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(ots) /- - Ort: Bremen-Gröpelingen, Findorff, Burglesum Zeit: 17.10.18, 13.30 bis 16.30 Uhr Am Mittwochnachmittag versuchten Trickbetrüger in Bremen bei älteren Menschen Geld zu erschleichen. In zwei Fällen scheiterten sie. In Findorff hingegen stahl ein angeblicher Scherenschleifer einem Ehepaar Schmuck aus ihrem Haus. Gegen 13.30 Uhr klingelte der Mann bei dem 75 und 81 Jahre alten Ehepaar und gab sich als Scherenschleifer aus. Nachdem er seine Arbeiten ausgeführt hatte, verließ die Ehefrau kurzzeitig das Haus, um Geld zu holen. Diesen Moment nutzte der Unbekannte. Er ließ sich von dem Ehemann das Haus zeigen und entwendete dabei Schmuck. Am Nachmittag versuchten in Gröpelingen zwei falsche Polizeibeamte ihr Glück bei einer 84-Jährigen. Sie gaben vor, in ihrem Haus wegen eines zurückliegenden Einbruches ermitteln zu müssen. Die aufmerksame Bremerin jedoch war sofort skeptisch und ließ sich nicht darauf ein. In Burglesum erhielt gegen 16.30 Uhr ein 79 Jahre alter Bremer einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Berliner Rentenversicherung. Er forderte die Herausgabe von Bargeld, ansonsten würden dem Rentner seine Rentenansprüche gekürzt werden. Auch dieser Senior war sofort skeptisch, beendete das Gespräch und informierte die Polizei. Diese Fälle zeigen wieder: Dem Einfallsreichtum der Täter sind keine Grenzen gesetzt. Die Legendenbildung ist ausgesprochen phantasievoll. Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung, treten Sie Unbekannten grundsätzlich mit einem gesunden Misstrauen gegenüber. Lassen Sie sich immer den Dienstausweis zeigen. Halten Sie im Zweifel immer telefonisch Rückfrage bei dem Unternehmen. Seriöse Unternehmen haben Verständnis für solche Rückfragen. Bei Verdacht verständigen Sie die Polizei über den Notruf 110. Weitere Informationen zu den sogenannten SÄM-Delikten erhalten Sie auf www.polizei.bremen.de und auf www.polizei-beratung.de
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(ots) /- - Ort: Bremen, Bürgerweide Zeit: 19.10.18 bis 04.11.18 In der Zeit vom 19. Oktober bis zum 4. November 2018 findet auf der Bürgerweide der 983. Freimarkt statt. Die Polizei Bremen wird die Veranstaltung wie in den vergangenen Jahren mit uniformierten und zivilen Kräften begleiten. Die Behörden bewerten die Sicherheitslage täglich neu, es gibt zurzeit keine konkrete Gefährdung für den Freimarkt. Wie auch schon auf der Osterwiese wird als ergänzendes Element der Deeskalation und als Mittel der polizeilichen Eigensicherung die Bodycam im Einsatz sein. Mit den anlassbezogenen Aufzeichnungen sollen potenzielle Gewalttäter abgeschreckt werden, da die aufgezeichneten Daten auch in einem sich anschließenden Strafverfahren verwendet werden dürfen. Der Einsatz von Bodycams hat sich in der Vergangenheit bereits in einem Probelauf auf der Diskomeile und im Viertel bewährt. Auch für die Osterwiese zogen die Einsatzkräfte ein positives Resümee. Zusätzlich wird ein privater Sicherheitsdienst an den sechs Eingängen, an den Notausgängen und auf der Veranstaltungsfläche eingesetzt. Die Mitarbeiter der Sicherheitsdienste sind auch Ansprechpartner für Besucher. Sie stehen im engen Kontakt mit der Polizei. Auf dem Freimarkt sind Waffen, Glasflaschen, Fahrräder und Hunde nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro. Verboten ist auch das Tragen von Kleidung, die mit Abzeichen und Emblemen von Motorradgruppierungen versehen ist. Und für alle Hobby-Flieger: Bitte lassen Sie Ihre Drohnen, Modellflugzeuge und Co zu Hause. Das "Fliegen-Lassen" im Bereich des Veranstaltungsgeländes wird streng geahndet. Erfahrungsgemäß nutzen Taschendiebe Menschenmengen aus, um unbemerkt Wertgegenstände zu stehlen. Die Polizei empfiehlt allen Besucher deshalb, ihr Portemonnaie und andere Wertsachen in verschlossenen Taschen eng am Körper zu tragen. Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen. Wertsachen sollten Sie nicht im Auto lassen. Autoaufbrecher kennen die Verstecke und nutzen günstige Gelegenheiten. Die Polizei Bremen rät, Koffer, größere Taschen oder Rucksäcke nur mitzunehmen, wenn es unbedingt erforderlich ist. An den Zelteingängen und in Halle 7 werden Personen und mitgeführte Taschen einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Um die uneingeschränkte Zufahrtmöglichkeit von Rettungs- und Einsatzfahrzeugen gewährleisten zu können, ist es nötig, dass die per Halteverbot gekennzeichneten Bereiche in jedem Fall freigehalten werden. Dazu erfolgen konsequente behördliche Überwachungsmaßnahmen, welche die Einhaltung der Verkehrsanordnungen, ggf. auch durch Abschleppmaßnahmen, sicherstellen. Wenn Sie sich in einer bedrohlichen Situation befinden oder sogar körperlich bedrängt werden, machen Sie durch lautes Schreien auf sich aufmerksam und versuchen Sie, Unbeteiligte direkt und aktiv zur Hilfeleistung aufzufordern. Verständigen Sie bitte umgehend die Polizei über den Notruf 110. Dies gilt auch für verdächtige Beobachtungen. Die Wache auf dem Bremer Freimarkt befindet sich zwischen der "Stadthalle" (ÖVB Arena) und den Messehallen. Sie ist während der Freimarktszeit von Sonntag bis Donnerstag in der Zeit von 13 Uhr bis 23:30 Uhr und Freitag/Samstag von 13 Uhr bis 00:30 Uhr geöffnet. Die Freimarktswache ist über die Telefonnummer: (0421) 362-0 erreichbar. Uns ist es ein Anliegen, dass alle Besucher wieder sicher nach Hause kommen. Daher der Appell: "Alkohol und Autofahren verträgt sich nicht. Nehmen Sie daher für den Nachhauseweg öffentliche Verkehrsmittel!"
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