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Der Zweckverband: Motor unseres Naturparks LSV-Heimatlexikon (85) Der Naturpark Rheinland erstreckt sich von Bedburg und Pulheim im Norden bis nach Rheinbach, Meckenheim und Wachtberg im Süden. Im Herzen des Naturparks liegt Bornheim. Motor der Bewahrung und Entwicklung der von Landwirtschaft, Wäldern, Gewässern, Landschafts- und Naturschutzgebieten geprägten Kulturlandschaft ist der Zweckverband Naturpark Rheinland ( ). Das gesamte Bornheimer Stadtgebiet von der Rheinebene über das Vorgebirge bis zum Ville-Rücken gehört zum Naturpark. Der Naturparkplan hat zum Ziel eine nachhaltige Entwicklung, um die biologische Vielfalt zu sichern und den Klimaschutz voran zu treiben. Handlungsfelder sind Naturschutz & Landschaftspflege, Umweltbildung & Kommunikation, eine Nachhaltige Regionalentwicklung und Erholung & nachhaltiger Tourismus ( Heimatlexikon: Naturpark Rheinland). Das Plateau der Wald-Ville gliedert sich auf Bornheimer Gebiet in ein geschlossenes Waldband im Westen und eine sich östlich anschließende offene Feldflur. Der Zweckverband attestiert dieser Landschaft eine wichtige Naherholungsfunktion, insbesondere zum Radfahren und Wandern. Die Ville wird hier von ökologisch wertvollen Laubmischwäldern, zahlreichen Naturschutzgebieten und schützenswerten Biotopen geprägt. Das gute Netz an Rad- und Wanderwegen mit Schutzhütten, Wanderparkplätzen und seinen Ausblickmöglichkeiten eignet sich hervorragend für eine ruhige natur- und landschaftsbezogene Erholung (Naturparkplan 2017, S. 29). Der Osthang der Ville - das Vorgebirge - stellt eine markante Begrenzung des Rheintals dar und ist wie der Ville-Rücken ebenfalls mit seiner landwirtschaftlichen Intensivnutzung, den kerbartigen Tälern und den zahlreichen Biotopen sowie historischen Bauwerken ein attraktiver Erholungsraum. Die Bornheimer Rheinebene mit dem Kappesweg wird gemeinsam mit dem Vorgebirge als Obst- und Gemüsegarten von Köln und Bonn (S. 30) charakterisiert (mp). (Foto: Dr. Michael Pacyna)
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Paukenschlag zum Jahresbeginn Erstmals Neujahrskonzert am 1. Januar in Hersel - Junge Philharmonie Köln eröffnet Beethoven-Jahr im Vorgebirge Hersel. Unter der Leitung von Volker Hartung eröffnet die Junge Philharmonie Köln am 1. Januar um 18.00 Uhr das Beethoven-Jubiläumsjahr in der Herseler Rheinhalle. Ein Konzert der Extraklasse erwartet nicht nur die Bornheimer Musikfreunde, sondern die aus der gesamten Region zwischen Bonn und Köln. Neben Meisterwerken von Ludwig van Beethoven stehen Strauß-Highlights, Stücke von Edvard Grieg, Francois Borne, Georges Bizet und anderen auf dem Programm. Dass es zu diesem außergewöhnlichen Musik-Event kommt, ist in erster Linie Hans-Dieter Günther vom Tambour-Corps "Germania Hersel" von 1951 zu verdanken. "Seit vielen Jahren hat es mich gereizt, ein solch großes und musikalisch hervorragendes Orchester in die Rheinhalle zu bekommen", erläutert der engagierte Musiker, dessen Frau Margit dem Corps vorsteht. "Vor drei Jahren habe ich dann ein erstes Gespräch mit Professor Prosper Christian Otto vom Vorstand der Jungen Philharmonie Köln geführt. Wir haben uns gleich gut verstanden und ab da nahm das Projekt Fahrt auf." Gemeinsam erarbeiteten Otto, der sich persönlich vor Ort von der hervorragenden Akustik der Rheinhalle überzeugte, und Hans-Dieter Günther das Programm. In Zusammenarbeit mit den Förderverein Rheinhalle hat das Herseler Tambour-Corps die Verantwortung für diesen musikalischen Leckerbissen übernommen. Für die Unterstützung durch die Stadt Bornheim und die Bonner Beethoven Jubiläums GmbH sind die Veranstalter dankbar. Seit über 20 Jahren präsentiert die Junge Philharmonie Köln zum Jahreswechsel ein heiteres und zugleich sinnliches Programm weltweit an wechselnden Orten, 2019 beispielsweise in China. Humorvolle, unterhaltsame und unvergessliche Momente bieten die mehr als 30 Berufsmusiker in Hersel ihrem Publikum. Dabei ist es auch deren Wunsch, nicht nur musikalisch wertvolle Interpretationen der Meisterwerke darzubieten, sondern darüber hinaus als musikalische Botschafter allen Menschen einen Gruß im Geiste von Hoffnung, Frieden und Freundschaft zu übermitteln. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des weltweit tätigen und angesehenen Dirigenten Volker Hartung. Hans-Dieter Günther hofft, dass am 1. Januar alle 768 Plätze in der stimmungsvollen Atmosphäre der Rheinhalle besetzt sind. "Einen solchen musikalischen Hochgenuss gibt es schließlich nicht alle Tage im Vorgebirge. Ich bin guter Dinge, dass das Experiment klappt. Das wäre für mich das schönste Weihnachtsgeschenk. Auch wollen wir dann gern sehen, dass wir alle zwei Jahre ein ähnliches Neujahrs-Konzert auf die Beine stellen." Weitere Informationen und Tickets: (WDK)
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