellt hat. Die Täterin hat die ältere Dame derart verunsichert und ihre Vorfreude auf den Gewinn ausgenutzt, dass diese schließlich am Donnerstag, 17.01.2019, für angebliche Abwicklungsgebühren 2.750,20 Euro überwiesen hat. Am Wochenende meldete sich die Täterin erneut und stellte einen noch höheren Gewinn in Aussicht. Angeblich wäre die Geprellte von Platz drei auf Platz eins gerutscht und damit hätte sich auch die Gebühr erhöht. Nach Verhandlungen über die Höhe der Gebühr war die Seniorin schließlich bereit, einen unteren fünfstelligen Betrag zu überweisen. Der Mitarbeiter der Sparkasse Westmünsterland, bei dem die Seniorin die Überweisung am Montagnachmittag, 21.01.2019 veranlassen wollte, wurde jedoch stutzig und witterte den Betrug. Er konnte die Dülmenerin überzeugen, die Polizei einzuschalten. Auch die bereits getätigte Überweisung konnte er rückgängig machen, so dass der älteren Dame letztlich kein Schaden entstanden ist. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Betruges. In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals darauf hin, dass dubiose Betrüger die Unsicherheit und den guten Glauben insbesondere älterer Menschen ausnutzen. Gängige Maschen sind das Gewinnversprechen, der Enkeltrick oder der Falsche-Polizisten-Trick. Lassen Sie sich am Telefon auf nichts ein und erstatten Anzeige bei der Polizei. Geben Sie insbesondere keine Auskünfte über Bargeld, Wertsachen oder Bankverbindungen und veranlassen aufgrund telefonischer Anforderung keine Überweisungen oder Bargeld- bzw. Wertsachenübergaben an Unbekannte.
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