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Nr.: 0768--Licht kann schützen--

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(ots) -

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Ort: Bremen

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit werden auch zunehmend Einbrecher

aktiv, die in den späteren Nachmittagsstunden mit Einbruch der

Dunkelheit in Häuser und Wohnungen einbrechen.

Aus diesem Anlass weist die Polizei erneut darauf hin, dass es in

vielen Fällen das eigene Verhalten der Haus- und Wohnungsbesitzer ist,

das sie zu potentiellen Opfern macht. Sie lassen ihr Heim unbeleuchtet

und nicht selten auch eher unterdurchschnittlich technisch gesichert

zurück! Unbeleuchtete Häuser wirken einladend auf lichtscheue

Gestalten, da in diesen Fällen meistens zutreffend vermutet wird, dass

die Bewohner (noch) nicht zu Hause sind.

Eingebrochen wird in den meisten Fällen von Tätern, die eine günstige

Gelegenheit suchen, ohne vorher genau zu wissen, wo oder was sie

stehlen wollen. Die Tat erfolgt dann oft spontan bei der erstbesten

Möglichkeit. Ein Einbrecher "arbeitet" schnell und zielgerichtet. Er

ist meistens nach wenigen Minuten wieder verschwunden. Kommen die

Bewohner nach Hause, verlässt der Dieb spätestens jetzt durchs

Hinterfenster ungesehen das Heim und unter Umständen mit Dingen, die

von hohem ideellen Wert sind und die keine Versicherung vollständig

ersetzen kann.

Mit geringem Aufwand Anwesenheit vortäuschen

Aus polizeilicher Sicht ist es empfehlenswert, bei Abwesenheit mehrere

Räume spätestens bei einsetzender Dämmerung so zu beleuchten, als

wären die Bewohner zu Hause. Nur eine realitätsnahe Beleuchtung kann

wirklich glaubhaft machen, dass jemand daheim ist und so Diebe

abhalten, sich hier für fremdes Eigentum zu interessieren. Die

Installation von Zeitschaltuhren, welche Stehlampen oder andere

Leuchtkörper rechtzeitig einschalten, ist zweckmäßig, wenn zu erwarten

ist, dass Bewohner erst nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause

kommen. Bei einer längeren Abwesenheit, sollten zudem installierte

Zeitschaltuhren so eingestellt werden, dass sie das Licht auch

ausschalten, wie es einem normalen Lebensrhythmus entspricht.

Der Betrieb von drei Energiesparleuchten mit je 12 Watt Leistung, was

jeweils einer Lichtausbeute von 60 Watt einer Normalbirne entspricht,

kostet pro Stunde etwa sechs Cent. Preiswerter ist ein relativer

Einbruchsschutz wohl kaum zu haben!

Die Polizei weist aber auch darauf hin, dass eine lebensnahe

Beleuchtung nicht die technische Sicherung von Wohnobjekten ersetzen

kann. Hierzu können unter anderem die Kontaktpolizisten und die

Beamten der polizeilichen Beratungsstelle Auskunft geben. Diese ist

unter der Rufnummer 362-19 003 erreichbar.

Weitere Informationen auch im Internet unter www.polizei-beratung.de.

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Veröffentlicht
09. Dezember 2009, 08:11
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