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Erst Geburtstag gefeiert, das Schützenfest folgt

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Erst Geburtstag gefeiert, das Schützenfest folgt

Seit 125 Jahren gibt es die Schützengesellschaft Börholz-Alst

Bracht (bs). Mehrere Züge der Schützengesellschaft Börholz-Alst zogen am vergangenen Samstag durch die Honschaften. Wer sich da verwundert die Augen rieb (Ja, haben wir denn schon Schützenfest?), hatte die Veröffentlichungen in der Presse nicht gelesen.

Die Gesellschaft feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Da sie am 18. März 1894 ins Leben gerufen wurde, feierte man in diesem März erst einmal den Geburtstag. Das Schützenfest folgt später, traditionsgemäß wird es mit dem Klompenball auf Christi Himmelfahrt eröffnet.

Festlich gaben sich die Ortsteile. Anwohner hatten ihre Häuser beflaggt und die beiden Kreuze in Alst und die Marienkapelle in Börholz waren bekränzt und mit Blumengestecken versehen. An diesen drei Orten hielt der Schützenzug inne und der 1. Vorsitzende Markus Das rief zu einer Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden auf.

Am späten Nachmittag stellten die drei Autoren Peter Maubach, Gottfried Optenplatz und Kurt Schenk die von ihnen geschaffene Festschrift mit dem Titel "Chronik und Ortsgeschichte der Schützengesellschaft Börholz-Alst e.V. gegründet 1894" vor. Sie enthält eine Fortschreibung der Schützenchronik durch Schenk von 1995 bis heute und schließt damit nahtlos an den 1. Band "Schützen im Wandel der Zeit", 1894 - 1994, an. Königshäuser und Schützenzüge werden über den Zeitraum von 25 Jahren dargestellt.

In einem weiteren Artikel beschreibt Schenk den Werdegang des vereinseigenen Schützenhauses mit Schießstand.

Geschichtlich wird es auf den weiteren Seiten der Festschrift. Optenplatz arbeitet die Veränderungen der Honschaften Alst und Börholz in den 125 Jahren seit Bestehen der Gesellschaft auf. Peter Maubach, der daran mitarbeitete, stellt dann die Geschichte der evangelischen Einwohner der Honschaften dar. Deren guten Kontakt zu den katholischen Christen war der Grund für die Gründung einer Schützengesellschaft, die konfessionslos ist und daher von beiden, den evangelischen und den katholischen Christen, genutzt werden konnte. Weitere Kapitel sind Bischof Hermann Jakob Dingelstad und dem Kriegerverein Börholz-Alst gewidmet.

Auf rund 20 Seiten wird im letzten Abschnitt der 150 Seiten starken Festschrift, die Geschichte der Central-Molkerei Born-Bracht e.G. dargestellt. Die Festschrift bietet bestimmt interessanten Lesestoff, als Erinnerung für die, die es miterlebten und als Nachschlagewerk für die, die sich für die Historie interessieren.

Die Festschrift kann bei Frank Beeker in Alst oder über das Internet unter

http://www.schuetzenboerholzalst.de

zum Preis von 9,50 Euro erworben werden.

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Veröffentlicht
28. März 2019, 04:03
Autor
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