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Wie viel Pippi soll noch durch die Rinne laufen?

Seit mehr als zehn Jahren bemüht sich die Leitung der Europaschule in Bornheim um eine dringend erforderliche Renovierung der Toilettenanlagen. Auf der letzten Schulkonferenz stellte der Beigeordnete Schnapka die Personalsituation im Bauamt dar und machte zugleich deutlich, dass auf einer Prioritätenliste mit einem Bauvolumen von über 40 Millionen € die Toiletten nicht an vorderster Front stehen. Und dies, obwohl sämtliche Planungsarbeiten durch freie Architekten bereits so weit erbracht waren, dass, laut Schulleiter Becker, schon über Bau- und Räumungstermine in der Schule gesprochen wurde. Aber die Sache könne frühestens im Herbst durch das Bauamt bearbeitet werden. Dies empfindet Michael Lehmann, Fraktionschef der Linken im Rat, als einen Skandal. „Vermutlich fehlt ein Stempel und eine Unterschrift, um die historischen Toiletten endlich auf den neuesten Stand zu bringen." Mit dem derzeitigen Personal im Bauamt könne pro Jahr ein Bauvolumen von ca. 6 Millionen Euro abgearbeitet werden, sodass es für den bestehenden Bestand sieben oder acht Jahre dauern kann. Lehmann weiter: „Natürlich gehen PCB-Arbeiten aus gesundheitlichen Gründen vor. Aber auch Hygienegesundheit lässt sich nicht ewig auf die lange Bank schieben. Die bestehende Situation ist höchst unhygienisch und verlangt nach sofortiger, auch unkonventioneller Bearbeitung!

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Veröffentlicht
20. Juni 2015, 00:00
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