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Kreis Coesfeld / Sicherstellung von Kathpflanzen / Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

(ots) - Am Nachmittag des 22.11.12 meldeten sich aufmerksame Mitarbeiter eines Versanddienstleisters bei der Polizei. Ihnen kam es ungewöhnlich vor, dass ein Niederländer fünf Pakete (40cmx40cmx40cm) in Deutschland aufgab, die unterschiedlich deklariert und an unterschiedliche Adressen in die USA versandt werden sollten. Die eingesetzten Beamten öffneten im Beisein der Mitarbeiter des Versanddienstleisters die Pakete. Sie fanden eine große Anzahl von Pfanzenstielen der Kathplanze. Der Handel mit dieser Pflanze unterliegt sehr strengen Bestimmungen und erfordert eine Genehmigung. Die Blätter der Pflanze erzäungen beim Kauen eine berauschende Wirkung. Die Pflanzen wurden sichergestellt. Die Ermittlungen gegen den Einlieferer aus den Niederlanden wurden aufgenommen. Näheres zur Kathplanze / Quelle Wikipedia

Die Wirkung ähnelt der anderer Amphetamine, ist jedoch deutlich schwächer. Die stimulierende Wirkung wird durch die verstärkte Ausschüttung von Neurotransmittern erreicht und der Abbau der Transmitter wird unterdrückt. Dadurch stehen für einen begrenzten Zeitraum eine größere Menge der Neurotransmitter bereit, allerdings wird die Nervenzelle hierdurch überreizt und erschöpft. Durch die verstärkte Ausschüttung tritt ein Zustand allgemeinen Wohlgefühls ein, der mit einer angeregt fröhlichen Einstellung einhergeht. Der Wunsch, sich mitzuteilen, wird erhöht, Müdigkeit verschwindet, und das Hungergefühl wird unterdrückt. Hierdurch wird auch die unten beschriebene Gruppenbildung und der gemeinsame Konsum erklärt. Dieser Zustand nimmt etwa nach zwei Stunden ab. Der Rauschzustand klingt in einer eher depressiven Verstimmung aus2.

Größere Mengen führen zu Müdigkeit und Benommenheit oder gar einer Vergiftung, die Magenkrämpfe, Erbrechen und sogar einen Kollaps auslösen kann. Der Geschmack der Blätter ist süß und bitter zugleich. Tabakkonsum verstärkt die Wirkung des Kath. Dauerkonsum führt oft zu Schlafstörungen, Impotenz und antisozialem Verhalten. Langjähriger Kathkonsum scheint mit einem erhöhten Risiko von koronaren Herzkrankheiten und Karzinomen der Mundschleimhaut assoziiert zu sein. Während der Schwangerschaft kann Kath zu einer Sauerstoffminderversorgung des Fötus und damit zu einem erhöhten Risiko für Frühgeburten führen. Im Tierversuch mit Ratten löste es aggressives Verhalten aus.

Quelle Wikipedia: Die Wirkung ähnelt der anderer Amphetamine, ist jedoch deutlich schwächer. Die stimulierende Wirkung wird durch die verstärkte Ausschüttung von Neurotransmittern erreicht und der Abbau der Transmitter wird unterdrückt. Dadurch stehen für einen begrenzten Zeitraum eine größere Menge der Neurotransmitter bereit, allerdings wird die Nervenzelle hierdurch überreizt und erschöpft. Durch die verstärkte Ausschüttung tritt ein Zustand allgemeinen Wohlgefühls ein, der mit einer angeregt fröhlichen Einstellung einhergeht. Der Wunsch, sich mitzuteilen, wird erhöht, Müdigkeit verschwindet, und das Hungergefühl wird unterdrückt. Hierdurch wird auch die unten beschriebene Gruppenbildung und der gemeinsame Konsum erklärt. Dieser Zustand nimmt etwa nach zwei Stunden ab. Der Rauschzustand klingt in einer eher depressiven Verstimmung aus.

Größere Mengen führen zu Müdigkeit und Benommenheit oder gar einer Vergiftung, die Magenkrämpfe, Erbrechen und sogar einen Kollaps auslösen kann. Der Geschmack der Blätter ist süß und bitter zugleich. Tabakkonsum verstärkt die Wirkung des Kath. Dauerkonsum führt oft zu Schlafstörungen, Impotenz und antisozialem Verhalten. Langjähriger Kathkonsum scheint mit einem erhöhten Risiko von koronaren Herzkrankheiten und Karzinomen der Mundschleimhaut assoziiert zu sein. Während der Schwangerschaft kann Kath zu einer Sauerstoffminderversorgung des Fötus und damit zu einem erhöhten Risiko für Frühgeburten führen. Im Tierversuch mit Ratten löste es aggressives Verhalten aus.

Kath verursacht in der Regel keine physischen Abhängigkeiten, allerdings sind psychische wohl bekannt. Auch deshalb unterliegt das im Kath enthaltene Cathinon in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz, wodurch Besitz und Handel von Kath reglementiert sind. Legal ist Kath in Großbritannien. Am 11. Januar 2012 wurde in den Niederlanden ein Verbot von Kath angekündigt. In Dänemark soll Kath laut Polizeiangaben auf dem Schwarzmarkt einen Wert von 60 Euro pro Kilogramm haben.

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Veröffentlicht
23. November 2012, 06:32
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