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Mit "Erbsenkanone" und Stahlkugel Scheibe eingeschossen

(ots) - S-Bahn Haltepunkt Neukloster, Bahnstrecke Buxtehude

Die Bundespolizeiinspektion Bremen hat heute zwei mutmaßliche "Erbsenkanonenschützen" (17, 22) ermittelt. Ein 17-Jähriger aus Buxtehude wird beschuldigt, eine Scheibe des Wartehäuschens des S-Bahn-Haltepunktes Neukloster nahe Buxtehude zerstört zu haben. Der Vorfall ereignete sich am 04.04.2013 gegen 15:50 Uhr.

Zwei von fünf Gruppenmitgliedern hantierten mit diesen "Kanonen" herum. Anschließend ist die Gruppe mit der S-Bahn in Richtung Buxtehude gefahren. Ein Zeuge informierte die Bundespolizei über die Hotline 0800 6 888 000. So konnten Videoaufzeichnungen aus der S-Bahn gesichert werden.

Zum derzeitigen Ermittlungsstand kann davon ausgegangen werden, dass der 17-Jährige die Scheibe zerstört hat, weil er eine Stahlkugel als Munition benutzte, während der 22-Jährige "nur" mit Softair-Munition schoss. Auf Bahnanlagen bzw. außerhalb der eigenen vier Wände oder des Grundstücks ist das Verwenden dieser "Erbsenkanonen" nicht erlaubt.

Neben Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz haben die jungen Männer Regressforderungen zu erwarten. Der Sachschaden beträgt rund 3.000 Euro.

Medienhinweis: Erbsenkanonen sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Es ist kein Foto verfügbar.

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Veröffentlicht
18. April 2013, 13:32
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