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Nr.: 0248 - Polizei bekämpft Hauptunfallursache Geschwindigkeit

(ots) -

  • Ort: Bremen-Stadtgebiet Zeit: 14. - 20.04.14

Polizei bekämpft Hauptunfallursache Geschwindigkeit

Auf Initiative der europäischen Verkehrssicherheitsorganisation Tispol (Traffic Information System Police) haben in der vergangenen Woche europaweite Verkehrskontrollen zur Bekämpfung der Hauptunfallursache 'Geschwindigkeit' stattgefunden.

Die Polizei Bremen beteiligte sich an diesen Maßnahmen und führte letzte Woche vom 14. - 20. April insgesamt 48 Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Stadtgebiet durch. Dabei wurden sowohl Haupt- als auch Wohnstraßen bemessen und 20 Kontrollstellen mit Anhaltegruppen eingerichtet.

Im Laufe der Woche wurden insgesamt 78597 Fahrzeuge gemessen, von denen 4176 zu schnell waren. Diverse Fahrzeugführer überschritten die jeweils zulässige Höchst-geschwindigkeit erheblich, so dass sie neben dem Bußgeld, dem Eintrag ins Verkehrszentralregister auch mit einem mindestens einmonatigen Fahrverbot zu rechnen haben. Es wurden Höchstgeschwindigkeiten innerhalb geschlossener Ortschaften von 103 km/h gemessen. Bei zulässigen 70 km/ h registrierte die Polizei Bremen als Höchstwert gefahrene 142 km/h. Im Bereich von 120 erlaubten km/h lag der traurige Spitzenwert bei gemessenen 181 km/h.

Die stationären Messanlagen haben in dieser Woche circa 554830 Fahrzeuge gemessen, wovon 2722 zu schnell unterwegs waren. Eine detaillierte Auswertung wird die Behörde in den nächsten Tagen vornehmen.

Im Zusammenhang mit den durchgeführten Kontrollen weist die Polizei Bremen erneut darauf hin, dass überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine der Hauptunfallursachen ist. Der Anhalteweg eines PKW beträgt bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h etwa 18 Meter. Bei einer Geschwindigkeit von 40 km/h wächst die zurückgelegte Strecke schon auf 28 Meter an (Faustformel). Eine Differenz von 10 Metern, die über eine Unfallverursachung und sogar über Leben und Tod von Unfallbeteiligten entscheiden kann.

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Veröffentlicht
24. April 2014, 12:06
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