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Nr.: 0100 - Russischsprachige "Schockanrufer" erneut in Bremen aktiv -POLIZEI BREMEN warnt vor Trickbetrügern-

(ots) - - Ort: Bremen-Stadtgebiet Zeit: 22.02.2011

Seit Anfang dieser Woche ist erneut eine bundesweit agierende russischsprachige Tätergruppe in Bremen aktiv. Die Täter nehmen Telefonkontakt zu russischstämmigen Mitbürgern auf und versuchen ihnen durch Schockanrufe Bargeld zu entlocken. Am Montag und gestern setzten sie ihre perfide Betrugsvariante bei sieben älteren Menschen ein. In einem Fall hatten sie "Erfolg" und erbeuteten 2000,- Euro Bargeld. Die Betrüger riefen gezielt bei den russisch- bzw. lettischstämmigen Bremern an und gaben sich als Verwandte in Russland/Lettland aus. In der Heimatsprache schockten sie ihre Landsleute mit der Botschaft, dass sich der Sohn bzw. ein Enkel wegen eines selbstverschuldeten schweren Verkehrsunfalls im Polizeigewahrsam bzw. im Krankenhaus befinden würde und nur durch Zahlung eines hohen Geldbetrages freigelassen werden könne. Die geforderte "Kaution" solle an einen bevollmächtigten Boten entrichtet werden. Die Forderungen dafür beliefen sich im Einzelfall bis zu Zehntausend Euro. Sechs der Versuche scheiterten am Misstrauen der Angerufenen. Die Täter suchen offenbar über Suchmaschinen im Internet nach russischen Vor- bzw. Familiennamen und starten dann ihre üblen Schockanrufe. Gestern Mittag klingelte dann auch ein avisierter "Bevollmächtigter" bei einem Opfer an der Wohnungstür. Als der 84 Jahre alte Mann nach dem Ausweis des Geldabholers fragte, wurde dieser rabiat und riss seinem Opfer 2000 Euro aus der Hand und flüchtete.

Ort
Veröffentlicht
23. Februar 2011, 10:48
Autor
Rautenberg Media Redaktion