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Nr.: 0554/Zan--Stadion-Gutachter legt Ende November Empfehlungen vor - Polizei modifiziert Einsatzkonzept für Spiel gegen Enschede--

(ots) -

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Ort: Bremen, Polizeipräsidium

Zeit: 30.10.10

Der Aufsichtsrat der Bremer Weser-Stadion GmbH hat sich heute mit

den Konsequenzen aus den Ereignissen nach dem Spiel gegen den HSV am

  1. September beschäftigt. Polizeipräsident Holger Münch berichtete

dem Gremium über die bisherige Zusammenarbeit mit dem eingesetzten

Gutachter Professor Schreckenberg und stellte die Einsatzplanungen

der Polizei insbesondere für das Spiel gegen FC Twente Enschede am

kommenden Dienstag dar. Der Panikforscher Prof. Dr. Michael

Schreckenberg von der Universität Duisburg-Essen hat den Auftrag, das

Besucherverhalten sowie die Kommunikationsstrukturen und -abläufe im

Stadion zu analysieren sowie die logistischen Bedingungen und

baulichen Gegebenheiten zu untersuchen und Empfehlungen für eine

verbesserte Sicherheitskonzeption für das Stadion zu geben. Er wird

sein Gutachten Ende November vorlegen. Auf der Basis dieser

Empfehlungen sollen dann Maßnahmen entwickelt werden, die schon im

Verlauf der Rückrundenspiele der Bundesliga umgesetzt werden können.

Dies ist das Ergebnis eines Arbeitsgespräches in dieser Woche beim

Senator für Inneres und Sport, an dem neben dem Gutachter auch

Vertreter von Werder Bremen, der Polizei Bremen, der

Staatsanwaltschaft sowie Bauexperten teilgenommen haben. Münch

bezeichnete die Arbeitsatmosphäre als sehr konstruktiv.

Die Polizei Bremen hat auf der Basis der eigenen Auswertungen

ihres Einsatzes am 25. September sowie aus der bisherigen

Zusammenarbeit mit Prof. Schreckenberg ihr Einsatzkonzept für das

anstehende "Sicherheitsspiel" gegen Twente Enschede erarbeitet. Dabei

fand auch Berücksichtigung, dass Schreckenberg die Durchführung von

Blocksperren für umsetzbar erachtet, aber empfahl, Rückfallebenen

hinter den Sperren einzuplanen. Die Tatsache, dass die Gästefans im

Oberrang untergebracht sind und die Treppenanlagen stellen aus seiner

Sicht grundsätzlich kein Sicherheitsrisiko dar.

In dem Einsatzkonzept für das Spiel am Dienstag wird daher eine

möglicherweise erforderliche Blocksperre nicht auf der

Erschließungsebene, sondern direkt im Gästeblock erfolgen. Für

Einzelpersonen wird es während der Blocksperre jedoch möglich sein,

die Sanitär- und die Verpflegungseinrichtungen auf der

Erschließungsebene zu nutzen.

Informationen hierzu erteilt Ihnen Herr Henning Zanetti,

Pressesprecher Polizei Bremen, Tel. 0421-362-3476

Ort
Veröffentlicht
30. Oktober 2010, 13:00
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