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++ Betrunkener Radfahrer leistet bei Blutprobe Widerstand ++ Autobahnpolizei legt polnisches Fahrzeug fest++ Ohne Fahrschein den Notruf gedrückt ++ Polizei warnt vor betrügerischer SMS

(ots) - ++ Polizei warnt vor betrügerischer SMS

Sittensen. Eine 16-jährige Handy-Nutzerin erhielt am Dienstag um 13 Uhr eine SMS auf ihr Smartphone. Nachdem sie die SMS geöffnet hatte, prüfte sie das Guthaben ihrer Prepaid-Karte. Dabei stellte sie fest, dass nach dem Öffnen der SMS ein Betrag von 4,99 Euro abgebucht worden war.

In einschlägigen Internetforen wird vor dem Absender der SMS gewarnt. Vermutlich hatte die Geschädigte zuvor ein App auf ihr Smartphone geladen. Zur Bestätigung wird danach die SMS versandt. Es handelt sich dabei vermutlich um Abo-Abzocke, bei der weitere Kosten entstehen können.

Der Handynutzer sollte daher ganz genau die Seriosität von Apps prüfen, ehe sie heruntergeladen werden. Insbesondere das Kleingedruckte sollte ganz genau inspiziert werden, damit nicht unerwünschte Verträge eingegangen werden, die zu hohen Kosten führen und Rechtsstreitigkeiten nach sich ziehen können. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird genau prüfen, ob eine betrügerische Handlung seitens des Anbieters vorliegt.

++ Ohne Fahrschein den Notruf gedrückt

Rotenburg. Beamte der Polizei Rotenburg leiteten am Dienstag um 21.40 Uhr ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung gegen einen 38-jährigen Mann ein, der im Metronom in Fahrtrichtung Hamburg die Scheibe des Notrufschalters beschädigt und den Notrufschalter gedrückt hatte, obwohl kein Notruf vorlag. Außerdem stellten die Polizisten fest, dass der Tatverdächtige ohne Fahrschein in den Zug unterwegs war. Daher besteht hier zudem der Verdacht der Beförderungserschleichung.

++ Autobahnpolizei legt polnisches Fahrzeug fest

Halvesbostel/A1. Beamte der Autobahnpolizei Sittensen stoppten am Dienstag um 14.20 Uhr auf der A1 im Bereich Halvesbostel einen polnischen BMW, an dem eine polnische Kurzzeitzulassung angebracht war.

Die Ermittlungen ergaben, dass die Zulassung schon Ende Februar abgelaufen war. Damit war der 31-jährige Pole ohne Pflichtversicherung in Deutschland unterwegs. Da er in Deutschland seinen Hauptwohnsitz hat und hier auch arbeitet, besteht außerdem der Verdacht des Verstoßes gegen Steuergesetze. Mit der Weiterfahrt war es daher vorerst nichts, dafür gab es eine Strafanzeige.

++ Betrunkener Radfahrer leistet bei Blutprobe Widerstand

Bremervörde. Bremervörder Polizisten stoppten am Dienstag um 23.45 Uhr auf der Neuen Straße in Bremervörde einen 52-jährigen Fahrradfahrer. An seinem Fahrrad fehlten die Beleuchtungseinrichtungen, außerdem konnte er sich beim Anhalten kaum auf dem Fahrrad halten und hatte eine enorme Alkoholfahne.

Ein Alkoholschnelltest ergab einen Wert von fast 1,8 Promille. Daraufhin ordneten die Beamten eine Blutprobe an, die bei Werten über 1,6 Promille obligatorisch ist. Bei der Entnahme der Blutprobe kam es zum Widerstand gegen die Polizisten, die daraufhin zugreifen mussten.

Nun bekommt der Fahrradfahrer nicht nur eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr sondern eine weitere Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte.

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Veröffentlicht
12. September 2012, 12:05
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